| David Lodge: Changing Places A David Lodge Trilogy. Changing Places / Small World / Nice Work. Penguin, 1993. Broschiert, 897 Seiten |
| Ein Empfehlung
des Professors für Philosophie Dr. Wilhelm
Vossenkuhl, LMU München, auf dessen Hinweis ich
bereits mit Vergnügen zwei Campusromane von Malcolm Bradbury
gelesen habe. Jeder, den ich fragte kannte David Lodge. Nur für mich
war er neu. Zwei Universitätsprofessoren tauschen für ein halbes Jahr ihre Plätze. Morris Zapp, der Ami, kommt in eine scheinbar triste englische Industriestadt. Eigentlich ist Zapps Motto: "Travel narrows". David Lodge muß sich einiges ausdenken, um ihn zum Reisen zu zwingen. Sein englischer "Gegenspieler" Philip Swallow kommt an die amerikanische Westküste. Gouverneur ist Ronald Duck, ein früherer Filmschauspieler. Obwohl Philip brav bis auf die Knochen ist geht's nun rund. Er berichtet nach Hause: "It's a bit of a shock at first, hearing faculty wives and nice young girls saying 'shit' and 'fuck', as one might say 'Gee whizz', or 'darn it'. Rather like one's first week in the army" (S.106). Doch er selbst verursacht auch einigen Wirbel, nicht zuletzt mit seinem literarischen Erniedrigungsspiel. Changing Places ist witzig und es ist kein Wunder, daß David Lodge zwei Fortsetzungen schrieb. Sehr empfehlenswerte, kurzweilige Lektüre. |
| Links |
| Vergleichsliteratur |
| Stephen Fry: Making History |
| David Lodge: Small World |
| Literatur |