| Robert
Louis Stevenson, Lloyd Osbourne: The Wrecker New York: Scribner's Sons 1972, 599 S. |
| Seit Jahrzehnten suche ich nach einer Piratenstory
( Schalenartig, wie bei den Erzählungen aus Tausendundeine Nacht, werden mehrere Erzählungen ausgebreitet. Anders als bei der Großen C-Dur Sinfonie Schuberts stellen sich aber nicht die "himmlischen Längen" ein, Robert Louis hätte ruhig kürzen können. Doch insgesamt ist der Seefahrerroman zweier Amerikaner in Wettfahrt zu einem Wrack in der Südsee spannend bis zu den letzten Seiten. Die Kriminalstory kann mit Hitchcocks "Vertigo - Aus dem Reich der Toten" mithalten, wenn sie auch leider ohne Kim Novak auskommen muß. Die Lebenseinsichten der Protagonisten sind eckig herausgeschnitten. Oft schwingen sie sich zu philosophischer Einsicht auf. Probe: "Every man has a sane spot somewhere" (p.35). Für jeden besteht also Hoffnung. Als spannende Wochenendlektüre sehr empfehlenswert. |
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