| Evelyn
Waugh: A Handful of Dust [Eine Handvoll Staub. Matthias Fienbork, Übs.] London: Penguin, 1988. Taschenbuch, 221 Seiten – |
| Die begüterte Lady Brenda Last lässt sich mit farblosen
Nichtsnutz John Beaver ein. Dumm ist, dass sie mit Tony verheiratet
ist. Sie haben einen Sohn John und wohnen begütert auf dem Gut Hetton.
Mit der Zeit wissen es alle außer Tony, da treten dramatische
Ereignisse ein und Brenda trennt sich offen von Tony um mit John Beaver
eine ungewissen Zukunft einzugehen. Tony will Gut Hetton nicht verlieren und verzichtet auf die Scheidung. Er flüchtet mit einer zweifelhaften Expedition an den Amazonas. Dort fällt er in die Hände des einsamen Weißen Mr. Todd im Herz der Wildnis. Alles löst sich undramatisch aber unverhersehbar auf. |
| Der Roman erschien 1934 und macht sich witzig über die englische Gesellschaft und ihre leeren Sitten her. Im Buchregal der Lasts steht schon A Farewell to Arms von Ernest Hemingway, das 1929 erschien. Der Roman spielt also Anfang der 30er (Weihnachten fällt mal auf einen Freitag, es ist aber nicht angegeben ob der 24. oder 25.). |
| Vergnügliche Variation der Madame Bovary Problematik in englischer Umgebung, verbunden mit einer Fahrt ins südamerikanische Herz der Finsternis. Empfehlenswerte Lektüre |
| »As up-to-date as this week's London smartchatter, A Handful of Dust is no tragicomedy but a melofarce« —TIME Magazine, Sep. 24, 1934 |
| Vergleichsliteratur |
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| Evelyn
Waugh: Eine Handvoll
Staub. Zürich: Diogenes, 2000. Matthias Fienbork,
Übs. Taschenbuch, 275
Seiten |
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