| Friedman, Kinky: God Bless John
Wayne [Gott segne John Wayne]. New York: Bantam, 1996. 252 Seiten |
| Kinky
Friedman ist im deutschsprachigen Raum wenig bekannt, obwohl er
sowohl als Sänger als auch als Krimischreiber recht produktiv ist.
Vielleicht, weil er in beiden Genres politisch nicht immer korrrekt ist. Aber
die Amis stört dies anscheinend weniger. God Bless John Wayne ist der achte Roman in einer Reihe mit dem Detektivhelden Kinkster, das ist niemand anders als Kinky selbst. Diesmal versucht er im Auftrag von Ratso, dessen Mutter heraus zu finden. Die Geschichte ist zu einfach, als dass ich sie hier preisgebe. Ich meine, Kinkies Vergleiche, schlagende Antworten und Ausdrücke rechtfertigen die Lektüre, vor allem natürlich in Englisch, das ist hier Texanisch. Friedman stammt aus dem texanischen Hill Country und leitete (früher?) die Band "The Texas Jewboys". "...and picked up the blower on the left. »Start talkin',« I said" (S. 12). Gleich nach der Lektüre beantwortete ich Telefonanrufe in Kinkster-Manier mit "Start talkin'!" und hatte wenig Erfolg. Der erste Anruf kam von meiner Schwiegermutter, der nächste von deren Schwester. Hier als hors d' oeuvre zur Lektüre ein paar witzige Phrasen. "The tourist party had indeed been of the German persuasion, humor not being their particular long suit." (S. 70) "By Gary Cooper time I was..." (S. 115) "Ratso was clearly out where the buses don't run." (S. 139). Unbedingt empfehlenswert. |
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Musik zum Buch Unter den 20 Nummern dieser CD ist "God Bless John Wayne (People Who Read People Magazine)" (Kinky Friedman) |
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