| Carlo Lucarelli: Das Mädchen
Nikita [Nikita]. Ulrike Schimming, Übs. Würzburg: Arena, 2000. 83 Seiten. Arena-Taschenbuch Bd. 2614 |
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Man soll den Klappentexten der
Bücher nicht trauen. Der zu Das Mädchen Nikita stimmt. Die
beiden letzten Zeilen bringen die eh schon windigen 80 Seiten (ziemlich viel
Zwischenraum, großzügig leere Seiten, die letzten zwei Seiten sind
als Zugabe eine Kurz-Kurzgeschichte Lucarellis) auf den Punkt:
Obwohl Das Mädchen Nikita in Bologna spielt und der Autor so ziemlich alles hineinmengt (Mafia, Drogen, Punks, Skins, Rock, Trash, Kultfilme) ist die Erzählung amüsant und rasant. Coliandros zufällige Begleiterin Nikita ist die eigentlich Detektivin. Sie gibt ihm die entscheidenden Hinweise und treibt damit die Handlung voran; ach ja, sie lässt ihm gelegentlich einen Blick auf ihre Schenkel werfen. Trotz des Buchtitels erfahren wir aber zu wenig von ihr. In der Zeit, in der ihr diese Besprechung lest, wäre Das Mädchen Nikita schon halb ausgelesen; ist auf alle Fälle lohnender. |
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