| Simon
Singh: Fermat's Enigma New York: Doubleday 1998. 315 Seiten – |
| Über 350 Jahre blieb Fermats berühmter Satz über die Unlösbarkeit der Gleichung |
| x³ +y³ = z³ und für alle Exponenten > 3 |
|
unbewiesen. Fermat selbst kritzelte auf einen Buchrand,
daß er den Beweis habe, doch der Platz reiche dafür nicht aus. Auch
sonst stellte er ihn der Öffentlichkeit nicht vor. Generationen von
Mathematiker versuchten sich vergebens. Erst gegen Ende des
20.Jahrhunderts gelang es Andrew Wiles die Nuß zu knacken. Dem Wissenschaftsjournalisten Simon Singh gelang es, das Problem, seine Geschichte und Lösung sicher, unterhaltsam und verständlich darzustellen. So lernt der Leser nicht nur Fermats Satz kennen, sondern er erfährt eine Menge über verwandte Gleichungstypen, über Primzahlen, über Induktionsbeweise, Beweise mittels Reductio ad absurdum und vor allem über Mathematiker. Zwei Beispiele für eingestreute Anekdoten (?): Am Isaac Newton Institute in Cambridge, Mass. USA, wo Wiles die meiste Forschertätigkeit verbrachte, wird Zusammenarbeit groß geschrieben. Jeder Raum, sogar der Aufzug, ja sogar die Toiletten haben eine Tafel, auf die geschrieben werden kann: die Forscher arbeiten ständig. Ein witziger Graffiti-Freund ahmte Fermats mysteriösen Hinweis in der New Yorker U-Bahn nach. Unter Fermats Gleichung sprühte er: "I have discovered a truly remarkable proof of this, but I can't write it now because my train is coming." Simon Singh beweist auf über 300 Seiten, daß ein mathematisches Buch auch für Laien spannend sein kann. Sehr empfehlenswert für jeden, der sich auch nur entfernt für Wissenschaft interessiert. |
| Links |
|
|
| Literatur |
| Bei Amazon nachschauen | Bei Amazon nachschauen | |
![]() |
||
|
![]() |
|
| Simon
Singh: Fermats letzter Satz. Die abenteuerliche Geschichte eines
mathematischen Rätsels. München: DTV, 2000. Taschenbuch, 364
Seiten. |
||