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Dshamilja
Tschingis Aitmatow: Dshamilja
Zürich: Unionsverlag 1990. - 95 Seiten
Superlative sind meist fragwürdig. So auch hier, wenn Louis Aragon schwört, dies sei die schönste Liebesgeschichte der Welt (Klappentext). Freilich berührt hier der fremde Schauplatz (Kirgisien), die heimatverbundenen, clan-bezogenen, hart arbeitenden Leute, die wortlose Entwicklung der Liebe zwischen einem Außenseiter und Dshamilja. Genauer: fast wortlos, denn sein gesungenes Lied hilft schon mit, daß Dshamilja Feuer fängt. Entgegen aller Tradition nimmt das Mädchen Dshamilija ihr Schicksal selbst in die Hand und wählt - ihr Mann ist im Krieg - mit Danijar einen neuen Lebensgefährten. Doch mit ihrer Entscheidung füreinander stellen sich Danijar und Dshamilja auch außerhalb der familiären Struktur. Würde die Geschichte weitergeschrieben ist ein Happy-end unwahrscheinlich.
Eine lesenswerte kurze Liebesgeschichte, ja, die schönste der Welt sicher nicht.
Ähnlich, aber weitaus gehaltvoller ist beispielsweise: Aitmatow Kurban Said. Ali und Nino.
Literatur
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Dshamilja   AitmatowTschingis Aitmatow: Dshamilja. Zürich: Unionsverlag 1988.Gebundene Ausgabe - 95 Seiten Aitmatow
Tschingis Aitmatow: Dshamilja. Zürich: Unionsverlag 1990. Taschenbuch - 95 Seiten Aitmatow
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Dshamilja
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 20.9.2002