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Josef Eschbach
Josef Eschbach. Umbrüche. Begegnungen in diesem Jahrhundert.
Kevelaer: Butzon und Bercker, 1992. 103 Seiten. Ill. Lohrey, Ursula.
Das letzte Werk des einstmals sehr beliebten Jugendautors Josef Eschbach ist autobiografisch. Allerdings konzentriert er sich bewußt auf seine Begegnung mit drei Personen: Eschbachs Vater, der Jesuit Franz Biesenbach, seine Ehefrau Helga York. Nur nebenbei, wenn im Zusammenhang mit diesen drei Charakterisierungen notwendig, erfährt der Leser auch biografische Daten des Autors. Es fällt sofort auf, daß Eschbach sehr persönliche Begegnungen auswählte. Das macht ihn und das Buch sympathisch. Trotz allem widmet sich der Text zwei wichtigen Umbrüchen: die allmähliche Durchdringung des deutschen Alltags durch die Nazis und die Suche nach dem Anfang zwölf Jahre später. Ja, die Antwortsuche auf die Frage: Wie konnte es geschehen? trieb Eschbach sein Leben lang um. Das macht das Büchlein auch für den interessant, der mit dem Jugendautor (darüber kam für mich zu wenig) nicht mehr viel anfangen kann.
Es ist mir unverständlich, warum der Autor (oder Verlag) das 1983 erschienene "Prima Jahre. Erinnerungen an einen Lehrer" (Josef Eschbach siehe Bibliografie) nicht mit in das Buch aufgenommen hat.
Bei Amazon derzeit (8/2003)
nicht erhältlich;
jedoch im Buchhandel
 
Josef Eschbach Josef EschbachJosef Eschbach. Umbrüche. Begegnungen in diesem Jahrhundert.
Kevelaer: Butzon und Bercker, 1992. 103 S. Ill. Lohrey, Ursula 1992.

Josef Eschbach
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 1.8.2003