| Daniel C. Dennett: Darwin's
Dangerous Idea. Evolution and the Meaning of Life New York: Simon & Schuster, 1996. 586 Seiten – |
| Eine
schier unbegreifliche Materialfülle! Dennett verteidigt die
Ideen, die Darwins Evolutionstheorie zugrunde liegen gegen jeden und
alles. In den über 586 Seiten lernt man alle Angriffspunkte
der Evolutionstheorie kennen - und Dennetts Gegenargumente. Er ist
überzeugt, daß man mit Darwins Ideen die gesamte
biologische Entwicklung ausreichend erklären kann. Besonders
wild wird er daher, wenn jemand "skyhooks" einführen
will, damit meint er irgendwelche Mächte, Substanzen oder
Algorithmen, die essentiell über Darwins Lehre hinausgehen.
Sie sind nach Dennett überflüssig. Wider besseren
Wissens ("Stephen Jay Gould and Richard Lewontin's
oft-cited, oft-reprinted, but massively misread classic..."
p.238) sieht er doch speziell in Gould einen Angreifer auf Darwin's
Dangerous Idea ("...dessen einflußreiche
Schriften ein reichlich verzerrtes Bild der Evolutionsbiologie
zeichneten..." S. 262) Im Laufe seines Buches kommt er auf viele faszinierende Experimente und Erklärungen, sei es Erkenntnistheorie oder Ethik oder wer weiß was. So gibt es auch Passagen über die man sich hinwegschleppen muß. Den roten Faden habe ich mehr als einmal verloren. Doch zusammengefaßt: wer über die Evolutionslehre und verwandte Gebiete kundig und vielseitig unterrichtet werden will, wer auch akzeptiert, daß Dennett Darwin immer und überall verteidigt, der lese das Buch. |
Hier ein paar Thesen:
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 25.8.2007