| William
Wells Brown: The Narrative of William W. Brown, A Fugitive
Slave Dover: 2003. Taschenbuch, 98 Seiten |
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| William wurde 1814 in Lexington,
Kentucky, als Sohn einer Sklavin und des Weißen George Higgins geboren.
Seinen Nachnamen kennt er nicht. Ein "Master" nahm ihm später sogar seinen
Vornamen weg und ersetze ihn. Zwanzig Jahre arbeitete er als Sklave in
verschiedenen Positionen. Um halb fünf ertönte das Horn für die
Feldarbeiter. Da William meist im Haus beschäftigt ist, darf er eine halbe
Stunde länger ruhen. In seiner Autobiografie schildert William das strenge
Leben der Sklaven; die unsäglichen Strafen; einige Reisen auf dem
Mississippi, die er als Diener mitmachte. Nach einem mißglückten
Fluchtversuch mit seiner Mutter ist die Strafe für sie zu hart. Er wartet
auf seine nächste Chance und nutzt sie. The Narrative of William W. Brown erschien 1847 und war die erste autobiografische Schrift eines Sklaven, die weltweit bekannt wurde. Was mich faszinierte (oder besser: aufbrachte), war die Bigotterie der grausamen Weißen. "The man who but a few hours before had bound my hands together with a strong cord, read a chapter from the Bible, and then offered up prayer ..." (Kap. 8).
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| Sekundärliteratur Linda M. Carter: "William Wells Brown", in: Nelson, Emmanuel S., Hg.: African American Autobiographers. A Sourcebook. Westport, USA: Greenwood, 2002. S.56-60. Mit ausführlicher Bibliografie. |