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Horst Wolfram Geissler. Die Frau, die man liebt
Horst Wolfram Geissler. Die Frau, die man liebt
Zürich: Sanssouci 1959. 300 Seiten
Startet wie ein typischer Geissler-Roman: Stadtmenschen im Vergleich zu zurückgezogenen Herrschaften, die oft ein schwerer Schicksalsschlag erwischt hat. So auch hier. Doch diese Melange wird diesmal erheblich aufgelockert, durch einen Seefahrer- und Schauerroman, den Richard Avery innerhalb des Romans erzählt. Es geht um ein Buddha-Rubin, dem Schiff Mahayana (eine frühere Fassung des Romans lief unter Das Schiff Mahayana) und zahlreichen Abenteuer der Vorfahren des Erzählers, bis dieser Handlungsstrang geschickt in den eingangs genannten Haupterzählstrang mündet. So gewinnt der leichte Beziehungsroman doch erheblich an Farbe. Ein "Muß" wird er deshalb aber keineswegs.
Die Familienstory der Avery durch die Jahrhunderte hat verblüffende Ähnlichkeit mit dem Abenteuerroman Hans Rudolf Berndorff Das Reich des Piraten Avery von Hans Rudolf Berndorff, der wiederum beruht auf den Leben und Thaten des Capitain Johann Avery, berühmten Englischen See-Räuber welcher von einen Cajüten-Jungen zur Königlichen Würde gestiegen. Besitzern der Insel Madagascar. Aus dem Englischen übersetzt. Frankfurt und Leipzig, 1745.
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Horst Wolfram Geissler. Die Frau, die man liebt
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