| Spoerl, Alexander.
Memoiren eines mittelmäßigen
Schülers München: DTV 1982. 24. Auflage. 151 Seiten |
Der Ex-Schüler Jakob van Tast läßt seine Schulzeit Revue passieren. Das erzählt Spoerl äußerst witzig und amüsant. Einige Hinweise lassen vermuten, daß eigene Erlebnisse zugrunde liegen. Jakob setzt bereits als Schüler seinen Willen durch. Doch nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern indem er die Ungereimtheiten und eingeschliffenen Gewohnheiten der Erwachsenen geschickt ausnützt. Es gipfelt als Abiturient etwas demonstrativ in: "Die Schule hatte das letzte Wort gehabt.Die anschließenden Studentenjahre in Berlin sind noch kurzweilig zu lesen, doch je finsterer das politische Umfeld wird, desto weniger greift der humorvolle Ansatz. Spoerl passt seinen Stil dem jeweiligen Lebensabschnitt seines Helden ausgezeichnet an (Virginia Woolf machte es in Orlando stilsicher vor; trotzdem fand ich Orlando eher wenig anregend). Es lohnt sich, die erste Hälfte von Memoiren eines mittelmäßigen Schülers zu lesen. |
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| München: Piper, 1993.
Taschenbuch - 268 Seiten |
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| Hameln: Niemeyer, 1995. Gebunden - 252
Seiten |
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