Cornelia Arnholds Rififi
wurde in der Süddeutschen Zeitung recht wohlwollend beurteilt; zurecht,
wie ich nach dem Lesen meine. Es ist ein flott geschriebener Krimi und mit
"Krimi" meine ich Kriminalroman und nicht Thriller; diese segeln oft unter
falscher Flagge. Die Personen sind überschaubar, die Story aber doch so
verwickelt, daß man mitdenken muß; die Autorin gibt dem Leser aber
auch die Chance zum Mitdenken. Manche Szene ist der Spannung halber etwas
unglaubwürdig. Wer würde schon - um jemand etwas zu sagen - diesen im
Dunkeln über Stock, Stein und durchs Wasser schwimmend verfolgen?
Daß das Mädchen Rififi kurzerhand beinahe jedem Mann in den
Hosenschlitz langt, soll wohl die erotische Würze bringen, ist aber in
dieser Häufigkeit wohl überflüssig. Trotz allem: ein
empfehlenswerter, spannender, schlüssiger Kriminalroman. |
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Rotbuch, 2000. Tb. - 178 Seiten.
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