| Obwohl ich schon bei der Besprechung
von Maarten't Hart Das Wüten der ganzen Welt zum Vergleich Nick
Hornbys High Fidelity herangezogen habe, muß ich noch einmal
darauf (gemeint ist High Fidelity) zurückkommen. In The Luxury
of Exile haben wir es statt mit Schallplatten mit alten Büchern zu
tun. Im Antiquariat stehen zwei - wenn auch recht unterschiedliche -
Büchernarren. Mit Freddie lernen wir gleich in der ersten Szene den Junkie
kennen. Wir erinnern uns: bei High Fidelity hieß der Penner
Johnny. The Luxury of Exile besteht aus zwei verschiedenen Teilen. Der
erste bringt einen der zur Zeit beliebten Plots: jemand findet etwas Antikes
und weiß nicht, ist es echt oder eine Fälschung. Er beginnt zu
forschen. Daraus macht Louis Buss zweihundert unterhaltsame Seiten indem er
noch Familienturbulenzen hineinwebt. Der zweite Romanteil weicht von mir
bekannten Mustern ab und ist Geschmackssache. Vorsicht! Rückseite des
Buches (englische Originalausgabe) nicht lesen. Sie wirft einige Clous des
Romans weg. Das Buch gibt es inzwischen auch deutsch. Wie schon die oben
genannten Bücher, empfehle ich auch dieses dringend zum Schmökern.
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