| Zane Grey: Riders of the Purple Sage
[Das Gesetz der Mormonen]. New York: Pocket Books, 1980. 374 Seiten Autor Literatur |
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| Für einen meiner Lieblingsautoren
Richard Wright ( |
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| 1871 Cottonwoods, Utah Die reiche Rancherin (Mormonin) Jane Withersteen soll den Mormonen Tull Elder heiraten. Dazu wird sie unter Druck gesetzt: ein Ausgestossener, Bern Venters, den die gutmütige und großzügige Rancherin mag und unterstützt soll ausgepeitscht werden. Da erscheint, wie einst Lohengrin, der Revolvermann Lassiter: siehe Lassiter ist natürlich kein knallender Westernheld sondern einem geheimnis um seine Schwester Milly Erne auf der Spur. Jane Withersteen weiß mehr darüber. Der zweite Handlungsstrang betrifft Bern Venters, der Viehdieben auf der Spur ist und in ein abgeschiedenes Tal gerät, das er Surprise Valley nennt. Dort erfüllt sich, zusammen mit Bess, die er angeschossen hatte, der amerikanische Traum. Sie könnten dort autark ihr Leben verbringen, doch das freie Leben lockt zu sehr. |
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Zane Grey schreibt nicht im
Groschenheftstil drauf los. Neben dem American Dream, dem seine Helden
nachhängen, stellt er den Kampf der freien Gesellschaft gegen die von ihm
recht unvorteilhaft geschilderten Mormonen dar.
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| Zane Grey fasziniert die Leser mit
herrlichen Naturschilderungen und Stimmungsbilder. "The after-part of the night wore on interminably. The starlight failed and the gloom blackend to the darkest hour." (S. 64) "The cañon silence appeared full of the low, continuous hum of insects. He listened until the hum grew into a roar, and then, breaking the spell, once more he heard it low and clear." (S. 335) |
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| Im Eifer des Schreibens versteigt sich Grey zu Unwahrscheinlichkeiten. Der Reiter mit der schwarzen Maske ist auch ohne dieser erkennbar (S. 215) oder Berns Hunde sehen ihn schon von weitem (S. 295), obwohl man Hunden einen exzellenten Geruchssinn, aber keine außerordentliche Sehkraft zuschreibt. |
| "Bei diesen Autoren
[Owen Wister. Zane Grey] und in diesen Werken geraten gewalttätige
Männer des Westens in die Hände von Frauen aus dem Osten, die Liebe,
Vergebung und Pazifismus predigen, aber schließlich doch den Nutzen und
den Glamour der Gewalt schätzenlernen und ihrem Mann dann den Revolver,
den sie ihm zuerst ausreden wollten, nachdrücklich in die Hand
drücken, notfalls sogar selber bedienen." Joe Hembus: Western -
Geschichte 1540 bis 1894. S. 342-43; siehe
Literatur. [Jane:] "Oh! No! No! ... Lassiter, I won't let you go!" (S. 92) [Bess:] "Bernyou'll not draw on Tull? Oh, That must not be! Promise me" (S. 232) |
| "It's a
strange story, ... as wild as the sage" (S. 339) Jawohl, die Geschichte ist seltsam, doch wer jemals den Westen oder Südwesten der USA erlebte, wird sie mit Freude lesen. |
| Zane Grey 31.1.1873 Zanesville, Ohio 23. 10.1939 Altadena, Kalifornien Geburtsname: Pearl Zane Gray. Seine Geburtsstadt Zanesville hatte sein Ururgroßvater gegründet. 1890 Abschluß der Highschool, Zanes Familie zieht nach Columbus (Ohio). 1892-96 Stipendium an der University of Pennsylvania, Ausbildung zum Zahnarzt Praxis in New York; wenig Einnahmen, daher schreibt Grey ab 1903 Artikel und seinen ersten Roman: Betty Zane Ab 1903: Zane Grey. 1907 mit Buffalo Jones einige Wochen auf der Jagd in Arizona 1910 Roman Heritage of the Desert wird veröffentlicht; 1912 Riders of the Purple Sage wird Bestseller. Grey wird Großverdiener (z. B. 1925: $ 575 000), besitzt eine Jacht samt Mannschaft und ist leidenschaftlicher Jäger und Fischer. Er lebt zeitweise in Neuseeland, Tahiti, den Fiji-Inseln und vor allem auf großem Fuß. 1937 erster Herzinfarkt; zwei Jahre später stirbt der in Altadena, Kalifornien |
| derzeit (8/2004) nicht bei amazon lieferbar Zane Grey: Das Gesetz der Mormonen. München: AWA, 1953. Gebunden, 269 Seiten. Hansheinz Werner, Übs. Joe Hembus: Western - Geschichte 1540 bis 1894. Chronologie, Mythologie, Filmographie. München: Heyne, 1981. 690 Seiten |