Email zurück zur Homepage eine Stufe zurück
Hansjörg Martin Tod im Dutzend Rezension
Hansjörg Martin: Tod im Dutzend
Kriminalstories. Reinbek: Rowohlt, 1972. 118 Seiten
Nach langer Zeit wieder ein paar Kriminalstories und gleich ganz gute ....
In den dutzend Geschichten passiert immer ein Mord, raffiniert ausgedacht, doch wie so oft – irgendwas haben die Täter übersehen, die Tat fliegt auf oder wird nachvollziehbar aufgedeckt, in einem Teil der Stories durch den Kriminaler Klipp. Keine der zwölf Geschichten enttäuschte; alle sind plausibel und flott erzählt. Es gibt keine Sensationen, dafür kluge Plots, meist im norddeutschen Raum. Jede Geschichte hat ihre eigenen Clou, der die Lektüre lohnt.
Hier die Titel der zwölf Geschichten:
Der importierte Tod – Die Haarklemme – Man kann auch an Kabeljau sterben – Der Kommissar im Cadillac – Rache mit Zeitzünder – Der Witwenmacher – Ein Papagei weiß auch nicht alles – Pendelverkehr – Tödlicher Talisman – Die bleierne Ente soll sterben – Die Ausbrecher – Die Tote mit den Grübchen am Kinn
Martins weit hergeholte Vergleiche ("Das Stück war so langweilig wie das Stiftungsfest eines Kaninchenzüchtervereins", S. 111) sind witzig, könnten aber bei mehr als 200 Seiten fad wirken. Der rororo Thriller hat 118 Seiten, also keine Gefahr.
Für Krimifans ist Hansjörg Martin (1. 11.1920 Leipzig – 11. oder 13. 3.1999 Mallorca) reichlich bekannt und sogar ich habe vor Jahrzehnten mal Einer fehlt beim Kurkonzert und Kein Schnaps für Tamara gelesen.
Tod im Dutzend kann man jedem, der Mordfälle liebt, zum Lesen empfehlen.
Links
Hansjörg Martin
MartinKrimi & CoMartinLexikon der deutschen Krimi-AutorenMartinWikipedia
Martin Hansjörg Martin: Mitgegangen, mitgefangen, mitgeh...
Literatur
Derzeit (10/2002 + 3/2010) nur antiquarisch erhältlich.

Hansjörg Martin
Email zurück zur Homepage eine Stufe zurück
© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 11.3.2010