| Friedrich Dürrenmatt: Achterloo. Eine Komödie in
zwei Akten In: Werksausgabe in siebenunddreißig Bänden. Band 18. Zürich: Diogenes, 1998. 603 Seiten |
| Der Band 18 der Werksausgabe in
siebenunddreißig Bänden enthält neben Acherloo I auch
Notizen von Charlotte Kerr ( |
| In seinem Alterswerk Achterloo
lässt Dürrenmatt einige historische und literarische Figuren
aufeinanderprallen: Napoleon, Woyzeck, Benjamin
Franklin ( Ausser ein paar knackigen Sätzen kam bei mir keine Lesefreude auf. Die besten Szenen sind Georg Büchners genialem Woyzeck nachempfunden. Aber das ist dann nicht dem Autor Dürrenmatt sondern Georg Büchner zu verdanken. |
| Erst durch Nachlesen in einem
Schauspielführer merkte ich, dass Achterloo die politische
Entwicklung in Polen 1981 reflektiert. Diese ist inzwischen Geschichte. Was
1983 (geschrieben wurde Achterloo 1983, uraufgeführt in Zürich am 6.
Oktober 1983) noch aktuell gewesen sein mag und für Leser und Zuschauer
durchschaubar und assoziativ, das ist es heute nicht mehr. Achterloo gehört ins Archiv. Vielleicht kann es durch die beiden Diener Napoleons und dank Woyzeck auf der Bühne zum Leben erweckt werden. Zum Lesen kann ich es nicht empfehlen. |
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