| Ruth
Rehmann: Abschied von der Meisterklasse München: Hanser, 1998. Gebunden, 216 Seiten – |
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Ich-Erzählerin Hanna Steinbrecher, Journalistin und ehemalige
Meisterschülerin der berühmten Geigenvirtuosin Claire
Schumann, ist freudig fassungslos, da sie deren Leben aufschreiben
darf. Sie begleitet die Maestra Schumann in ein hotelähnliches
Sanatorium und ist deren Launen ausgesetzt. Der Leser verfolgt die Lebensgeschichte der kleinen Clara, die in der NS-Zeit ihre Karriere begann. Einige Bekannte aus ihrer Laufbahn leben noch, doch Claire Schumann hat sie aus dem Gedächtnis ausradiert (Enrico, Max Brodda). Wie zu erwarten, ging es im Laufe der Zeit nicht immer mit rein musikalischen Mitteln zu. Die Mitkonkurrenten oder einfach nur missliebige Personen aus Sicht der Diva blieben auf der Strecke. Auch beim Scheitern der Ich-Erzählerin in der Meisterklasse ging es nicht korrekt zu ... Der Roman zeichnet gut die devoten Huldiger der Virtuosin. Wer ein angeblich nur der Kunst geweihtes Leben führt, an dem prallen manche Fragen ab (Wilhelm Furtwängler wird genannt; Elly Ney und ihre NS-Affinität spielen eine winzige Rolle im Roman; Rehmanns Stakkato-Stil mit vielen unvollständigen Sätzen ist gewohnungsbedürftig, sollte aber von der Lektüre nicht abhalten. Bei der Figur Max Brodda wartete ich auf eine Bezug zu Max Brod ( |
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mit Ruth Rehmanns Stil gut zurecht kommt, kann hier einer ehemaligen
Meisterklassenlehrerin durch verschiedeneMusikhochschulen folgen. Zum
Einstieg in das Werk der Grand Dame der Literatur empfehle ich eher |
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| Ruth
Rehmann: Abschied von der Meisterklasse.
München: Hanser, 1998. Gebunden, 216 Seiten |
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