| Josef Eschbach: Diamantenjagd in Amsterdam
Miguel und der Rote |
| 1958 Miguel und der Rote | |
| In einem kleinen spanischen Dorf ist
Miguel zum Sommerferienaufenthalt. Sogleich schließt er Freundschaft mit
den Dorfbuben und selbstverständlich bestehen sie ein aufregendes
Abenteuer. Diesmal geht es um einen wertvollen Kelch, der vor Jahren gestohlen
wurde. Dabei wird ein vermeintlicher Gangster von der Gruppe Jugendlicher
verfolgt (s. 146-147), eine Situation, die schon Erich
Kästner ( Obwohl Eschbach seine üblichen Muster verwendet, gelang ein spannender Roman für Jugendliche ab 10 Jahren. |
![]() |
| Miguel und der Rote. München: Manz, [1958]. 166 Seiten. Illustrationen: Erika Meier-Albert |
| 1983 Diamantenjagd in Amsterdam |
| Ein
spannender, solider Jugendroman Eschbach zeigt, dass er neben Nachkriegsdeutschland, Alaska oder Australien auch Amsterdam drauf hat. Er bleibt bei bewährten Mustern. Allerdings sind es keine Kleinkriminelle mehr (wie in den 50-ern), sondern Möchte-gern-Weltbeherrscher (Mabuse und 007 zeigen ihre Spuren). Vielleicht gibt es auf der Diamantenjagd zuviele Fragen, die der Autor zur Spannungssteigerung (er malt dem Leser aus, was alles passieren könnte) selbst stellt. |
![]() |
| Diamantenjagd in Amsterdam. Hannover: Weichert, 1983. 127 Seiten. Einband und Zeichnungen: Kajo Bierl |