| William Faulkner: The Bear Aus: Go Down, Moses |
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| "The Bear" benötigt mehrfaches
Lesen um die feinen Themen richtig aufzuspüren. Ein Junge (ohne Namen in der Kurgeschichte; aus den übrigen Texten in Go Down, Moses ergibt sich: Isaac - Ike - McCaslin) lernt über die Jahre (er ist zehn bis vierzehn Jahre alt) der Wildnis zu begegnen. Im Gegensatz zu Mark Twains Huckleberry Finn darf er mit den Erwachsenen in den Wald um den großen Bären Old Ben zu jagen. Die Erwachsenen sind zwei alte Teilnehmer des Bürgerkriegs Major de Spain und General Compson; Jim, der Neger, und Sam Fathers, der Indianermischling, und andere: ein Querschnitt der US-Bevölkerung (ohne Frauen, die hier bei Faulkner nicht vorkommen). Erstaunlich ist, dass Ike mit elf Jahren sich dem Bären "by fair means" (ein Ausdruck dem Bergsteiger-Jargon, von Reinhold Messner geprägt) nähert. Auf den Kompass, die Uhr und den Stock verzichtet er. Mir blieb unklar, ob aus einem bestimmten Jagd-Natur-Ethos oder um den Bär durch diese Geräte als Zeichen der Zivilisation nicht zu verschrecken. Am Ende verzichtet er aber darauf, den Bären abzuknallen. Sein Vater will ihm mit dem Gedicht "Ode on a Grecian Urn" von John Keats klarmachen, dass Wahrhaftigkeit alle guten Tugenden einschliesst, seien es Ehre, Stolz, Mitleid, Gerechtigkeit, Mut und Liebe.
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| Mir fiel an drei Stellen auf, dass
faulkner ein seltenes Wort einführt und kurz darauf
wiederholt: indomitable - indomitable abjectness - abject dappling - dappled |
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| Vocabulary apotheosis - glorification Priam - kong of Troy during the Trojan War canebreak - a densely overgrown area of cane plants limbo - a state or condition of oblivion fyce - a small dog; written also fise, fyce, fiste, etc. |
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| "The Bear" erschien 1942 in der Kurzgeschichtensammlung Go Down, Moses (wurde von Faulkner als Roman bezeichnet). Sie ging aus zwei Kurzgeschichten hervor: "Lion", Harper's Magazine, Dezember 1935 und "The Bear", Saturday Evening Post, 9. März 1942, zwei Tage vor dem Erscheinen von Go Down, Moses. Faulkner veröffentlichte eine zweite Fassung der Kurzgeschichte 1955 in Big Woods. Wahrhaftigkeit schließt alle Dinge, die das Herz berühren ein - Ehre und Stolz und Mitleid und gerechtigkeit und Mut und Liebe. Thema: Begegnung mit der Wildnis, Würde des einzelnen | |
| Braunbär
Bruno, auch "JJ1" Im Mai und Juni 2006 streifte der Braunbär Bruno, auch "JJ1" genannt, durch die Bayerischen Voralpen und Nordtirol. Er war der erste Braunbär in Bayern seit rund 170 Jahren. Ein Gentest ergab, dass er ein Jungbär aus dem Adamello-Brenta-Nationalpark im italienischen Trentino ist. Der Versuch, "JJ1" lebend zu fangen, scheiterte. Eine eingeflogene finnische Gruppe zum Bärenfang reiste erfolglos nach Finnland zurück. Am Sonntag, 25. Juni 2006, wurde der Bär im Gebiet der Rotwand (beim Spitzingsee) erschossen. |
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| Links | |
| Literatur | |
| Faerber, Hans Rudolf: "Die
große Jagd (The Bear)", NZZ, 22.8. 1954 Özdemir, Erinç: "The Thematic and Structural Function of Time in William Faulkner's »The Bear«". Journal of American Studies of Turkey 3 (1996): S. 95-105. Stanzel, Franz: "Zur Zeitgestaltung in William Faulkners The Bear". In: Die neueren Sprachen (1953) 3, S. 114-121; wieder abgedruckt in: Franz H. Link, Hg.: Amerikan - Vision und Wirklichkeit. Beiträge deutscher Forschung zur amerikanikanischen Literaturgeschichte. Frankfurt 1968. Utley, Francis Lee: Bear, Man, and God: Seven Approaches to William Faulkner's "The Bear". New York 1964. Utley, Francis Lee: Bear, Man, and God: Eight Approaches to William Faulkner's the Bear. New York 1971 |
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| Linda Wagner-Martin, Hg.:
William Faulkner: New Essays on Go Down, Moses. Cambridge: Cambridge UP,
1996. Taschenbuch, 169 Seiten
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| William Faulkner: The Bear.
Cliff Notes, 1986. Taschenbuch, 86 Seiten
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