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Bogdan
Bogdan Piwowarczyk: Ich glaube, also bin ich
Kisslegg: Fe-Medien, 2002. Taschenbuch, 223 S. Vorwort Ludwig Mödl.
Bei der Lektüre dieses Buches wird deutlich, dass ein engagierter, von der Liebe zum Glauben und zur Kirche geprägter Seelsorger dahinter steht, dem es darum geht, die biblische Botschaft weiter zu tragen und zu verwirklichen. Bogdan Piwowarczyk, atheistisch erzogener Pole, promovierter Theologe und Priester der Erzdiözese München und Freising, gibt in seinem Buch knappe und präzise Antworten auf viele Fragen zu Christentum, Glaube und Kirche. So eignet sich das handliche Buch als "Nachschlagewerk" aber auch als täglicher Begleiter für kurze häusliche "Exerzitien".
Klerusblatt. Zeitschrift der katholischen Geistlichen in Bayern und der Pfalz - 84 (2004) Nr. 2; mit freundlicher Genehmigung
Das Buch verbindet die Lehre der Kirche mit den Aussagen der Bibel und mit der Lebenserfahrung des Autors. Aus seiner polnischen Heimat kennt er den marxistischen Atheismus, als Studentenseelsorger in Fribourg (Schweiz) wurde er mit den Glaubensschwierigkeiten der westlichen Welt vertraut. Es gelingt ihm überzeugend, der Haltlosigkeit einzelner atheistischer Aspekte in Theorie und Praxis den Glaubens- und Gebetsschatz der Kirche als Erfüllung menschlichen Lebens gegenüberzustellen. Die Schönheit des Glaubens vergleicht der Autor mit der Betrachtung eines Kirchenfensters. „Wer es im Inneren der Kirche von der Sonne durchleuchtet betrachtet, erfasst seine Herrlichkeit und erblickt die dargestellten Figuren. Wer es aber ohne dieses Licht von außen anschaut, sieht nur Glas und Blei.” Der Autor zeigt auch, dass dem Glauben von der Naturwissenschaft her keine Gefahr mehr droht. Vielmehr verweist er auf allgemeinere Stolpersteine, wenn er den hl. Paulus zitiert „Verkünde das Wort, ... weise zurecht . ... Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt.” (2 Tim 4,1-5) Das Buch ist gut gegliedert. Es kann für Gespräche mit Andersdenken vorbereiten. Vor allem aber kann es dem Leser helfen, das „Kirchenfenster von innen in voller Schönheit zu sehen” d.h. seinen Glauben mit dem Herzen und mit dem Verstand zu durchdringen.
Eduard Werner, Der Fels 11/2002; mit freundlicher Genehmigung
Ich glaube, also bin ich. Priester und Künstlerin geben Orientierungshilfe für Glauben WASSERBURG/MÜNCHEN.
Über 50 Gäste waren in das helle und moderne Foyer der Liga-Bank. in München. gekommen. Dort stellte der polnische Priester und Seelsorger aus Wasserburg am Inn, Bogdan Piwowarczyk sein neues Buch »Ich glaube, also bin ich« vor. Räumlich umgeben und inhaltlich ergänzt wurde die Präsentation in der Standesbank der katholischen Kirche von einem Gemäldezyklus der Wasserburger Künstlerin und Kunsterzieherin Marianne Huber. Beide Medien, Buch und Bilder, wollen Orientierungshilfe im Glauben sein.
So möchte der Priester mit seinem Buch Menschen helfen, die in der heutigen Informationsgesellschaft den Sinn des Lebens aus den Augen verloren haben und ihnen Mut machen zum Glauben. Glauben heißt für ihn »mit dem Herzen, statt mit dem Verstand zu begreifen; dass Gott Mensch geworden ist«. Gott sei im tiefsten Sinn des Wortes das Sein, die Quelle des Lebens. Als Autor des Buches versteht er sich als »Souffleur, der allen Lesern Stichworte aus den Texten der Heilsgeschichte zuflüstert« und versucht »heute einen Zugang zum Verstehen und zum Glauben zu ermöglichen.«
Die Künstlerin gestaltete nicht nur den Buchumschlag, sondern malte einen Zyklus von zwölf hochformatigen Gemälden mit dem Titel »Credo«. Das Glaubensbekenntnis sei für sie Basis und Motivation des Lebens, ihre Kunst als schöpferisches Tun Antwort auf die Schöpfung: »Im aufrechten Format und der darauf abgestimmten bildnerischen Gestaltung der Gemälde kommt die Thematik zum Ausdruck: Das vermittelnde lebendige Strömen zwischen Oben und Unten – zwischen Himmel und Erde – die spirituelle Durchdringung der Schöpfung.« Die Farben sind von intensiver Strahlkraft und werden durch die Mischtechnik greifbar zu Materie, zu Teil der Schöpfung.
Karola Braun, Münchner Kirchenzeitung, 28. Juli 2002; mit freundlicher Genehmigung
Christen sind gefordert, in der Welt Zeugnis von ihrem Glauben abzulegen: „Seid allzeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist”, heißt es etwa im ersten Brief des Petrus (1 Petr. 3;15). Doch das fällt nicht immer leicht: wo der Glaube nur noch aus Tradition und Gewohnheit gelebt wird, verblassen seine wahren Grundlagen und Inhalte. Wer aber anderen erzählen will, was es heißt, Christ zu sein, muß wissen, wovon er spricht.
„Es geht darum, daß wir die biblische Botschaft immer wieder neu entdecken, ernstnehmen und in unserem Leben zu verwirklichen suchen”, meint Pfarrer Bogdan Piwowarczyk, Seelsorger in der Erzdiözese München; und lädt mit seinem neuen Buch „Ich glaube, also bin ich” dazu ein, sich darauf zu besinnen, was das Christsein im Kern ausmacht. Schließlich brauche jeder moderne Mensch ein Bekenntnis, meint der gebürtige Pole, der als Sonderseelsorger der Erzdiözese in Wasserburg am Inn arbeitet: „Ein Credo, in dem alle christlichen Glaubenswahrheiten, dem Sinn nach treu wieder gegeben und dennoch in der heutigen Zeit verstanden werden.”
Sein Buch sieht Piwowarczyk als bescheidenen Beitrag zu diesem zeitgemäßen Verständnis: in kurzen, jeweils prägnanten Überschriften zugeordneten Kapiteln skizziert der Autor anschaulich und leicht verständlich die Grundlagen des christlichen Verständnisses von Gott und der Welt. Dabei wird auf Fußnoten und langatmige theologische Herleitungen verzichtet, was der Absicht entgegenkommt, mit diesem Buch eine Orientierungshilfe für ein breites Publikum zu bieten. Die klare Sprache und die Unterteilung in kurze Abschnitte machen es dem Leser leicht, die 218 Seiten “in einem Rutsch” zu lesen, oder je nach Interesse von Kapitel zu Kapitel hin und her zu springen. Der Autor sieht sich selbst als „Souffleur”, der den Lesern einzelne Stichworte aus den Texten der Heilsgeschichte zuflüstert und dazu ermuntert, „aus dem Alttäglichen herauszufinden und ein wenig Abstand zu gewinnen, um sich der Wirklichkeit, des Göttlichen zu vergewissern”.
Die Buchlektüre als eine Form der „Exerzitien im Alltag” – das ist es, was Bogdan Piwowarczyk seinen Lesern anbietet. Den Versuch des Autors, seine eigene Glaubensfreude in dieser Form zu vermitteln, würdigt Professor Ludwig Mödl, Dekan der katholischen Fakultät der Universität München, im Vorwort als gelungenen „Gesprächsbeitrag für Menschen, die Gesprächsbedarf haben in Sachen des Glaubens”.
Kay Müller, neue bildpost, 18. Juli 2002; mit freundlicher Genehmigung
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bogdan bogdanBogdan Piwowarczyk: Ich glaube, also bin ich. Kisslegg: Fe-Medien, 2002. Taschenbuch, 223 S. Vorwort Ludwig Mödl.

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© by Herbert Huber, Bogdan Piwowarczyk, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 31.5.2005