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Mario Vargas Llosa: Tod in den Anden
Hintergrundinformation – vargas Glossarvargas Linksvargas Rassismus in Peru
Peru
Die Bevölkerung Perus besteht zu rund 47% aus Ketschua, 32% Mestizen, 12% Weißen, 5,4% Aimara, 1,7% anderen Indianern sowie Schwarzen, Mulatten und Ostasiaten.
Etwa 50% der Bevölkerung leben in der Costa (die Küste, 11% der Fläche), 39% in der Sierra (das Hochland), 10% in der Selva (das Tiefland mit tropisch-feuchtem Klima, ca. zwei Drittel der Fläche). Im Ballungsraum Lima (mit großen Slumgebieten) wohnen 27% der ca. 28 Millionen Einwohner.
In Peru leben 49% der Bevökerung unterhalb der nationalen Armutsgrenze.
Alptraum in den Anden
Im April 2006 wählt Peru einen neuen Präsidenten. Der Kandidat Ollanta Humala, Ex-Militär, liegt nach Umfragen gleichauf mit der konservativen Kandidatin Lourdes Flores. Humala kritisiert die Investitionen multinationaler Konzerne in Peru und verachtet die politische Klasse.
Zum Jahreswechsel 2005/06 herrscht in Peru der neoliberale Präsidenten Alejandro Toledo. Peru hat zwar hohes Wachstum, die Armut bleibt jedoch das herausragende Problem des Andenstaats. Humala kann vor allem mit Protestwähler aus den ärmeren Schichten, die sich von den traditionellen Parteien verraten fühlen, rechnen. (Diese Situation gleicht auffällig der in Deutschland humala). Als Ex-Militär hat Humala viele Anhänger bei den Militärs. Er führte im Jahr 2000 eine Militärrebellion gegen den als korrupt bezeichnetenen Präsidenten Alberto Fujimori an. Humala vertritt eine wirre Ideologie aus Nationalismus, Rassismus und Antikapitalismus. Der Spiegel 1/2006, S. 84
Glossar
Huayco, der Erdrutsch in Quechua
Quechua [Ketschua]: indianische Sprache
Sendero Luminoso (vargas Links): Leuchtender Pfad, Guerillaorganisation in Peru, gegründet um 1980 vom Professor der Philosophie Abimael Guzmán (vargas Links). Der Sendero Luminoso gewann in den armen Bergregionen viele Anhänger. Ziel des Sendero Luminoso ist die Weltrevolution, die mit brutalen Terroranschlägen durchgesetzt werden soll (bis 1992 etwa 25.000 Opfer). Die Verhaftung und Verurteilung Guzmáns 1992 hat die Organisation geschwächt, aber nicht zerschlagen.
Tupac Amaru I., der letzte Herrscher der Inkas, wurde 1572 gefangen genommen und hingerichtet. 1780–82 kam es im Hochland von Peru zu einem Aufstand unter J.G. Condorcanqui (1743 – 1781), der sich Tupac Amaru II. nannte. Nach ihm benannte sich die Movimiento Revolucionario Túpac Amaru (vargas Links), eine militante Untergrundbewegung in Peru. Nach Tupac Amaru II. benannten sich auch die Tupamaros, eine Guerillabewegung Uruguays, die aus den sozialrevolutionären Kämpfen zu Beginn der 1960er-Jahre hervorging.
Vikunja: Lama-Art
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Links
Peru: peruWikipediaperuKulturmagazin Areion Online - Chronik
peruVergleich: Peru vs. Deutschland
peruSendero Luminoso
peruMovimiento Revolucionario Túpac Amaru
peruAbimael Guzmán
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 2.1.2006