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Philip Kerr
Philip Kerr. A Philosophical Investigation
New York, u.a.: Plume 1994. 329 Seiten
Serienmorde im Jahre 2013. Unser "Held" hält sich für Ludwig Wittgenstein. Der Krimi A Philosophical Investigation gewinnt durch den philosophischen Anspruch zwar nicht unbedingt an Tiefe, doch tragen die Bezüge zu bekannten Philosophen und deren Gedanken doch zur Spannung bei und heben den Roman über das übrige Genre hinaus. Einige ethische Aspekte werden zumindest angerissen: darf man morden um grösseres Übel verhindern? Hat sich im Jahre 2013 nackter Utilitarismus durchgesetzt? Die recht eigenartige Gestalt des weiblichen Chief Inspector Jake Jakowicz bringt weitere Farbe ins mörderische Geschehen. Geschickt verzahnt der Autor mit der eigentlichen Handlung Tagebuchaufzeichnungen des Mörders. Insgesamt ein überdurchschnittlicher Krimi, der aber durchaus eine Straffung vertragen hätte.
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Kerr Philip   Philip KerrPhilip Kerr. Das Wittgenstein-Programm. Reinbek: Rowohlt, 2000. Taschenbuch, 410 Seiten Kerr Philip
Philip Kerr. A Philosophical Investigation. Vintage, 1996. Taschenbuch, 368 SeitenPhilip Kerr

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