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Pierre, Vial
Pierre Vial: Die beiden Mafiosi
[Les deux Mafiosi] Paul Schmieding, Übs. Rüsselsheim: SEP, 1968. 192 Seiten. SEP-Krimi; Nr. 12
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Gian Ginetti hat eine Wahl, die keine ist. Binnen 31 Stunden muß er 270.000 Dollar für die US Mafia "O." besorgen oder seinen Freund Mario Berra liquidieren oder es geht seiner Freundin Helen an den Kragen.
Pierre Vial hat diesmal einen Krimi komponiert, der zwischen Mexiko, Texas, Louisiana und Chicago spielt. Die US Mafia "O." funktioniert, wie man sich eine Gangsterorganisation darstellt, die beiden Gangster Gian Ginetti und Mario Berra verbindet eine Freundschaft, die wohl nur noch von der in Friedrich Schiller "Die Bürgschaft" überboten wird. Dabei kann Schillers Ballade fast als Vorlage dienen.
Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
"Drei Tage will ich dir schenken.
Doch wisse! Wenn sie verstrichen, die Frist,
Eh du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen."
Friedrich Schiller "Die Bürgschaft", 3. Strophe, 1798
Der König ist hier der Boss Holly Black Diamond. Er stellt nicht Damon (Schiller), sondern Gian Ginetti auf die Probe. Kommt Damon zu spät, so rettet er auf Kosten des Freundes seine Haut. Legt Gian seinen Freund Mario ab, so rettet er nicht nur seine haut, sondern auch seine Freundin Helen. In Die beiden Mafiosi versucht Mario alles um seinen Freund aus der Patsche zu helfen, in der dieser erst durch seinen mißlungenen Rettungsversuch gekommen ist.
Klingt verworren, doch Vial erzählt es glasklar.
vial vialPierre Vial: Die beiden Mafiosi. Paul Schmiedin, Übs. Rüsselsheim: SEP, 1968. 192 S. SEP-Krimi; Nr. 12 vial
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