| Ian
Rankin: Rebus' Scotland. A Personal Journey London: Orion, 2006. Mit Fotos von Tricia Malley und Ross Gillespie. Broschiert, 224 Seiten – | |
| Wer wie ich noch kein Buch vom schottischen Schriftsteller Ian Rankin gelesen hat, wird diese Lücke nach der Lektüre von Rebus' Scotland baldigst schließen. | |
| Rankin
wurde
durch seine Inspector
Rebus Krimis berühmt. Sie spielen meist
in Edinburgh und Umgebung, genau dort, woher auch der Autor stammt. Die üblichen Farbfotos von Schottlands Naturschönheiten darf man nicht erwarten. Dafür stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Aufnahmen, wie "Winter in the Debatable Lands" (zwischen S. 84 und 85). Woher die Bezeichnung "Debatable Land" stammt erklärt Rankin übrigens auch (S. 112). Ähnlich fokussiert sich Rebus' Scotland auf die persönlichen Plätze, die Rankin schätzt und die direkt oder verschleiert in seine Romane eingingen. Er zitiert oft aus seinen Werken, aber nicht aus Selbstbeweihräucherung, sondern er zeigt auf, wie die Realität mit der Fiktion verbunden ist. Klar darf man jetzt unterstellen, dass Rankins Biografie stark mit einerseits seinem Inspector und dessen Asssistenten, andrerseits mit den Schauplätzen der Krimis verwoben ist. Rankin bestätigt das ausdrücklich (S. 7) und eigentlich im gesamten Buch. Deutlich wird die Rivalität Edinburgh und Glasgow, auch die Apartheid zwischen Katholiken und Angelikaner, die Vorbehalte gegenüber und Gemeinsamkeiten mit England und Irland. Dazu verweist Rankin u.a. auf die anti-katholischen Verse von "The Sash My Father Wore" (S. 36; siehe Rankin verschweigt auch nicht die Vorliebe der (alle?) Schotten zum Alkohol.
Über die Pubs schreibt Rankin viel Liebenswertes und zitiert Martin Amis: "Without women, life is a pub" (S. 70). Siehe dazu auch seine Tipp fürs Leben: |
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| Bemerkenswert Rankin verwendet einige Wörter oft, die mir nicht geläufig waren, zum Beispiel: "to regale". Ich schätze, das fällt (wenn es keine veralteten Wörter sind, wie bei John Steinbeck ( | |
Zwei kleine Mankos, eher
persönlicher Art
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| Fazit Rebus' Scotland. A Personal Journey hält, was beide Titelzeilen versprechen. Es hat viele Bezüge zu Rankins Inspector Rebus Krimis und bringt daher viel, der schon einige davon kennt. Andrerseits weckt es den Appetit auf seine Krimis. Es ist sehr persönlich und bringt daher vielleicht mehr, als Reiseführer, die auf 200 Seiten ganz Schottland abhandeln wollen. Lesenswert für alle, die Rankins Krimis lesen oder lesen wollen oder die etwas Besonderes über Schottland erfahren wollen. |
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| Edinburgh | |
| "Edinburgh
– to my mind one of the best and most beautiful places in the
whole world – ..." (S. 12) Durch "my mind" und "one of" wird das sicher richtig. Hier ist meine Ansicht dazu, die Platz für Edinburgh lässt (das ich nie betreten habe): Irgendwie hat Edinburgh einiges mit München gemeinsam. Robert Louis Stevenson nannte es "the largest of small towns" (S. 83; siehe |
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| Links | |
| Literatur |
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| Ian
Rankin: Rebus' Scotland. A
Personal Journey. London:
Orion, 2005. Mit Fotos von Tricia Malley und Ross Gillespie. Gebunden,
188 Seiten | ||
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| Robert
Louis Stevenson: Edingburgh Picturesque Notes.
Pallas Athene 2002. Taschenbuch, 128 Seiten | ||