| Carlo Lucarelli: Freie Hand für De Luca - Der trübe
Sommer. Zwei Commissario-De-Luca-Romane in einem Band [Carta Bianca, L'estate torbida] München: Piper, 2003. Susanne Bergius, Barbara Krohn, Übs. Broschiert, 261 Seiten |
| Freie Hand für De Luca [Carta Bianca] |
| Vittorio Rehinard, Mitglied der
Faschistischen Partei, wird in Bologna (?) ermordet aufgefunden. Commissario De
Luca, vor kurzem von der politischen Polizei (Geheimpolizei ?) in den normalen
Kriminaldienst versetzt, soll den Fall klären und erhält
erstaunlicherweise Rückhalt von seinen Vorgesetzten zur Aufklärung
mit frier Hand. De Luca erkennt schon bald, dass ein bestimmtes Ergebnis
gewünscht wird: es soll kein politischer Mord sein. Doch er mag das
abgekartete Spiel trotz Freikarte (Originaltitel "Carta Bianca") nicht
mitspielen. Er vermutet politische Hintergründe und ermittelt gegen
mehrere Fronten: die faschistische Clique um Alfieri, die Partisanen und seine
Vorgesetzten, vielleicht auch nur der deutschen Gestapo. Die Deutschen sind in
den letzten Kriegsmonaten zwar schon auf dem Rückzug haben aber immer noch
viele Fäden in der Hand. Lucarellis erster Kriminalroman ist großartig komponiert. Für mich als deutschen Leser war auch die Situation in Italien: im Süden die Amerikaner (Raum schaffend für den Catch-22; |
| Sehr
empfehlenswerter Kriminalroman vom italienischen
Kriegsende. |
| Der trübe Sommer [L'estate torbida] |
| Im Italien zum Ende des Zweiten
Weltkriegs geht politisch viel durcheinander (siehe schon den
ersten Commissario-De-Luca-Roman Empfehlenwert |
| Links |
| Literatur |
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| Carlo Lucarelli: Freie Hand
für De Luca. Zürich: Elster, 1998. Taschenbuch, 116 Seiten
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| Carlo Lucarelli: Der trübe
Sommer. München: Piper, 2000. Broschiert
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