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Weltjugendtag
XX. Weltjugendtag 2005 in Köln
Bogdan Begegnung als Chance für unsere Jugend!Bogdan Bereiten wir uns vor!
Von Pfarrer Dr. Bogdan Piwowarczyk - Tel. 08071/ 95 95 8, Bogdan Piwowarczyk
Unterwegs zum XX. Weltjugendtag 2005 in Köln. Begegnung als Chance für unsere Jugend!
    Unsere allgemein menschlichen Erfahrungen zeigen uns, dass alles Leben aus Begegnungen entsteht. Martin Buber betont dies mit den Worten: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung”. In der Tat, wenn uns eine Begegnung gelingt, erhalten wir unbegreifliche Kraft zum Leben und zum Handeln, dort leuchtet etwas vom Wesen der Schöpfung auf und der Schöpfer wendet uns sein liebevolles, tröstliches Angesicht zu. Da wird eine Brücke geschlagen, ein Funke springt über, ein Tor – ein Herz geht auf. So etwas können wir nicht machen oder erzwingen. Wir können uns nur grundsätzlich darauf einstellen, offen sein, und dann diese Gnade dankbar in Empfang nehmen.
    Gerade angesichts der wachsenden Kluft zwischen den Menschen ist es wichtig die Begegnungen zu fördern, denn sie ermöglichen ins Gespräch zu kommen, um zu erfahren, dass wir vieles gemeinsam haben, auch wenn wir natürlich nicht gleich sind. Wenn man zu den tiefen Wurzeln der menschlichen Würde und ihres wahren Reichtums zurückkehrt, wenn man sich auf das Fundament des im Menschen vorhandenen Unvergänglichen und Wesentlichen stützt, kann man mit den Menschen jeder Kultur einen fruchtbaren Dialog einleiten im Hinblick auf eine Gesellschaft, die von den Werten der Gerechtigkeit und Brüderlichkeit inspiriert wird. Dabei sind ein religiöser Dialog und die Begegnung unverzichtbar. Dies ist sehr wichtig und verlangt eine sensible Annährung.
    Jeder Mensch braucht den Mitmenschen zur Kommunikation, zum Leben, zur Findung seines eigenen Standpunktes im Weltgetriebe, zur Selbstfindung und Entfaltung seiner Persönlichkeit. Die Menschheit kann nur zusammenwachsen, wenn über wirtschaftliche Zusammenarbeit hinaus sich einzelne Menschen begegnen, um voneinander zu lernen, miteinander zu leben und zu feiern. Jede Begegnung bringt neues Leben, ist kreativ, schöpferisch, fruchtbar. Sie weckt ungeahnte Kräfte auf, lässt verschüttete Energien wachsen. Begegnung macht weiter, nicht enger. Daher halte ich die Begegnung von Menschen im Allgemeinen und von Jugendlichen ganz besonders für ganz wesentlich. Sich begegnen heißt verweilen, ankommen und da sein. Dies sagt uns eindeutig, dass eine Begegnung zwischen der heutigen Jugend und der Kirche überall dort stattfindet, wo sich ein Wille zur Solidarität zeigt, überall, wo die Energien ernsthaft auf eine bessere Zukunft gerichtet sind, überall, wo eine Glaubwürdigkeit ohne Formalismus herrscht und eine direkte Sprache von Mensch zu Mensch.
    Begegnung ist Wiederholung. Das Wesentliche im Leben ist einfach und wiederholbar. So ist es auch in der Begegnung mit Gott. Das wird nie langweilig, wenn dies aus Liebe geschieht. Die Liebe hinterlässt immer tiefere Spuren.
    Viele Jugendliche merken, wie erfrischend es ist, zu erleben, wie Gott Menschen, die sich weit weg von Kirche und Gott wähnen, in seine unmittelbare Nähe führt. Oft braucht man viel Zeit zum Zuhören und zur aufmerksamen Begegnung. Durch die Begegnung mit Jesus Christus entdeckt der Mensch das Geheimnis seines eigenen Lebens. Der Apostel Paulus begegnete Jesus auf seinem Weg nach Damaskus und nach dieser Begegnung mit Jesus hält ihn nichts mehr auf, für ihn Zeugnis abzulegen. Das sagt uns, dass der Glaube vermittelt wird durch Menschen des Glaubens und durch Gespräche und Begegnungen mit ihnen. Dazu bedarf es freilich auch des intensiven Nachdenkens und Hörens, damit sich die Botschaft im Inneren einen Platz bereitet und so das Leben eines Menschen zu gestalten beginnt.
    In der Geschichte der Weltjugendtage haben sich auch verschiedene Formen der Begegnung entwickelt, die Spiritualität und Gemeinschaft erlebbar machen. Viele Menschen, die in den Städten einen Weltjugendtag miterlebt haben, waren beeindruckt von der Lebendigkeit und dem friedlichen Miteinander der Teilnehmer. Zahlreiche junge Menschen, die dorthin kommen, setzen ihr Vertrauen in Gott, der allmächtig und barmherzig ist. Viele von ihnen haben in Jesus Christus ihren Lebensweg erkannt und wagen in dieser vom Materialismus, Säkularismus und Konsum gesättigten Welt, mit dem christlichen Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu leben, dies zu bezeugen und anderen Menschen mitzubringen. Sie haben verstanden, dass jeder Mensch mit Jesus Christus die Dunkelheiten seines Lebens und dieser Welt bewältigen kann. Mit ihm führt jeder Weg zur Freude und zum Licht. Mit Jesus in der Mitte findet die Menschheit den Frieden, den Segen und das Leben in Fülle. Mit ihm wird das Leben ein Fest, schon jetzt in dieser Welt. Das wird uns sicher dieser Weltjugendtag 2005 bestätigen. Hier erfolgt ein Lernprozess: Wir sind eingeladen, voneinander, miteinander, übereinander zu lernen. Wir sind eingeladen, die Worte des Generalsekretärs des XX. Weltjugendtags 2005, Dr. Heiner Koch, zu betrachten, der in einer Schrift zu dieser Veranstaltung über die Drei Weisen aus dem Morgenland, von denen uns das Evangelium berichtet, schreibt:
    „Sie (drei Weisen aus dem Morgenland) orientieren sich am Himmel, deuten seine Zeichen, sie fragen und suchen und machen sich auf den Weg. So finden sie schließlich Gott in ganz überraschender Gestalt: als Kind, in der Krippe, in Bethlehem. Es ist dabei auffallend: Ihre Gottesbegegnung steht nicht am Beginn des Weges, sie ist am Ende gleichsam seine Frucht. Sie bringen auf ihrer Suche den Mut und das vertrauen mit, sich auf ihrem Lebensweg auf Erfahrungen mit Gott einzulassen. Ohne diese Bereitschaft und ohne diese Offenheit wäre ihnen die Begegnung mit Gott im Stall von Bethlehem versagt geblieben. Wie für alle unsere Lebensbereiche gilt erst recht in Fragen des Glaubens: wer nicht losfährt, kann keine Erfahrungen sammeln.”
    Von dieser außerordentlichen Begegnung sollte auch für uns etwas aufbrechen, das über das Ereignis selbst hinaus nachwirkt. Nach diesem lebendigen Austausch der Erfahrungen mit vielen jungen Christen sollte spürbar werden, dass Jesus Christus die Hoffnung Europas, sowie der ganzen Welt ist. Dieser Weltjugendtag sollte allein schon auf Grund seiner Dimension weit ausstrahlen in Kirche, Gesellschaft und Politik und viele Impulse zum Gespräch und zur Auseinandersetzung über den christlichen Glauben geben.
    Von dieser außerordentlichen Begegnung sollte auch für uns etwas aufbrechen, das über das Ereignis selbst hinaus nachwirkt. Nach diesem lebendigen Austausch der Erfahrungen mit vielen jungen Christen sollte spürbar werden, dass Jesus Christus die Hoffnung Europas, sowie der ganzen Welt ist. Dieser Weltjugendtag sollte allein schon auf Grund seiner Dimension weit ausstrahlen in Kirche, Gesellschaft und Politik und viele Impulse zum Gespräch und zur Auseinandersetzung über den christlichen Glauben geben. Gerade bei Problemen, die uns das Leben bringt, sind wir auch eingeladen, die Stimme Gottes zu hören. Es ist für die Kirche und die Christen Europas eine einmalige Chance, neue Impulse und neue Hoffnung zu empfangen und zu geben. Zusätzlich ist damit die Möglichkeit gegeben, die christlichen Wurzeln Europas wiederzuentdecken. So kann der Weltjugendtag eine positive Erfahrung und eine ebensolche Kundgebung sein, auf dem die Jugendlichen ihre Bereitschaft zeigen können, für Versöhnung und Frieden zu arbeiten. Die „Tage der Begegnung” in den Gemeinden können dazu beitragen, nicht nur zwischen den ausländischen Gästen und ihren Gastgebern, sondern auch in den Gemeinden selbst, in den Verbänden, Gruppen, Familien. So sollte diese Begegnung eine Stärkung und der Ermutigung für viele Jugendliche und Erwachsene sein. Jesus Christus hat gesagt: Wo zwei in seinem Namen zusammenkommen, wo zwei in seinem Geist zusammenleben, da ist er mitten unter ihnen. Wo zwei einander lieben, und ihre Liebe Raum schafft für die Not und Freude anderer, da begegnen sie nicht nur sich und den Menschen, da begegnen sie Gott. Ich wünsche allen, dass sie durch liturgische Feiern und Begegnungen, in ihrem Glauben ermutigt und gestärkt werden, dass sie ein Glaubensfest erleben. Ich möchte hier der Hoffnung Ausdruck geben, dass solche Begegnungen für uns alle eine Stärkung im christlichen Glauben werden, und dass sie zur Versöhnung von Völkern und Kulturen in Europa beitragen werden. Möge der Einsatz in der Vorbereitung allen Begegnungen zum Segen werden! Dr. Gerade bei Problemen, die uns das Leben bringt, sind wir auch eingeladen, die Stimme Gottes zu hören. Es ist für die Kirche und die Christen Europas eine einmalige Chance, neue Impulse und neue Hoffnung zu empfangen und zu geben. Zusätzlich ist damit die Möglichkeit gegeben, die christlichen Wurzeln Europas wiederzuentdecken. So kann der Weltjugendtag eine positive Erfahrung und eine ebensolche Kundgebung sein, auf dem die Jugendlichen ihre Bereitschaft zeigen können, für Versöhnung und Frieden zu arbeiten. Die „Tage der Begegnung” in den Gemeinden können dazu beitragen, nicht nur zwischen den ausländischen Gästen und ihren Gastgebern, sondern auch in den Gemeinden selbst, in den Verbänden, Gruppen, Familien. So sollte diese Begegnung eine Stärkung und der Ermutigung für viele Jugendliche und Erwachsene sein. Jesus Christus hat gesagt: Wo zwei in seinem Namen zusammenkommen, wo zwei in seinem Geist zusammenleben, da ist er mitten unter ihnen. Wo zwei einander lieben, und ihre Liebe Raum schafft für die Not und Freude anderer, da begegnen sie nicht nur sich und den Menschen, da begegnen sie Gott. Ich wünsche allen, dass sie durch liturgische Feiern und Begegnungen, in ihrem Glauben ermutigt und gestärkt werden, dass sie ein Glaubensfest erleben. Ich möchte hier der Hoffnung Ausdruck geben, dass solche Begegnungen für uns alle eine Stärkung im christlichen Glauben werden, und dass sie zur Versöhnung von Völkern und Kulturen in Europa beitragen werden. Möge der Einsatz in der Vorbereitung allen Begegnungen zum Segen werden!
Dr. Bogdan Piwowarczyk
Wasserburger Heimatnachrichten, 11/2005, S. 17-18
Bogdan Anfang
XX. Weltjugendtag 2005 in Köln. Bereiten wir uns vor!
Die Beweglichkeit macht uns Menschen fähig, sich selbst, dem Geheimnis des Lebens und dem Weltlugendtag Geheimnis Gottes auf die Spur zu kommen und der inneren Sehnsucht nachzugehen.
   Die biblische Weihnachtsbotschaft spricht über Gott, der aus Liebe zu uns Menschen einer von uns geworden ist. Die Christen wissen, dass der Weg unter dem Stern, der nach Bethlehem zu Jesus führt, ein Wagnis ist, ein Zeichen von Hoffnung und Verheißung, das zu immer neuem Aufbruch herausfordert. Dies haben, nach dem Bericht der Bibel, die Weisen aus dem Morgenland, die heiligen drei Könige, ganz .gut verstanden und durch ihr Handeln bezeugt. Sie zeigen uns auch, dass unsere menschliche existentielle Adventszeit nicht auf ein paar Wochen beschränkt ist, sondern manchmal Jahre oder Jahrzehnte dauert, bis es zur Erstbegegnung mit dem lebendigen und liebenden Gott kommt – oder auch nicht. Sie zeigen uns, wie die wirklich freien und die ehrlichen Menschen handeln. Diese Weisen zeigen allen Menschen guten Willens eindeutig, dass Jesus, als Erlöser der Welt und der Menschheit, nur von denen gefunden wird, die ihn gläubig suchen, die sich ihm gläubig nahen. Es hängt also von uns Menschen ab, ob wir uns auf den Weg machen, um wahre Begegnung mit Gott zu wagen, zu erleben und dann anderen davon zu berichten.
   Die Generationen von heute und morgen haben die Möglichkeit, aktiv an der Globalisierung teilzunehmen, und gleichzeitig ihre Werte und Normen durch Gespräche und Aktivitäten darzustellen. Bei den Weltjugendtagen haben sich verschiedene Formen der Begegnung entwickelt. die Spiritualität und Gemeinschaft erlebbar machen. Auch das Leitwort des Weltjugendtages 2005 in Köln: „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten”, spielt auf die Weisen aus dem Morgenland an, die als Repräsentanten der Völker zum Kind in der Krippe zogen und damit die „Völkerwallfahrt” zu Christus eröffneten. Und genau das soll den Jugendlichen in besonderer Weise erfahrbar gemacht werden. Bei diesem wie bei jedem Weltjugendtag werden die Grenzen überwunden. Menschen verschiedenster Abstammung aus der ganzen Welt treffen aufeinander und haben die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Glaubensbekenntnis. Dieses Großereignis findet vom 16. bis 21. August in Köln statt, wo bis zu einer Million junge Menschen aus der ganzen Welt erwartet werden. An den ersten drei Tagen versammeln sich die Jugendlichen mit zahlreichen Bischöfen aus der ganzen Welt zu Katechesen in verschiedenen Sprachen. Geplant sind außerdem vielfältige Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen des Jugendfestivals. Am 18. August wird die Ankunft des Papstes in einer großen Willkommensfeier am Nachmittag begangen. Höhepunkt des Weltjugendtages ist die Abschlussveranstaltung, die am Samstagabend mit einer Vigil mit dem Papst beginnt und am Sonntag mit der festlichen Feier der heiligen Messe endet.
   Zuvor gibt es vom 11. bis 15. August die so genannten „Tage per Begegnung” in den deutschen Diözesen. Die mehr als zwanzigtausend jungen Leute, die über München nach Köln unterwegs sein werden, werden Gäste in den Pfarreien der Erzdiözese München und Freising sein – d.h. auch bei uns. Damit diese Begegnung gelingen kann, ist eine Besinnung auf die Bedeutung dieses Ereignisses und eine Zusammenarbeit unabdingbar. Es sollte uns bewusst sein, dass dieser Weltjugendtag eine einzigartige Chance für die Kirche in Deutschland, für unsere Gemeinden wie auch für die Kirche Europas ist. Er bietet die einmalige Gelegenheit, neue Impulse zu empfangen, um mit Jugendlichen aus aller Welt die christliche Botschaft hautnah zu erleben und gemeinsam jene Hoffnung zu bezeugen und aufzubauen, welche aus der Begegnung mit Jesus Christus stammt. Diese Chancen kann man wirklich nutzen oder verstreichen lassen!
   Dieser Weltjugendtag richtet sich aber nicht nur an die katholischen Jugendlichen, sondern an alle Interessierten – auch an die Jugendlichen, die keinen Glauben besitzen und die nicht getauft sind oder der Kirche fern stehen. Außerdem ist dieser außerordentlichen Begegnung in Deutschland die Möglichkeit gegeben, die christlichen Wurzeln Europas wiederzuentdecken und Bereitschaft zu Versöhnung und Frieden unter den Völkern zu zeigen. Gestützt auf die Gewissheit, dass das Trennende nicht das letzte Wort hat, hegen wir Christen eine ungebrochene Hoffnung, die uns in der Förderung dieser menschenwürdigen Ideale bestärkt. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass, je mehr die Weltkirche zur kommunikativen Lerngemeinschaft im Glauben, zur spirituellen Gebetsgemeinschaft in der Hoffnung und zur diakonischen Solidargemeinschaft in der Liebe wird, umso mehr die Chance wächst, dass in ihr die Vielfalt der Völker und ihrer Kulturen ebenso zur Geltung kommt, wie ihre kreatürliche und kreative Gemeinsamkeit. Wenn die Kirche auf diese Weise evangeliumsgemäß zum „Salz der Erde” und zum „Licht der Welt” (Mt 5,13 f.) wird, dann kann sie auch ein geistliches Beispiel geben für das gedeihliche Miteinander der Kulturen in der einen Menschheit. In diesem Sinne schreibe ich diese Zeilen, um Menschen guten Willens zu mobilisieren und unsere Kräfte zu einigen bei der Vorbereitung der bevorstehenden Weltjugendtage 2005 in Deutschland.
   Die Vorbereitungen sind überall in vollem Gang. Wenn Sie sich, liebe LeserInnen, fragen: Was können wir konkret dazu tun? Die Antwort lautet: beten und sich engagieren. Wirklich jeder kann sich auf seine Art und Weise beteiligen! Es ist wichtig, alle guten Kräfte zu sammeln, unabhängig von der Konfession. Die Vorbereitungen dieses Ereignisses haben an vielen Orten Jung und Alt neu zusammengeführt. Sicher, der Weltjugendtag ist für alle Beteiligten in jeder Hinsicht eine Herausforderung. Bitte helfen auch Sie mit!
   Sie können sich als Gastfamilie zur Verfügung stellen, d.h. Sie nehmen ein oder mehrere Jugendliche für 5 Tage vom 11.–16.08.2005 bei sich in der Familie auf, sorgen für ihr leibliches Wohl und ermöglichen ihnen einen guten Aufenthalt, damit sie erleben können, wie Christen in Deutschland leben, wie ihr Alltag aussieht, wie sie sich engagieren. Die Teilnehmer erwarten sicher keinen Luxus (die Unterkünfte können einfach gehalten sein) und sie werden zum überwiegenden Teil Isomatte und Schlafsack mitbringen. Einladende und Eingeladene, sowie unsere Gemeinde, sollten gleichermaßen von dieser Begegnung „profitieren” –, sich kennen lernen, sich austauschen und möglicherweise sogar über den Weltjugendtag hinaus in Kontakt bleiben. Eine große Möglichkeit für die Gäste und eine große Chance für alle als Gastgeber, für jeden Einzelnen, aber auch für unser Leben in den Gemeinden. Ich erhoffe mir einen neuen Schwung in der Jugendarbeit, dass sich neue Gruppen bilden und dass das geistliche Leben vertieft wird. Dazu könnten sich internationale Partnerschaften ergeben.
   Die Kirche ist allen dankbar, allen, die ihre Türen öffnen, um die jungen Pilger aus der ganzen Welt willkommen zu heißen. Die Anmeldeformulare „Gastgeber” liegen in den Kirchen oder in den Pfarrbüros Ihrer Pfarrgemeinden auf. Bitte füllen Sie sie aus und geben Sie sie ab oder schicken sie so bald wie möglich dort zurück.
   Machen wir uns gemeinsam auf den Weg und folgen wir dem Stern, der uns zu unserm Gott, der Mensch geworden ist, führt, um ihn wie die heiligen drei Könige anzubeten. Dann werden wir begreifen, dass Gott gerade heute durch uns seine Geschichte in der Welt schreiben möchte – eine Geschichte des Heils und der Rettung für die Menschheit, besonders für unsere Jugend, die unsere Zukunft ist. In diesem Geiste wünsche ich allen Menschen guten Willens eine Zeit für Gott, für sich selbst, für unsere Jugendlichen und viel Zuversicht für das tägliche Leben!
Dr. Bogdan Piwowarczyk
Bogdan Anfang

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© by Herbert Huber, Bogdan Piwowarczyk, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 4.6.2005