| Josef Martin Bauer 11.3.1901 Taufkirchen (Vils) 15.3.1970 Dorfen (Kreis Erding) Rezensionen Sekundärliteratur Links J.M. Bauer und der Nationalsozialismus Rezensionen (allgemein) |
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Josef Martin Bauer wurde am 11.
März 1901 in Taufkirchen an der Vils als drittes von sechs Kindern eines
Bäckers geboren. Nach dem Abbruch des Theologiestudiums arbeitete Bauer in
verschiedenen Gelegenheitsberufen als Büroschreiber, Buchhalter beim
Grafen Montgelas in Egglkofen, Fabrikarbeiter und ab 1927 als Redakteur der
Lokalzeitung in Dorfen. 1930 "Jugendpreis deutscher Erzähler" für den Romanerstling Achtsiedel Ab 1935 freier Schriftsteller in Dorfen, wo er zeitlebens wohnte. Schon in dieser Zeit wurde er stark beachtet und gelesen. Seine ersten Romane erschienen in hohen Auflagen. Er interessierte sich auch für die neue literarische Gattung des Hörspiels. Sein erstes Hörspiel "Der Mensch kehrt heim", 1936. |
| Im 2. Weltkrieges wurde er eingezogen; während der
Kriegszeit bestieg er mit anderen den Elbrus (Kaukasisches Abenteuer
1950). 1944 Ehrenpreis für bäuerlich gebundenes Schrifttum für Das Mädchen auf Stachet Nach dem Krieg folgten ruhigere Jahre, sowohl literarisch (mit Ausnahme des beachtlichen Romans Am anderen Morgen, 1949) als auch in der Öffentlichkeit. Zwar war Josef Martin Bauer immer (auch nach seinem Welterfolg mit Soweit die Füße tragen) dem bayerischen Wesen treu und gehörte zu den Stillen im Lande, nach dem Krieg wurde er aber auch der nationalsozialistischen Gesinnung bezichtigt. Ob die wenigen Ausrutscher in seinem Werk dies belegen, muß jeder selbst beurteilen ( 1954 Soweit die Füße tragen, wurde zum Welterfolg; mindestens fünfzehn Übersetzungen; Hörspiel; mehrmals verfilmt 1958 Kranich mit dem Stein, in dem Bauer das Leben des Kardinals Michael Faulhaber verarbeitete; vergleiche: Herzinfarkt und Erblindung bis zu seinem stillen Tod am 15. März 1970. |
| Rezensionen |
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| Sekundärliteratur Bichlmaier, Adolf: "Erinnerungen an Josef Martin Bauer", in: Das Mühlrad. Heimatbund Mühldorf, Hg. Mühldorf, 1982. S. 21-26 Dittlmann, Arthur: "»So weit die Füße tragen ...«. Zum 100, Geburtstag des bayerischen Dichters Josef Martin Bauer". Sendung in Bayern 2 Radio, 9.3.2001. Ehrenwirth, Franz: "Entstehungsgeschichte des Romans »So weit die Füße tragen« von Josef Martin Bauer", in: Das Mühlrad. Beiträge zur Geschichte des Inn- und Isengaues. Heimatbund Mühldorf, Hg. Mühldorf, 1994. S. 135-144 Lanzinger, Wolfgang: "Josef Martin Bauers Roman »Am anderen Morgen« Eine bayerische Odyssee", in: Das Mühlrad. Heimatbund Mühldorf, Hg. Mühldorf, 2000. S. 97-120 Meidinger-Geise, Inge: Josef Martin Bauer. 60. Geburtstag am 11. März 1961. München: Ehrenwirth, 1961. 16 S. Steinbichler, Josef: "Josef Martin Bauer: »Die Salzstraße« Dichtung und Wirklichkeit ", in: Das Mühlrad. Blätter zur Geschichte des Inn- und Isengaues. Heimatbund Mühldorf, Hg. Mühldorf, 1988. S. 77-94 Steinbichler, Josef: "Josef Martin Bauer Zeittafel zu Leben und Werk", in: Das Mühlrad. Beiträge zur Geschichte des Inn- und Isengaues. Heimatbund Mühldorf, Hg. Mühldorf, 1994. S. 79-134 Josef Martin Bauer und der |
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| Links |
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| Josef Martin Bauer und der
Nationalsozialismus Jeder Mensch und auch der Schriftsteller übernimmt Jargon der Zeit. Wer ist heute gefeit gegen die unsinnige Floskel: "es macht Sinn"? Trotzdem kann man deshalb niemand aufgrund dieser Wortwahl Gesinnungsgleichheit mit den Mächtigen unterstellen. Die Vergleiche Steinbichlers mit Siegfried von Vegesack ( 1.5.1937 Eintritt Josef Martin Bauers in die NSDAP Dazu ein paar Zitate aus berufener Feder.
So verharmlost Inge Meidinger-Geise in ihrer Rede zum 60. Geburtstags J.M. Bauers:
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Max Dingler über
Josef Martin Bauer:
Pörnbacher, Karl, Hg.: Die Literatur im 20. Jahrhundert. Ausgewählt und eingeleitet von Karl Pörnbacher. München: Süddeutscher, 1981. |
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