| Albert Sigl: die gute haut München: Brehm, 1985. 150 Seiten |
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| Egon Eisenhardt ist der Dorflapp bei
der Hopfenernte und auch sonst. Er hat einen Traum als Landfahrer und winkt den
durchfahrenden Lastwagen und Bussen nach, bis eine Umgangsstrasse diese kleine
Freude vereitelt. So bleibt ihm nur der alljährliche Ausflug mit der
Landjugend und ganz schüchternen Begegnungen mit dem anderen Geschlecht.
Doch dann kommt es zu Sodom und Gomorra in Altbayern und Egon lernt die
Stripperin Meta kennen: wie er eine Aussenseiterin. Als Egons Mutter stirbt
erbt er das verwahrloste Haus in Niederbayern. Er hebt seine Ersparnisse ab,
holt Meta und will seine Träume verwirklichen. Doch die Zuhälter
haben anderes vor. Albert Sigl beschreibt in eigentümlichen Stil das Leben des guten Tors und läßt es fast biblisch enden. Er lernt schon als Kind, dass er zurückgeblieben und heruntergekommen ist. Seine Mutter mag ihn nicht. "Einmal hab ich mir einen Spiegel vor den Suppenteller gestellt. Hats mir gegraust" (S. 22). Rau geht es auch später in den Jagdszenen in Wirtshäusern und Nachtclubs zu. Egon lernt, daß Liebe "das ist, wenn mir eine nicht mehr aus kann" (S. 66). Egon erinnerte mich nicht nur in der folgenden Szene an Lennie aus Steinbecks großartigem Of Mice and Men (
Sehr zu empfehlen. Warum hat der Autor solange keinen Roman mehr geschrieben? |
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Biografie Albert Sigl, * 8. April 1953 Landshut, aufgewachsen in Mirkshofen, Niederbayern Studierte Elektrotechnik, dann Germanistik und Philosophie. Mitherausgeber einer Literaturzeitschrift, Offsetdruckerei, Kraftfahrer. Nach den beiden Romanen Kopfham (1982) und die gute haut (1985) wirkte Sigl an Anthologien mit und verfasste Texte fürs Radio. Mitarbeiter an mehreren Literaturzeitschriften; lebt in Erding. 1979 Hungertchpreis der Galerie unter den Arkaden, Regensburg 1987 Stipendium Münchner Literaturjahr 2002 Stadtschreiber Erding Weitere Veröffentlichung: Kopfham. Feldafing: Brehm, 1982. 104 Seiten. Fotos: Axel Schlesinger, Angelika Klarl Sonnham. Viechtach: Lichtung, 2005. Über den Autor: Hans Kratzer: "Reise nach Kopfham", Süddeutsche Zeitung 13.12.2003, S.56 |
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| Beitrag von Albert Sigl in Brigitta Rambeck. Weihnachtsüberraschungen. München: DTV, 2003. Broschiert - 223 Seiten |
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Brigitta Rambeck. Weihnachtsbasar. München: DTV, 2002. Broschiert, 223 Seiten |
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| Beitrag von Albert Sigl in Brigitta Rambeck. Stille Zeit, heilige Zeit? München: DTV, 2001. Broschiert , 239 Seiten |
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