| Lichnowsky, Mechtilde.
Delaide München: Kösel, 1980. 300 Seiten |
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| Am Anfang sind ein paar Zeitsprünge zu verkraften, dann wird
das private Notizbuch Delaides ausgewertet und erzählt. Es ist die Geschichte der Ehe zweier ungleicher Persönlichkeiten. Kann diese Verbindung gut gehen? Normalerweise hätte ich das Buch garnicht in die Hand genommen, hätte mir vorher jemand gesagt, daß es eine Ehegeschichte, eine Dreieck- oder Vierecksgeschichte ist. Doch zu unrecht. Mechtilde Lichnowsky versteht es den Stoff recht plastisch, dennoch feinfühlig und in farbenreicher (wörtlich; ihre Lieblingsadjektive sind Farben; wer zählt mal, wieviel verschiedene Farben sie verwendet?) Sprache. Der Gegensatz zwischen der gefühlvollen, künstlerischen Delaide, geborene Webersheim, und dem nüchternen, phantasielosen Baron Robert Laertmeister wird erstaunlich spannend erzählt.
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| Die Niederbayerin Mechtilde Lichnowsky (geborene Gräfin von
und zu Arco-Zinneberg; * 8.3.1879 Schloß Schönburg) erhielt ihren
literarischen Adel Ende der 30-er Jahre: ihre Bücher waren im Dritten
Reich verboten. Ihr Werk (Prosa, Lyrik, Dramen, Essays) ist zu wenig bekannt.
4.6.1958 London. |
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| Literatur Das 1935 erschienene Delaide ist zur Zeit (4/2004) nur antiquarisch erhältlich. Weitere Literatur: |