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Bogdan Piwowarczyk
Bogdan Piwowarczyk: Themenangebote
Folgende Themenangebote von Pfarrer Dr. Bogdan Piwowarczyk, sind für alle Zielgruppen als Vorträge, Besinnungstage, Exerzitien ... vorgesehen.
Er lädt alle Interessierten herzlich ein, sich mit aktuellen Themen zu beschäftigen, um dann, mutig und überzeugt, die Stimme unseres Glaubens mit der Hilfe des Heiligen Geistes in die heutige Welt zu tragen.

Übersicht
Piwowarczyk 1. Mensch – was ist dein Leben?
Piwowarczyk 2. Die Stimme des Glaubens mit der Hilfe des Heiligen Geistes mutig erheben
Piwowarczyk 3. Begeistern für den Glauben
Piwowarczyk 4. Wissen und Glauben
Piwowarczyk 5. Christliche Schöpfungsverantwortung
Piwowarczyk 6. Ein Mensch – ein großer Bekehrter – Paulus, lädt uns ein ...
Piwowarczyk 7. Eucharistie – Kern unseres Glaubens
Piwowarczyk 8. Berufung und Spiritualität
Piwowarczyk 9. Den Weg des Glaubens gemeinsam gehen
Piwowarczyk 10. Spiel mit dem Teufel ...
Piwowarczyk 11. Bedeutung der Begegnungen und des Dialogs in unserem Leben
Piwowarczyk 12. Versöhnung als Herausforderung des Lebens
Piwowarczyk 13. Beunruhigende Vergänglichkeit
Piwowarczyk 14. Was für eine Frau – Maria!
Piwowarczyk 15. Heutige Jugend fordert uns heraus
Piwowarczyk 16. Frauen in Gesellschaft und Kirche
Piwowarczyk 17. Das Christentum als geistliche Grundlage in Europa?
Piwowarczyk 18. Glaube – Mensch – Kunst
Piwowarczyk 19. Wege der Kirche in die Zukunft – Christsein im 21. Jahrhundert
Piwowarczyk 20. Furcht vor dem Tod – berechtigt oder nicht?
Piwowarczyk 21. Der christliche Glaube konfrontiert mit religiöser Gleichgültigkeit und mit Atheismus
Piwowarczyk 22. VERTRAUEN – ein bescheidenes Wort, das in sich große Bedeutung birgt…
Piwowarczyk 23. SEID ohne FURCHT! HABT keine ANGST! HABT MUT! Ermutigende Worte des Papstes Johannes Paul II.
Piwowarczyk 24. Warum heute Christ sein? Warum heute Christ bleiben?
Piwowarczyk 25. „Begeistern für die Hoffnung“
Piwowarczyk 26. „Begeistern für die Liebe“
Piwowarczyk 27. „ich glaube, also bin ich“
Piwowarczyk 28. „Die Worte deuten das Wort“

1. Mensch – was ist dein Leben?
Jeder Tag des Lebens ist ein Geschenk, ein Angebot, eine Aufgabe, eine Möglichkeit, die nur einmal gegeben wird, die schnell vergeht, aber doch Saat für die Ewigkeit enthält.

Mit diesem Vortrag möchte ich suchende Menschen nach dem Sinn ihres Lebens für die Sache Jesu begeistern und zeigen, dass unser hoffnungsvoller, christlicher Glaube nicht an der Welt vorbei geht, sich aber auch nicht mit der irdischen Wirklichkeit begnügt, sondern auf den Weg in die Zukunft weist.

Für alle, die auf der Suche nach dem Sinn des Daseins sind, ist eine neue Orientierung möglich, wenn die Wahrheit des Evangeliums mit Respekt und Toleranz, aber auch mit Überzeugung und Mut verkündet wird.
Piwowarczyk Anfang
2. Die Stimme des Glaubens mit der Hilfe des Heiligen Geistes mutig erheben
Der Geist Gottes ist uns gegeben, damit wir den Herausforderungen des Lebens, der Kirche und der Welt als Christen entsprechen können.

Der Heilige Geist ist die Kraft göttlichen Lebens und seine Liebe gibt uns die Weitsicht für eine übernatürliche Ordnung und bleibt die wärmende Kraft gegen Kälte und Erstarrung in uns und in der Kirche.

Wenn ein Mensch vom Heiligen Geist erfüllt ist, wird er barmherzig handeln und auf seine Mitmenschen mit anderen Augen schauen. Er begegnet ihnen anders.
Piwowarczyk Anfang
3. Begeistern für den Glauben
In der Gemeinschaft der Kirche soll alles nur Mögliche getan werden, um den Menschen zu zeigen, wie viel Kraft und Dynamik der christliche Glaube entwickeln kann. Entscheidend ist dabei die Bereitschaft, sich dem Geiste Gottes zu öffnen und sich von ihm führen zu lassen, um Licht und Kraft des Glaubens zu finden, und den Herausforderungen der Gegenwart mutig zu begegnen.
Piwowarczyk Anfang
4. Wissen und Glauben
„Alles in dieser Welt, ist noch nicht – alles“. Es wird immer deutlicher, dass Bildung des Menschen nicht nur aus reiner Vermittlung von Informationen besteht. Bildung bleibt ein Vorgang, der persönlich herausfordert und einen Lebensweg prägt. Glaube ist weder eine rein gefühlsmäßige Ordnung noch eine rein intellektuelle Leistung; er ist eine lebendige Erfahrung der Liebe und der Wahrheit, ein Tor zu einem Geheimnis, ein Einstieg im Sinne von Offenbarung. Wissen und Glauben gehören zusammen.
Piwowarczyk Anfang
5. Christliche Schöpfungsverantwortung
Wir leben in einer Welt, die wir selbst nicht gemacht, nicht geschaffen haben und leben als diejenigen, die sich selbst einem anderen verdanken. So steckt schon in unserem Dasein ein Verweis auf den Geber dieser Gabe – für den gläubigen Menschen – auf Gott. Er, das Geheimnis des Alls, übersteigt jederzeit unsere Erkenntnis und unsere Begriffsbildung. So ist das Staunen über die Schöpfung der erste Schritt der Gotteserkenntnis.

Die Schöpfung ist ursprünglich eine Selbstoffenbarung Gottes, die er dem Menschen durch die Fähigkeit des Verstandes zugänglich macht. Durch das im Erkenntnisvollzug aufleuchtende Sein der Welt, ragt Gott unabweisbar in den Vernunftvollzug des Menschen hinein. Er wird durch die geschichtliche und mitmenschliche Welt erkannt, er vermittelt sich durch das Sein der Welt und deren Lenkung hin zu ihrer Vollendung.

Als Bürger dieser Welt sind wir stets verpflichtet, die Zeichen der Zeit - die sich ständig ändern und uns immer neu herausfordern – zu erkennen, zu lesen und zu interpretieren. Wenn wir das nicht tun, leben wir in einer irrealen Welt.
Piwowarczyk Anfang
6. Ein Mensch – ein großer Bekehrter - Paulus, lädt uns ein ...
Die Geschichte der Menschheit war immer markiert durch außergewöhnliche Persönlichkeiten, deren Botschaft und Leben eine dauernde Aktualität haben. Zu ihnen gehört ein Mensch namens Saulus von Tarsus. Dieser Mensch, der zuerst als Verfolger der ersten Jünger Christi bekannt ist, der nach seiner Bekehrung im Zuge des Damaskusereignisses zum Apostel Paulus wurde, lädt uns ein, sich tiefer mit seiner Lehre und seiner Lebensgeschichte zu beschäftigen.
Piwowarczyk Anfang
7. Eucharistie – Kern unseres Glaubens
Jesus Christus bleibt in Ewigkeit derjenige, der uns Menschen etwas Außergewöhnliches verspricht. Er sagt: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag... Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm“ (Joh 6,54.56).

Jesus Christus hat seiner Kirche die Eucharistie überlassen, um seine Gegenwart in unserer Mitte zu leben. Dies besagt, dass es ohne Eucharistie keine Kirche gibt und dass es ohne Kirche keine Eucharistie gibt. Kirchliche Gemeinschaft und eucharistische Gemeinschaft gehören untrennbar zusammen.

Durch diesen Vortrag möchte ich unser eucharistisches Bewusstsein vertiefen, damit wir am Opfer der Heiligen Messe überzeugend teilnehmen, den Herrn in würdiger Weise in der Heiligen Kommunion empfangen und die Anbetung des Allerheiligsten fördern, damit wir das Leben in Fülle haben.
Piwowarczyk Anfang
8. Berufung und Spiritualität
– Vertraulicher Bericht eines Priesters –
Als Glieder der Kirche sind wir alle – Priester und Laien – zu Gottes und der Menschen Diener berufen. Unsere Aufgabe als Berufene ist es zu erneuern, zu reinigen und zu klären.

Nur der Mensch, der sich ständig durch den Geist Gottes und durch gesunde christliche Spiritualität führen lässt, wird seine Berufung verwirklichen und überzeugend sagen: „ich weiß, wem ich glaube“ (2 Tim 1,12).
Piwowarczyk Anfang
9. Den Weg des Glaubens gemeinsam gehen
(Besonders geeignet zur Klärung in Konflikt-, Streit- und Krisensituation in Pfarreien …)
Konflikte, Streitereien, Missverständnisse, Hochmut, verursachen in unserem Leben viel Leid und Zerstörung. Solche Phasen, in denen eine besonders intensive Auseinandersetzung mit uns selbst, mit unserer Lebenssituation, mit unserem Glauben angezeigt ist, bieten auch Chancen zur Heilung, Erneuerung und zu tief greifenden positiven Veränderungen.

In stürmischen Zeiten ist es notwendig, die Erfahrung echter, kraftvoller Begegnung mit Gott und den Mitmenschen zu leben, um die eigene Glaubensfestigkeit zu verkünden.
Piwowarczyk Anfang
10. Spiel mit dem Teufel ...
Gewiss, es gibt viel Chaos in uns und um uns herum: moralisches, politisches, soziales Chaos. Unser Handeln wird aber oft unerklärlich und schwer zu verstehen! Solcher Zustand hat schon der heilige Paulus beklagt: „Ich begreife mein Handeln nicht: ... ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will“ (Röm 7, 15a.19). Das gibt zu denken und stellt Fragen. Dies bleibt ein großes Rätsel!

Wir erleben tagtäglich, dass es negative Kräfte gibt, die Menschen ergreifen und dazu bringen können, Liebe und Freundschaft, Vertrauen und Glauben zu zerstören, Schmerzen zu bereiten, das Leben eines anderen für unwert zu erklären und zu zerstören… Von daher kommen viele Fragen, u.a. die Frage nach dem „warum“ und „woher“ des Bösen?

In der Tat, solche Fragen zu stellen ist und bleibt für alle Menschen von existentieller Bedeutung. So haben sich zu allen Zeiten mit ihr zahlreiche Menschen und ganz besonders Theologen, Philosophen und Dichter beschäftigt und sie werden sicher sich weiter damit beschäftigen.

Damit auch wir bei dieser Reflexion weiter kommen können, sind wir eingeladen, oder anders gesagt, moralisch verpflichtet, zur Quelle unseres Lebens und unseres Glaubens zu gehen und dort die menschenwürdige Antwort auf die bestehenden Fragen zu holen.
Piwowarczyk Anfang
11. Bedeutung der Begegnungen und des Dialogs in unserem Leben
Unsere allgemein-menschlichen Erfahrungen zeigen, dass alles Leben aus Begegnung entsteht. Wenn Begegnung gelingt, erhalten wir unbegreifliche Kraft zum Leben und zum Handeln.

Das, was in der Kirche heute fehlt, ist nicht so sehr eine wörtliche Wiederholung der christlichen Botschaft, sondern die Erfahrung der Begegnung. Ja, durch die Begegnung mit Jesus Christus entdeckt der Mensch das Geheimnis seines eigenen Lebens.

Der Apostel Paulus begegnete Jesus auf seinem Weg nach Damaskus. Nach dieser Begegnung mit Jesus hält ihn nichts mehr auf, für ihn Zeugnis abzulegen. Weil es so wenig echte Begegnung mit Gott gibt, gibt es so wenig echte, tiefe, kraftvolle Begegnung mit den Menschen.
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12. Versöhnung als Herausforderung des Lebens
Ideologien, Konflikte, Kriege und Hochmut verursachen bei vielen Menschen und Völkern Zerstörung und Leid. Oft schaffen sie tiefe Verletzungen für immer in den Seelen der Betroffenen und erwecken sogar bei manchen den Geist der Rache und des Hasses.

Die Bewältigung der Vergangenheit und der damit verbundenen Vorurteile ist nur durch das gegenseitige bessere Verständnis von möglichst vielen Menschen erreichbar. Unser Auftrag ist wahre Umkehr. Das ist nichts anderes als Überprüfung unseres persönlichen und gemeinsamen Tuns aus der Grundforderung des Christentums heraus.

Wir Christen wollen und sollen der Versöhnung zwischen den Menschen dienen. Es geht um die Menschheit, um unsere und der Mitmenschen Zukunft.
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13. Beunruhigende Vergänglichkeit
Jeder von uns steht auf brüchigem Boden; einmal wird er durchbrechen. Was bleibt dann? Bleibt überhaupt etwas, das der Tod nicht töten kann?

Das Leben ist ein Geheimnis, das schon von sich aus und von jedem einzelnen Menschen Verantwortung verlangt. Dabei gehören Leid und Tod und deren Begleiter: Alter und Krankheit zu unserem Menschsein; sie sind Teil unserer Existenz.

Gedanken über das Leben, über das Altwerden sind in den vielen Jahren meiner pastoralen Praxis, in mehrjährigen Begegnungen mit kranken, alten und älteren Menschen gewachsen. Sie sind ein Versuch, sich nicht vor sich selber zu verstecken, sondern sich zu stellen; nicht zu verzweifeln, sondern, hinter und trotz allem, zu erfüllendem Sein zu gelangen.
Piwowarczyk Anfang
14. Was für eine Frau – Maria!
Ein jüdisches Mädchen aus der kleinen Stadt Nazareth, soll bei der Erlösung der Welt eine große Rolle spielen. Manche Christen und Christinnen begegnen der Mutter Jesu mit Verlegenheit und haben Probleme mit der überlieferten Marienfrömmigkeit. Bei Maria aber ist alles von Christus abhängig und auf ihn bezogen. Ihr einziges Interesse besteht darin, die Menschen zu ihrem göttlichen Sohn zu führen. Das ist der Sinn der Aussage: „Durch Maria zu Jesus – durch Jesus zu Maria“.
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15. Heutige Jugend fordert uns heraus
Die Religiosität der Jugend war immer ein Thema von Untersuchungen und Reflexionen - auch in der Kirche. Ein charakteristischer Zug der Jugend von heute ist ihre oft sichtbare geistige Armut und Hilflosigkeit, verursacht durch das materielle Überangebot, wie auch ihre Ignoranz im Bereich der Religion. Dabei spürt man gleichzeitig bei vielen Jugendlichen die Überzeugung, dass weder Gewalt noch Sex, weder Droge noch Nihilismus die Leere der menschlichen Existenz füllen können.

Damit sie nicht in Bedeutungslosigkeit und Unsinn versinken, in Gefühlen von Traurigkeit, Ohnmacht, von Ekel oder Hoffnungslosigkeit ist es wichtig, dass wir versuchen, ihnen zu helfen, den Weg einer wahrhaften, geistigen Nahrung wieder zu finden; einen Weg, der sie zu einem inneren, intensiveren und qualitätsreicheren Leben führt.
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16. Frauen in Gesellschaft und Kirche
Die Würde der Frau und ihre Berufung – ständiges Thema menschlicher und christlicher Reflexion – haben in den letzten Jahren eine ganz besondere Bedeutung gewonnen, denn alle wissen – wissen sollten, dass die Zukunft der Gesellschaft eng verbunden ist mit dem Wohlbefinden ihrer Frauen, die wahre „Heldinnen des Alltags“ sind.

Ohne engagierten Frauen wäre die Ausbreitung des Christentums undenkbar gewesen. Deswegen sucht die Kirche den Dialog mit den Frauen von heute und wendetet sich direkt an sie, um mit ihnen über die Probleme und Aussichten ihrer Situation und ihrer Mission in unserer Zeit nachzudenken. Dabei sollten wir aber zuerst Vorurteile und Klischees abbauen, nüchtern die Situation anschauen und den Frauen Mut zum christlichen und gesellschaftlichen Engagement machen. Bei diesem Vortrag versuche ich Begegnung und Leidenschaft des Nachdenkens zu wecken, um zu bestärken und zu zeigen, dass in der Diskussion nicht nur Sätze verhandelt werden, sondern im Austausch von Gedanken etwas auf dem Spiel steht, das uns und unser Leben betrifft.
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17. Das Christentum als geistliche Grundlage in Europa?
Die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust, übertragen auf die politische Diskussion über Europa: „Europäer, wie haltet ihr es mit Europa?“, ist immer aktuell. Dies ist eine sehr wichtige Frage, auf die jeder Europäer gewissenhaft antworten sollte. Es hängt von jedem einzelnen ab und geht uns alle an, wie Menschen auf diesem europäischen Kontinent in Zukunft zusammenleben werden. Eine ganz entscheidende Frage wird dabei sein: Wer oder was wird diese Gemeinschaft geistig tragen?

Wenn Europa nicht im Wirtschaftsdenken aufgehen soll, wenn nicht nationalistische und egoistische Kräfte dieses Europa zerreißen sollen, dann braucht Europa eine Kraft, die einigend und orientierend wirkt.

Wir Christen glauben, diese Kraft zu haben und sind zum Optimismus berufen. Deswegen müssen wir die aktuelle Situation in Europa realistisch betrachten und verantwortlich als Christen und Europäer handeln.
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18. Glaube – Mensch – Kunst
Kunstwerke sind imposante Zeugen ihrer Kulturepochen. Schon seit jeher wird die Kunst von der Religion maßgeblich geprägt. Sie haben vieles gemeinsam, obwohl sie natürlich nicht identisch sind. Das Unsichtbare, das beide verbindet und trennt ist das Unverfügbare, das Absolute. Beide überschreiten die Grenzen des Messbaren, Machbaren. Beide haben letztlich die gleichen Themen wie Leben und Tod, Liebe und Schuld, Rituale zur Bewältigung von Grenzsituationen und Versöhnung, Scheitern und Hoffnung.

Ich habe nicht die Absicht und wäre auch nicht in der Lage, über die Kunst und die verschiedenen Strömungen in der Kunstgeschichte zu sprechen. Ich möchte mich in meinem Vortrag auf „Glaube – Mensch – Kunst“ aus christlicher Sicht beschränken, weil es in der Kirche und der Kunst um den Menschen geht, um die Erschließung seiner Wirklichkeit in der gegenwärtigen Zeit.
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19. Wege der Kirche in die Zukunft – Christsein im 21. Jahrhundert
Gegenwärtig entfaltet sich ein Prozess, in dem christlicher Glaube und Kirche entbehrlich zu werden scheinen. Die religiösen Anlagen der Menschen verlagern sich immer wieder hin zum Aberglauben oder zu „modern“ erscheinenden Sekten. Was ist los?!

Wenn wir uns heute Gedanken über den Weg der Kirche in die Zukunft machen, müssen wir zunächst in Erinnerung rufen, was die „Kirche Christi“ eigentlich ist. Gefragt ist eine neue Übersetzung der Glaubenswahrheiten, eine offene Kirche, die bereit ist Fragen und konstruktive Kritik zu hören, sich auf Neues einzulassen und Schritte ins Ungewisse zu wagen. Dies ist das Wagnis aus dem Glauben, aus der Hoffnung und aus der Liebe.
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20. Furcht vor dem Tod – berechtigt oder nicht?
Tod und Sterben beschäftigt alle Menschen, wenn auch auf verschiedene Art und Weise und ist immer mit Fragen, Unsicherheiten und Ängsten verbunden. Warum lebe ich? Warum soll ich sterben? Solche Fragen zu stellen und auf sie eine menschenwürdige Antwort zu geben, ist für jeden von uns von existentieller Bedeutung.

Unser Leben, so wie es ist, erhält einen tiefen Sinn, wenn es als Ganzes verstanden wird. Dies verlangt eine sensible Annährung.

Die Erfahrung der christlichen Hospizarbeit zeigt schon, dass auch die medizinische Machbarkeit nicht zum Maßstab über Leben und Tod gemacht werden darf, denn wo medizinisch nichts mehr zu machen ist, ist menschlich noch viel möglich. Der christliche Weg des Lebens und des Sterbens, der Weg der Nachfolge Jesu ist der Weg des Glaubens und der Hoffnung. Gerade in einer Zeit wie der unsrigen, ist es wichtig den Menschen Halt und Orientierung zu geben und auf das Fundament des christlichen Glaubens hinzuweisen.
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21. Der christliche Glaube konfrontiert
mit religiöser Gleichgültigkeit und mit Atheismus
Die Pluralität der heutigen Gesellschaft manifestiert sich in einer Vielzahl kultureller Milieus und Szenen, mit vielen Fragen und vielen leicht verderblichen Antworten. Während die Gottesdienste in vielen Kirchen wenig besucht sind, füllen sich die Straßen und Plätze mit einem Angebot neuer weltanschaulicher Bewegungen. Viele Menschen stehen dem christlichen Glauben gleichgültig oder sogar feindselig gegenüber. In diesem kulturellen Klima gedeihen und verbreiten sich Agnostizismus, religiöse Gleichgültigkeit und Atheismus.

Das Bemühen, die Religion aus der Öffentlichkeit zu verdrängen, ihr einen Platz in den Hinterhöfen der menschlichen Existenz zuzuweisen und sie ausschließlich in den Bereich des Privatlebens der Individuen zu verbannen – ist das Programm, an dessen Verwirklichung die Vertreter des zeitgenössischen liberalen, atheistischen Humanismus arbeiten.

Aufgrund der eklatant spürbaren Entfremdung von einem personalen Gott, vom christlichen Glauben, von der Kirche, stehen viele überzeugten Christen, viele ehrlichen Menschen heute vor derselben Frage: „Was sollen wir tun?“. Sicher, die aktuelle Situation ist für uns eine Herausforderung, die eine Gefährdung unseres Glaubens darstellt. Sie ist aber auch eine Chance, die wir gemeinsam nutzen sollten, um unseren Glauben zu vertiefen, zu stärken, zu bekennen und bewusster zu leben. 
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22. VERTRAUEN – ein bescheidenes Wort, das in sich große Bedeutung birgt …
Als Bürger dieser Welt sind wir uns der vielen Nöte und Schwierigkeiten von Menschen unserer Zeit, eines zunehmenden Gefühls der Hoffnungslosigkeit und Lieblosigkeit, der Einsamkeit, des Gefühls der Leere und der Depressionen, bewusst. Sie brauchen Ermutigung und Vertrauen… Mut zum Vertrauen ist allein Garant für eine erfolgreiche Bewältigung aller Spannungen und jeden Misstrauens.

Aus ehrlichem Vertrauen entsteht die wahre Freundschaft – Freundschaft mit Gott und mit den Menschen. Deswegen möchte ich dieser von Krisen und Unruhen geschüttelten Menschheit ein wenig Vertrauen und Hoffnung entgegenbringen, denn mein Vertrauen und meine Hoffnung sind voller Zuversicht, und dies möchte ich mit anderen teilen.

An den Ruf – „Fürchtet Euch nicht!“ – aus dem Weihnachts- und auch aus dem Osterevangelium, der für Christen stets ein Hoffnungsanker war und bleiben wird, ist gerade wichtig in diesen Tagen zu erinnern. Das „Fürchtet Euch nicht!“ sollte stets nun unseren Weg des Glaubens und des Lebens begleiten.
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23. SEID  ohne FURCHT!      HABT  keine  ANGST!      HABT  MUT!
    Ermutigende  Worte des Papstes Johannes Paul II.
Johannes Paul II. hat der Menschheit ein großartiges geistlich-geistiges Erbe hinterlassen. Durch ihn konnten wir erfahren, dass Menschen, die an Gott glauben, noch mehr spüren, dass jeder Tag unseres Lebens ein Geschenk, ein Angebot, eine Aufgabe, eine Möglichkeit ist, die uns nur einmal gegeben wird, die so schnell vergeht, aber doch Saat für die Ewigkeit enthält.

Das, was diesen Papst so faszinierend für die meisten Menschen werden ließ, war seine tiefe Verbundenheit mit dem Herrn der Kirche, mit Jesus Christus. Er hatte während seines Pontifikates das unermüdlich umgesetzt, was er bei seiner Antrittsrede als Programm für die Kirche erklärte: „Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus! Öffnet die Grenzen der Staaten, die wirtschaftlichen und politischen Systeme, die weiten Bereiche der Kultur, der Zivilisation und des Fortschritts seiner rettenden Macht! Habt keine Angst! Christus weiß, was im Herzen des Menschen ist.“

Die folgende Worte: „Seid ohne Furcht!  Habt keine Angst!  Habt Mut“, sollten der Leitfaden für diesen Abend sein, um zu zeigen, wie Papst Johannes Paul II. selber ohne Furcht war und andere zu dieser Haltung ermutigt hat.
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24.Warum heute Christ sein?
      Warum heute Christ bleiben?
Als Menschen leben wir in der Zeit und das bedeutet zuallererst, in der Gegenwart zu stehen, um sie zu gestalten. Das bedeutet aber auch Rückblick zu halten, nach den eigenen Wurzeln zu schauen – auf die Ursprünge. So ist es auch mit unserem christlichen Glauben – mit dem „Christ-sein“.

Unser christlicher Glaube ist eine Grundhaltung und Konfrontation mit unserem Leben und dies vollzieht sich nicht in einem luftleeren Raum, sondern in der konkreten, zeitlichen Situation, im Heute. Die augenblickliche Situation ist vielschichtig, vieldeutig. Von daher kommt diese Frage, die auch Thema dieses Vortrages ist:
„Warum heute Christ sein?“- oder … es bleiben?
So lade ich alle ein, sich gemeinsam mit mir „auf den Weg zu machen“ und diese aktuelle Thematik zu analysieren.
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25. „Begeistern für die Hoffnung“
Viele unserer Zeitgenossen stehen in der Gefahr, auf eine unmenschliche Weise  eindimensional zu leben, ohne Zukunft und Hoffnung. Sie vergessen dabei, dass diese Welt allein weder Zukunft noch Hoffnung geben kann. In einer Ellenbogen-Gesellschaft sind Hoffnungsträger und Mutmacher nötig, Menschen, die uns helfen, unsere Horizonte zu erweitern und das Leben zu bejahen. Als Christ und Priester möchte ich den Menschen in dieser von verschiedenen Krisen und Unruhen geschüttelten Zeit ein wenig Hoffnung entgegenbringen, denn auch als Bürger dieser Welt ist meine Hoffnung voller Zuversicht. Dies möchte ich mit allen Menschen teilen, auch wenn ich weiß, dass viele unserer Zeitgenossen  skeptisch sind, wenn von Hoffnung die Rede ist. Die Hoffnung weiter zu geben, ist für uns Christen eine Verpflichtung, gerade in einer Zeit der Hoffnungslosigkeit.
Piwowarczyk Anfang
26. „Begeistern für die Liebe“
Über die Begeisterung für die Liebe zu reden, ist für viele nicht originell. Gleichzeitig spüren viele unserer Zeitgenossen, dass in einer Welt, erfüllt vom Geist der Eifersucht, der Rache und des Hasses, nur das Gebot der Liebe die Kraft des Heiles sein kann.

Der Christ ist einer, der an die Liebe glaubt. Er weiß sich von Gott geliebt zu wissen, neue Horizonte öffnet, ein Leben ausrichtet, begeistert. Seine Begeisterung ist aber kein augenblicklicher Zustand, sondern eine Lebensform. Wo ein Mensch sich göttlicher Liebe öffnet, wird sie für andere Menschen erfahrbar und glaubhaft. Der begeisterte, liebende Mensch ist ein selbstloser, glücklicher Mensch, der ungewöhnliche Kräfte in sich frei setzt und diese Gottesgabe weiter schenkt. Es ist immer nötig, Menschen für die wahre Liebe zu begeistern, in der Liebe versuchen zu wachsen und zu reifen - denn nur dort, wo die Liebe dem Menschen seine eigentliche Gestalt  gibt, hat dieser Mensch Zukunft. Notwendiger Weg ist und bleibt die Erziehung zur Liebe.
Piwowarczyk Anfang
27. „ich glaube, also bin ich“
Es ist eine Tatsache: Jeder Mensch ist und bleibt ein Fragender und seine Fragen richten sich auf den Sinn des Lebens. Er braucht Orientierungen, um zu seiner persönlichen Lebenswirklichkeit zu finden.

„Ich glaube an Gott“ - das ist nicht irgendeine Information, sondern eine Entscheidung, die für das ganze Leben Folgen hat: Gott zu vertrauen, in allen Situationen des menschlichen Lebens.

Christlicher Glaube ist die Fähigkeit „mehr zu sehen“ - im Sichtbaren das Undurchschaubare zu entdecken. Dies ist für mich der tragende Grund, durch mein Bemühen als Christ und Priester, eine unerschütterliche Glaubensfreude und Glaubenswahrheit zu vermitteln und darüber zu reflektieren.
Piwowarczyk Anfang
28. „Die Worte deuten das Wort“
Es besteht kein Zweifel dar­an, dass der Einfluss der Medien übermächtig ist. Mehr denn je, geben uns die Mittel der Information theoretisch die Möglichkeit, alles zu wissen, alles zu sehen, alles zu hören in Sekundenschnelle. Als Einzelner ist der Mensch oft nicht mehr nur unterrichtet, sondern er ertrinkt gleichsam so in den Informationen, dass er die Nachrichten gar nicht mehr überschauen, geschweige denn verarbeiten und auswählen kann. In solcher Situation bleibt er oft einsam, verunsichert und orientierungslos zurück. Es hängt aber von unserer Entscheidung ab, wie wir mit den Kommunika­tionsmitteln umgehen, ob wir sie für gute oder schlechte Zwecke, auf gute oder schlechte Weise benutzen. Dies ist sicher auch für uns Christen eine große Chance, wie auch eine große Herausforderung!
Piwowarczyk Anfang

Piwowarczyk
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© by Herbert Huber, Bogdan Piwowarczyk, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany,  3.2.2014