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Festival
Festival christlicher Kunst und Kultur 2001
Sonntag, 23. September 2001, Wasserburg am Inn. Dr. Bogdan Piwowarczyk - Tel. 08071/ 95 95 8, Bogdan Piwowarczyk
Bogdan ProgrammBogdan AusstellerlisteBogdan Musikalisches ProgrammBogdan Vorbericht
Besinnung auf das Wesentliche. Über 1000 Besucher beim Festival der christlichen Kunst und Kultur
Die Begegnung stand im Mittelpunkt des Festivals der Christlichen Kunst und Kultur. Es ging um den geistig-kulturellen Austausch zwischen Menschen, die Kunst machen und denen, die sich daran erfreuen. Die christliche Kunstausstellung in der St. Konrad Kirche sollte die Menschen in einer Zeit, die geprägt ist von Schnelllebigkeit, Profitgier und Unruhe, aufs Wesentliche besinnen, so Organisator Dr. Bogdan Piwowarczyk. Nun haben über 1000 Besucher die Muße gefunden, sich in Ruhe auf die religiöse Kunst einzulassen.
Die Begegnung zwischen den Menschen und den Kulturen ist nicht immer ein leichtes Unterfangen, verschiedene Sprachen schaffen oft mehr Distanz als Verbindungen. Doch die Kunst braucht keine Sprache. Bilder und Skulpturen kommunizieren ohne Worte. Ob von Angesicht . zu Angesicht mit Ikonen oder der modernen Skulpturen von Heiligenfiguren, im Betrachten von Öl- und Acrylgemälden mit christlichen Motiven oder im Lauschen von Spirituals und Gospels - die Begegnung und ein Dialog finden statt.
Die Besucher des Festivals der christlichen Kunst und Kultur setzten sich mit der Kunst auseinander. Von 9 bis 19 Uhr war ein volles Programm geboten. Nach der betenden Stunde mit Wort und Gesang hatten alle Besucher noch die Gelegenheit, in Ruhe und Abgeschiedenheit vor dem Altarheiligsten zu beten. Den Abschluss fand das Festival in einem ungewöhnlich gestaltem [sic] Requiem im Pfarrsaal. Das „Requiem in annum 2000” war nicht einer bestimmten Person gewidmet, sondern den Anschlagopfern von Amerika.
Ein Gast, Wilhelm Homma, formulierte seine Begeisterung mit folgenden Worten: „Es ist schön, dass die Kirche in die Öffentlichkeit tritt und was für jene tut, die sich für das Leben interessieren!”
Die Völker Europas trugen in den letzten Jahrhunderten einen kulturellen Reichtum als Zeugen für ihren Glauben zusammengetragen [sic]. „Ohne das Christentum, wäre die europäi sche Kultur gar nicht zu begreifen”, sagt Veranstalter und Pfarrer Dr. Bogdan Piwowarczyk. Seine Idee war es, das Festival, an dem über 40 Künstler und, Musiker, überwiegend aus Wasserburg und Umgebnung [sic], teilgenommen haben, ins Leben zu rufen. Die monatelangen Vorbereitungen haben sich seiner Meinung nach gelohnt. 'Über 1000 Besucher, so Schätzungen, strömten in die St. Konrad Kirche, um zu schauen und zuzuhören
Ziel war es auch, die Kunst und das Kunsthandwerk einmal außerhalb der Gallerien, fernab von Profitgedanken, ins rechte Licht zu rücken. Künstleriin Aldona Sassek hat drei Bilder in Öl und Acryl gemalt, eigens für diesen Tag. „Pfarrer Piwowarczyk hat mich sofort überzeugt – mit Geist”, sagte die Stephanskirchnerin.
Dr. Piwowaryzyk betonte, die christliche Kunst von morgen müsse den Spagat schaffen zwischen kirchlicher und säkularer Welt: Die Kunstschaffenden müssten ermutigt werden, ihre persönliche Glaubenslehre in Werke umzuformen.
kla © Wasserburger Zeitung, 26. September 2001; mit freundlicher Genehmigung
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Festival der Christlichen Kunst und Kultur
Kirche und Pfarrsaal St. Konrad Wasserburg am Inn St.Bruder-Konrad-Str. 3 (Burgerfeld )
Sonntag, 23. September 2001
9.00 Uhr bis 20.00 Uhr
„Der Mensch, die Kirche und die Kunst im Dialog”
Gottesdienst
Musikalische Darbietungen
Dichterlesung
Ausstellung: Malerei - Graphik - Fotografie - Objektkunst - moderne und historische Skulptur - Video - Klosterarbeiten - Kunsthandwerk
Vortrag - Diskussion
“Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar” (Paul Klee)
Liebe Festivalfreunde,
Kunstwerke sind imposante Zeugen ihrer Kulturepochen und spiegeln die Kultur in der die Menschen leben, wieder. So ist es auch mit unserer europäischen Kultur, die ohne Christentum nicht zu verstehen wäre. Dieser kulturelle Reichtum ist allen Europäern gemeinsam und auch für die Menschen zugänglich, die dem christlichen Glauben fern stehen.
Als katholischer Priester aus Polen und überzeugter Europäer, der hier lebt und arbeitet, ist es mir ein Anliegen, unseren christlichen Glauben für meine Zeitgenossen und Mitmenschen erfahrbar zu machen. So ist es für mich heute eine große Freude, Sie alle in Wasserburg herzlich zu begrüßen, wo wir mit den hier anwesenden Künstlern, die ihr Talent dem christlichen Glauben widmen wollen, unser „Festival der Christlichen Kunst und Kultur”, das unter dem Motto “Der Mensch, die Kirche und die Kunst im Dialog” steht, feiern. Durch dieses Festival, im Rahmen unserer „Wasserburger Glaubensgespräche” – die ich als dialogische Begegnungen mit den Menschen verstehe – möchte ich den Weg eines schöpferischen Dialogs zwischen den Künstlern und der Kirche ermöglichen.
Die BEGEGNUNG steht im Mittelpunkt unseres Festivals. Für mich ist dieser geistig-kulturelle Austausch sehr wichtig. Dies ist auch der Grund, warum ich die Durchführung dieses Festivals vorgeschlagen habe. Dort, wo Menschen zusammenarbeiten, dort kommt es auch zu einer gegenseitigen geistigen Bereicherung. Die christliche Kunst bildet eine Art Brücke zu religiöser Erfahrung und ist eine wertvolle Hilfe, um Zugang zu den Geheimnissen Gottes und des Glaubens an ihn zu finden.
Ich freue mich, liebe Künstler, jedem von Ihnen meinen herzlichen Dank aussprechen zu dürfen, dass Sie sich bereit erklärt haben, die Frucht ihrer Erfahrung und Überlegung, Ihres Glaubens und Zeugnisses mit uns zu teilen. Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie bereit waren, Ihre Zeit und Intelligenz zur Verfügung zu stellen, um an einer gemeinsamen christlichen Aufgabe mitzuwirken. Gemeinsam haben wir ein Programm vorbereitet, das von Kunst, Kultur und lebendiger Spiritualität geprägt ist und allen Altersstufen und Geschmäckern etwas bieten will.
Ich freue mich auch sehr, dass zahlreiche wohlwollende Menschen aus Nah und Fern zugesagt haben, bei diesem Festival großherzig und unentgeltlich mitzuwirken. Dafür danke ich Ihnen allen von Herzen und möchte nochmals meiner großen Freude Ausdruck geben, mit Ihnen zusammen dieses Ereignis gestalten zu können, im Dienst Gottes, der Menschen und der schönen Stadt Wasserburg.
Mit herzlichen-priesterlichen Grüßen Ihr Dr. Bogdan Piwowarczyk
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Ausstellerliste
KIRCHE:
Bauer Ludwig Pfr:: Historische Plastiken
Beck Gabriele: Klosterarbeiten
Benstetter Anna: Textile Wandbilder - Kerzen
Devens Rainer: Malerei - Collage
Fischer Elisabeth: Kindergarten St. Konrad: KinderBilder und Collagen
Hinterberger Barbara: Reitmehring Grundschule: Schülerarbeit
Huber Marianne: Malerei
Kohlmann Helmut: Zeichnung - Malerei
Pytlik Andreas: Objekte - Malerei
Reichert Willy: Malerei
Sassek Aldona: Malerei
Schickling Erich: Malerei
Schmidinger Heidi: Fotogntphie - Malerei
Steffan Ferdinand: historische Plastiken
Tauc Makarius: Ikonen
Untergantschnig Heinrich: Skulpturen
Weinert Olivia: Malerei
Zentgraf Johanna: Malerei
KIRCHHOF:
Hofbauer Johannes: Skulpturen
Lechner Ute: Skulpturen
Thurner Hans: Skulpturen
ATRIUM:
Hofbauer Johannes: Skulpturen
PFARRSAAL:
Baumgartner Erich: Ikonen - Malerei
Bayer Hugo: Malerei
Beer Inge: Stickereien
Brandl Isolde: Klosterarbeiten
Dorner Rosemarie: Malerei - Kinderbücher
Fuchs Antonie: Malerei
Fuchs Gerhard: Kupferkreuze
Gahr Silvia: Malerei
Görlich Rosalie: Bastelarbeiten
Held Gottfried: Keramische Reliefs
Höchstetter Christl: Kerzen
Jakubowski Thaddäus Pfr.: Foto und Text
Kerstens Marianne: Hinterglasmalerei
Klimasch Franziska: Hinterglasmalerei
Kölbl Margarete: Klosterarbeiten
Machl Monika: Bastelarbeiten
Sandler Christiane: Plastiken - Foto
Sassek Aldona: Schmuck
Seitz Elisabeth: Ostereier
Sochatzy Hildegard: Malerei
Weinert Olivia: Schmuck
CLUBRAUM:
Baumgartner Hans: Lesung um 15.00 Uhr
Dorner Rosemarie mit Jaro Ucen (Prag): Videofilme Übertragung um: 11.15 Uhr, 13.15 Uhr, 14.15 Uhr, 15.15 Uhr und 17.30 Uhr
Rickert Lavinia: Kalligraphien

Während des ganzen Tages besteht in der Werktagskapelle Gelegenheit zu Stille und Besinnung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten - Zeichen der Anwesenheit Gottes.
Für das leibliche Wohl ist am ganzen Tag gesorgt (Wasserburger Markthalle) Bitte kein Essen oder Getränke in die Kirche oder in den Pfarrsaal bringen
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MUSIKALISCHES PROGRAMM
9.00 Uhr, Kirche, Einleitung: Wort und Gesang „Cursillogruppe” (Elisabeth Nützl)
10.00 Uhr. Kirche, Hl. Messe mit Gospelchor der Pfarreien Wasserburg
11.30 bis ca. 12.00 Uhr, Kirche, Orgelkonzert (Elmar Ringel)
12.00 bis ca. 12.45 Uhr, Pfarrzentrum, „Herzogmusi” (Harfe, Gitarre, Hackbrett) (Freiham - Rosenheim) 13.00 bis ca. 14.00 Uhr, Kirche, Jugendstunde: Kath. Kindergarten St. Konrad (Wasserburg), Chor der Realschule (Wasserburg), Grundschule (Reitmeltting), „Geschwister Häuslaigner” (Wasserburg)
14.30 bis ca. 15.15 Uhr, Kirche, Rhythmusgruppe: „Neues Leben” (Albaching-Rechtmehring)
15.45 bis ca. 16.30 Uhr, Kirche, Volksmusik: „Durchs Kirchenjahr”, Herzogmusi (Freiham - Rosenheim) Grundl Dirndl (Alteiselfing) Eiselfinger Dreigesang
16.45 Uhr, Kirche, Vertrag von Pfarrer Dr. Bogdan Piwowarczyk: „Der Mensch, die Kirche und die Kunst im Dialog”
18.00 Uhr, Pfarrzentrum, Sakrales Rockopus: „Requiem in annum MM”, Gruppe „Ruhestörung” (München)
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Christliches Festival wird konkreter – Programm für 23. September 2001
    Das im Rahmen der „Wasserburgen Glaubensgespräche” von Dr. Bogdan Piwowarczyk angeregte und auch von ihm geleitete „Festival der Christlichen Kunst und Kultur” am 23. September in St. Konrad in Wasserburg nimmt bereits konkrete Formen an. Bei einer Vorbesprechung konnte Dr. Piwowarczyk fast alle der über so [sic] angemeldeten Kulturschaffenden aus Wasserburg und Umgebung, aber auch aus München, Augsburg;. Prag und Italien im Pfarrsaal St. Konrad zu einer Programmbesprechung begrüßen.
    Dieses Festival soll den Dialog zwischen Kirche und Künstlern unterstützen, die ihr Talent dem christlichen Glauben widmen wollen – ein Experiment in Wasserburg.
    Ein Koordinations-Team, bestehend aus dem Leiter, Marianne Huber; Helmut Kohlmann, Heidi Schmidinger, Brigitte Eloy und Helmut Holzner hatte bereits umfangreiche Vorarbeit geleistet. Hervorgehoben wurde der große Idealismus aller Beteiligten, sich ohne Sponsoren an Aktionen zu beteiligen. Verschiedene. Personen und Behörden zeigen ebenfalls großzügiges Entgegenkommen.
    Mit einem feierlichen Gottesdienst um 9 Uhr in der Kirche St. Konrad, welche die Gospelgruppe von St. Konrad musikalisch gestalten wird, beginnt das Festival. Danach finden in der Kirche St. Konrad und im Pfarrzentrum verschiedene Veranstaltungen statt, bei der eine Vielzahl von Künstlern, Maler, Illustratoren, Bildhauer, Kunst- und Goldschmiede, Vertreter der Volkskunst, Fotografen, Filmproduzenten, Schriftsteller und Musiker – den Gästen ihre Schöpfungen darbieten werden. Die musikalische Gestaltung haben neun Gruppen übernommen. Am Nachmittag hält Dr. Bogdan Piwowarczyk einen Vortrag zum Thema „Der Mensch, die Kirche und die Kunst im Dialog” mit einem . anschließenden Gedankenaustausch. Mit einem sakralen Rockopus „Requiem in annum MM” mit Computeranimation einer Münchner Gruppe endet das Festival.
rk, © Wasserburger Zeitung, 5. Mai 2001; mit freundlicher Erlaubnis
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© by Herbert Huber, Bogdan Piwowarczyk, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 3.6.2005