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Pierre Vial
Pierre Vial: Urteil lebenslänglich
[La virgule d'acier] Gabriela Wagner, Übs. Rüsselsheim: SEP, 1969. SEP-Thriller Nr. 13. 187 Seiten
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Rasant erzählen kann Pierre Vial. Dabei ist sein Plot recht geschickt, auch wenn er manchmal etwas übers Ziel hinausschießt und dem skrupellosen Ausbrecher Jeff Harles eine lupenreine Vergangenheit und ein großzügiges Herz zulegt.
Der Reihe nach. Jeff Harles bricht aus dem Gefängnis aus und will mit seinem Freund Flavien Miller (wieder einmal kann der Hauptdarsteller Vials die Freundin Lelia des Freunds nicht ausstehen; warum wird nicht deutlich) nach Brasilien auswandern. Die guten Ganoven träumen bei Vial immer von einem neuen Anfang. Von Anfang an ahnt der Leser, dass dies kaum gut gehen kann. Aber bis zur Klärung wollen die beiden Freunde sich noch an den bösen Ganoven rächen. Jeff Harles ist "ein ausgebrochener Sträfling, dessen Gefühle das Wort Rache leiteten; ein gefährlicher, verbitterter Mensch, der einem ganzen Kontinent den Krieg angesagt hatte" (S. 35). Es sind zwar nur ausgewählte Gangster der londoner Unterwelt, doch das genügt. Da Jeff natürlich nicht ganz schlecht ist, kommt es zu Komplikationen. In Vials Welt muß man im Leben lernen "genauso schlecht oder schlechter als die anderen zu sein" (S. 34).
Die Übersetzung ist nicht ganz auf der Höhe (so muß es in obigem Zitat wohl korrekt "das Wort Rache leitete" heissen), bringt aber doch die atemlosen Aktionen gut zum Leser.
Pierre Vial: Urteil lebenslänglich.[La virgule d'acier] Gabriela Wagner, Übs. Rüsselsheim: SEP, 1969. SEP-Thriller Nr. 13. 187 Seiten. vial vial

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