| Gertrud
von Le Fort: Die Magdeburgische Hochzeit Frankfurt: Insel, 1953 [1938]. Gebunden, 240 Seiten – |
| Vorbemerkung |
| Wer – wie die Autorin Gertrud von Le Fort – während der NS-Herrschaft in Deutschland veröffentlichen konnte steht unter dem Generalverdacht, den Thomas Mann aussprach: |
| „Es mag Aberglaube sein, aber in meinen Augen sind Bücher, die von 1933 bis 1945 in Deutschland überhaupt gedruckt werden konnten, weniger als wertlos und nicht gut in die Hand zu nehmen. Ein Geruch von Blut und Schande haftet ihnen an; sie sollten alle eingestampft werden.“ (Mann 1945) |
| Bedeutend wohlwollender argumentiert Friedrich Denk: |
| „Widerstandsliteratur war vor allen die christliche Literatur. [...] Insofern kann man wohl die meisten damals erschienen Bücher von Werner Bergengruen, Peter Dörfler, Albrecht Goes, Manfred Hausmann, Ricarda Huch, Jochen Klepper, Gertrud von Le Fort, Edzard Schaper, Ruth Schaumann, Reinhold Schneider, Rudolf Alexander Schröder, Ernst Wiechert u.a. zur Widerstandsliteratur rechnen.“ (Denk 1995, S. 256) |
| Wie so oft schießen beide übers Ziel hinaus. Thomas
Mann vergass wohl, dass unter sein Verdikt sogar eigene
Werke fallen,
Friedrich
Denk trifft eine Auswahl christlicher Autoren und vergisst
die zahlreichen nazi-freundlichen christlichen Autoren. Denk nennt
Gertrud von Le Fort aber völlig zurecht, wie Hans Sarkowicz und Alf
Mentzer in ihrem Standwardwerk zur Literatur
in Nazi-Deutschland
bekunden (Sarkowicz 2002, S. 290-292). Le Fort träumte – das lässt sich in ihren Werken, auch in der hier vorliegenden Magdeburgischen Hochzeit, belegen – von einer „Engführung von Heiligem Deutschen Reich und Heiliger Römischer Kirche als den idellen Garantien einer heilsgeschichtlichen Einheit“ (Sarkowicz 2002, S. 290). Das war mit dem Faschismus unvereinbar. Sie lehnte die Anfrage nach einem Führergedicht zu dessen Geburtstag 1942 ab (Sarkowicz 2002, S. 291). Damit haben wir Oskar Maria Graf Genüge getan, der jedesmal, bevor er jemand, der während der NS-Zeit in Deutschland war, die Hand schüttelte, fragte: Wo warst du? Was hast du getan? Wie so oft, wenn Künstler die Konfrontation mit der Politik vermeiden wollen (siehe Werner Bergengruen, Giuseppe Verdi), flüchtete Le Fort in die Historie. |
| Die Magdeburgische Hochzeit |
| Im dreissigjährigen Religions- und Machtkrieg wird
Magdeburg zwischen den Mahlsteinen des katholischen Kaisers und der
protestantischen schwedischen Armee in Schutt und Asche gelegt. Der
Roman beleuchtet ein halbes Jahr 1630 bis 1631 und wie die Regel „Cuius
regio, eius religio” (siehe Die geplante Hochzeit zwischen Erdmuth Plögen und Willigis Ahlemann platzt, da der Bräutigam nicht erscheint. Willigis ist in politischen Belangen zu seinem kaiserlichen (katholischen?) Onkel Johann unterwegs. Warum er deshalb die Hochzeit sausen läßt wird nicht klar. Erdmuth reagiert verstörrt. Wer kann es verübeln? Obrist von Falkenberg ist ihr neuer Verehrer. Willigis sucht inzwischen den kaiserlichen General Tilly in Hameln auf. Dieser will Magdeburg für den Kaiser erobern, will aber der Stadt die Chance geben, sich kampflos zu ergeben. Dazu muss sie das kaiserliche Edikt befolgen. Willigis ist wider Willen der Kurier, der den Stadtrat Magdeburgs zur Kapitulation überreden soll. Die Stadträte wollen einerseits ihre Würde bewahren und protestantisch bleiben, “die Umarmung der papistischen Hure” (S. 12) wollten sie sich ersparen. Andrerseits wollen sie sich dem Kaiser unterwerfen, wenn sie vom Edikt ausgenommen werden. Tilly hat das ausdrücklich ausgeschlossen. Von Falkenberg macht den Magdeburgern Hoffnung, dass die schwedischen Truppen von der Oder her im Anmarsch seien. Die Lage spitzt sich zu. Die Entscheidungsfrist wird überschritten, Tilly greift an und erobert mit Schwert und Flamme die Stadt. Die Soldaten plündern und schänden. Die Frau des Pastors gebar symbolträchtig genau während des Massakers in der Stadt das fünfte Kind, ein Mädchen. Nur in einem Nebensatz wird erwähnt, dass “dieses neugeborene, winzig Jüngferlein – nahezu das einzige Jüngferlein von Madgeburg, das es überhaupt noch gab” war (S. 233). Willigis kann seine Erdmuth aus dem brennenden Haus retten. Das schildert die Autorin knapp und dramatisch: “Das Innere des Hauses lag in Verwüstung und Rauch. Willigis stürzte von Tür zu Tür, als folge er einem verzweifelten Hilfeschrei – auf der Schwelle des letzten Gemachs taumelte ihm ein Kroat entgegen. Er schlug ihn nieder. – Dann hob er die ohnmächtige Braut von dem zerwühlten Lager auf.” (S. 218) Später wird noch klarer, dass Erdmuth vergewaltigt worden war. Le Fort schiebt dies also einem Kroaten unter! Dies erinnert
an den Countrysong "Big Bad John" von Jimmy Dean
aus dem Jahre 1961:
Dann läßt sich Willigis mit der nahezu Bewusstlosen (!?) trauen. Das
ist analog zur “Vermählung” Tillys mit der niedergemetzelten Stadt. Der
Pastor Bake muss mit Frau und den fünf Kindern aus der Stadt flüchten.
Die kaiserlichen Vandalen feiern im Dom ein Hochamt. Der Dom ist die
letzte Zuflucht in einer Welt in Flammen.Through the dust and the smoke of this man-made hell Walked a giant of a man that the miners knew well Grabbed a saggin' timber, gave out with a groan And like a giant oak tree he just stood there alone – Big John Nach der Rettung von 20 Bergleuten kommt Big Bad John selbst ums Leben. |
| „Cuius regio, eius religio” |
| Kurzform eines im Augsburger
Religionsfrieden (1555)
und im Westfälischen
Frieden (1648) niedergelegten Rechtsprinzips. Der Dreißigjährige Krieg um die Vorherrschaft in Mitteleuropa und um den katholischen versus protestantischen Glauben hatte noch nicht Halbzeit, aber der Roman zeigt • das religiöse Dilemma, das mit der Vorgabe des Augsburger Religionsfriedens von 1555 (Links) verbunden war. Da nutzt es wenig, wenn die Stadträte Magdeburgs zu Bedenken geben: “Was ein Mensch glaube, das sei nicht Kaiserlicher Majestät Sache, sondern Gottes Sache” (S. 200). Wobei selbst dies bei Licht betrachtet nicht haltbar ist, siehe dazu weiter unten: • das Wüten der Armeen in halb Europa, unter dem die Länder noch bis zum Westfälischen Frieden (1648) und die Bauern und Bürger nach Jahrzehnte danach zu leiden hatten • wie sich alle Parteien auf den christlichen Gott beriefen; für Tilly ist jeder seiner Siege auch einer “der allerseligsten Jungfrau” (S. 82). Mit diesem Ruhm will sich die “Katholische Exzellenz” (= Tilly; katholisch mit grossem “K”) vor Gott und in der Ewigkeit schmücken (S. 82). Der Pater der Katholischen Exzellenz = Generalissimus Tilly geht sogar weiter. Die Herrin der glorreichen Standarte “Marie von der Victorie” setzt er mit der Ratio belli gleich! Er beschwört Tilly, sich auf Maria berufend, keinesfalls das Edikt gegenüber Magdeburg preiszugeben (S. 93). • Pastor Bake sieht es wiederum als Gnade Gottes an, dass der Stadtturm beim kaiserlichen Sturm auf Magdeburg nicht – wie beabsichtigt – nach innen zusammenfiel, sondern nach der anderen Seite den Feind zerschmetterte (S. 157). • wie das Morden, Vergewaltigen und Brandschatzen zur kirchlichen Frömmigkeit passte. Das wird mit dem lange beschriebenen Hochamt als Schlusspunkt des Massakers verdeutlicht. |
| Gewissenskonflikte |
|
• Die Protagonisten des Romans haben einige Gewissenskonflikte
auszutragen. Pastor Bake ermahnt das Volk, es “sei doch von unserem
Herrgott zum Gehorsam erschaffen und nicht zum Regiment, es sei wie
Feuer oder Wasser ein dienendes Geschöpf” (S. 16). Der Grundpfeiler zum
Untertanengehorsam ist zementiert und wird sich noch 300 Jahre später
unselig auswirken. • Tilly läßt einmal Willigis Ungehorsam gerade noch durchgehen, obwohl ein Soldat (Willigis hat sich auf Seiten des Kaisers geschlagen) zu unbedingtem Gehorsam (schon wieder!) verpflichtet ist. • Willigis schwankt zwischen katholischem Glauben und Kaisertreue und der evangelisch erzogenen Erdmuth und seiner protestantischen Heimatstadt. • Andere – wie Rittmeister Bomgarten – kennen solche Konflikte nicht: “hier geht es überall um Macht, im Großen wie im Kleinen, hier muß jeder Hammer sein, wenn er nicht Amboß werden will. Und wahrhaftig, es ist ein gutes Ding, Hammer zu sein!” (S. 98) |
| „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ |
| Oft taucht der Spruch Jesus: „Nicht mein, sondern dein
Wille geschehe“ im Roman auf. Jesus sprach im Garten
Gethsemane unmittelbar vor seiner Verhaftung: „Aber nicht mein, sondern
dein Wille soll geschehen“, Lk 22,42 oder „Aber nicht wie ich
will, sondern wie du willst“ Mt 26,39. Von Christen wird dies oft – wie mir scheint – recht gedankenlos übernommen. • In dieser Situation – Vater und Sohn sind 1 Gott – ist der Wunsch Jesus sehr merkwürdig. • Von Menschen – wie hier im Roman – ausgesprochen, ist es extrem anmassend, dass man dies überhaupt zu sagen, ja zu denken wagt. Man stelle sich die Ameise zum Elefanten vor: nicht so wie denke, machen wir's, sondern wie du es willst! • Manchmal führt dies zu noch absonderlichen Aussagen, wie die der Stadträte von Magdeburg “Was ein Mensch glaube, das sei nicht Kaiserlicher Majestät Sache, sondern Gottes Sache” (S. 200). Wenn das stimmt, dann ist es also Gottes Sache, was jemand glaubt. Kann dann jemand für seinen Glauben verantwortlich gemacht werden? |
| Christliche Kriegslogik |
|
• Tilly beruft sich gegenüber Willigis ausdrücklich auf Gott: “es gilt
jetzt in der Welt nur noch das Schwert, das heißt aber doch, daß Gott
heute alles Lebendige dem Schutz oder der Gnade des Schwertes
anvertrauen will – habt Ihr schon mal erwogen, welch großes Vertrauen
Gott da in das Schwert setzt?” (S. 182) Also nicht Schwerter zu
Pflugscharen, sondern genau umgekehrt: das Schwert ist das Instrument
der Gnade! Ein Musterbeispiel christlicher Rechtfertigung von Mord und Totschlag. • Tilly begründet es theologisch: “Nur das Schwert kann Gnade üben, [...] Gnade ist Sache dessen, der Gewalt hat – Gnade ist ein Recht des Schwertes, nicht sein erstes und offensichtlichstes, aber sein schönstes und sein letztes” (S. 183) |
| Symbolik |
| Die Magdeburgische Hochzeit betrifft sowohl Erdmuth und
Willigis, als auch die Braut Magdeburg. Mit wem will sie Hochzeit
halten? Kaiser = Katholiken oder Schweden = Protestanten. Mehrmals
vergleicht die Autorin die Stadt mit einer Braut und einer Jungfer
(“der Glanz der schönen Jungfrau von Magdeburg”, S. 53), die mit der
Eroberung “so elendiglich gestorben war” (S. 233). Wie oben erwähnt hatte Le Fort die Vision der Vermählung (!) des Heiligen Deutschen Reichs und der Heiligen Römischen Kirche, so wie sie es Jahrhunderte davor unter Otto dem Großen (912- 973) verwirklicht sah (S. 53). Kaiser Otto war es auch, der Magdeburg den Namen „die Burg der Magd“ verlieh und die seitdem die Jungfrau im Wappen führt. Marschall Pappenheim zu Tilly: „Die spröden Jungfern, glauben Sir mir Exzellenz, muß man mit Gewalt nehmen!“ (S. 178). Damit meint er nicht nur die Sitten seiner Soldaten (oder gar die eigene), sondern auch die Jungfrau Magdeburg. |
| NS-Zeit |
| Als Christin kann sich die Autorin einen kurzen Schlag
gegen die „boshaften Juden“, „die den göttlichen Heiland um dreißig
Silberlinge verrieten“ (S. 90) nicht verkneifen. Andrerseits • warnte sie vor Meinungsbeugung (S. 108) und lobt die freie Meinungsäußerung • schob sie einige Warnungen vorm aufkommenden Krieg ein. • „Wahrlich, vor dem Reich braucht ihr euch nicht zu fürchten, das wird in diesem Kriege kurz und klein geschlagen“ (S. 52). • „... hier wird weitergekämpft bis zum Untergang: diese Stadt darf Schutt und Asche werden, aber niemals kaiserliches Bollwerk!“ (S. 211) Wieviel davon erstaunliche Vision der Autorin ist kann ich nicht beurteilen. |
| Stil |
Die teils schwülstige, bombastische, symbolische aufgeladene Ausdrucksweise wirkt aus der Zeit gefallen. • Die Protagonisten hören oft Stimmen, die die christliche Grundierung verstärken. Ein dramaturgisches Element – wie hier die Stimmen als Vorausahnung und Verstärkung – darf nur sehr sparsam eingesetzt werden, sonst wird es zur Manier oder gar zum Deus ex machina. • Das mystisch durchtränkte Geschwurbel kann man als Realist heutzutage kaum durchschauen. Nur ein Beispiel: „die heilige Religion ist doch das Mysterium der göttlichen Geduld selbst!“ (S. 229). Allenfalls stutzt der Leser, wenn Le Fort Platitüden vom Stapel läßt wie „lautlos still“ (S. 99). • Nur selten wird es humorvoll. Die Kinder der Pastorin bewundern das Schießen in der Stadt und den Rappen, mit dem der Obrist von Falkenberg zu der Pastorenfamilie kommt. Da ergreift Frau Bake das Wort. „Alsdann zu den Kleinen gewandt – denn der Obrist dauerte sie, weil ihn die Kindlein nicht leiden mochten –, sie sollten jetzt ein liebes Gesicht zeigen, das sei der gute Herr, der ihnen immer den Spaß mache, bum, bum schießen zu lassen.“ (S. 154) |
| Geschichte |
| Die Verwüstung der Stadt Magdeburg im Mai 1631 durch
kaiserliche Truppen unter Tilly und Pappenheim ist als Magdeburger
Hochzeit oder Magdeburgs Opfergang in die Geschichtsbücher eingegangen.
Auch zahlreiche Nebengestalten, wie Otto Guericke (Links), sind
geschichtlich verbürgt. Otto von
Guericke (1602 – 1686), siehe |
| Die Magdeburgische Hochzeit
behandelt bedenkenswerte Gewissenskonflikte auf persönlicher,
kommunaler und nationaler Ebene. Dabei wird der Roman stellenweise
hochdramatisch und zupackend. Insgesamt ist er stilistisch aber
altertümlich (was zu ertragen wäre), schwurbbelig
und symbolisch zu aufgeladen. Wenn man darüber hinwegliest,
ist Die Magdeburgische
Hochzeit
auch heute noch lesenswert. Als katholische Konvertitin tat Le Fort ihrer neuen Glaubenszunft keinen Gefallen. Zu sehr wird deutlich, dass christliche Religionen gewalttätig sind, wenn's drauf ankommt. Das Morden wird dann – wie gezeigt – religiös begründet, überhöht und ausgedeutet. Religiöse Verblendung kann zu schlimmsten Massakern führen und das wird dann noch im Hochamt gefeiert. Die Zeitgenossen im frühen 21. Jhdt. kennen und wissen das nur zu gut. |
| Gertrud
von Le Fort, * 11. Oktober 1876 in Minden; † 1. November
1971 in Oberstdorf; zusammen mit Werner Bergengruen, Ernst Wiechert, Reinhold Schneider, und Jochen Klepper wird Gertrud von Le Fort zu den Autoren der „Inneren Emigration“ zu gerechnet (Ward 2001, S. 301). |
| Zwei Quellennachweise |
|
• S. 151 „Mitten wir im Leben sind“, Lied von Martin
Luther • S. 152 19 Weh aber den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen. 20 Betet darum, dass ihr nicht im Winter oder an einem Sabbat fliehen müsst. 21 Denn es wird eine so große Not kommen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit die Welt besteht, und wie es auch keine mehr geben wird. Mt 24,19-21 17 Weh aber den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen. 18 Betet darum, dass dies alles nicht im Winter eintritt. 19 Denn jene Tage werden eine Not bringen, wie es noch nie eine gegeben hat, seit Gott die Welt erschuf, und wie es auch keine mehr geben wird. Mk 13,17-19 |
| Vergleichsliteratur |
|
• Jensen,
Wilhelm (1900): "Aus der "vergessenen Zeil'" (Siebzehntes
Jahrhundert)". In: Chiemgau-Novellen.
Leipzig: Elischer, siehe Historische Romane unter Links • Raabe, Wilhelm (1861): „Unseres Herrgotts Kanzlei“, historische Erzählung; behandelt die Belagerung Magdeburgs vom September 1550 bis zum November 1551. • Friedrich von Schiller (1799): Wallenstein • Weitere Vergleichsliteratur siehe unter Historische Romane, |
Im
Jahre 1975 ehrte die Deutsche Bundespost mehrere bedeutende deutsche
Frauen mit Sondermarken:
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| Links |
| Literatur |
| Danton, George H. (1939): "Gertrud von LeFort". Books Abroad 13:3, S. 283-288. |
| Denk, Friedrich (1995): Die Zensur der Nachgeborenen. Zur regimekritischen Literatur im Dritten Reich. Weilheim: Denk. |
| Hemmen, Alcuin (1948): "Le Fort on Women: An Analysis of Her Philosophy concerning Women". Monatshefte 40:5, S. 262-270. |
| Klieneberger, H. R. (1965): "The "Innere Emigration": A Disputed Issue in Twentieth-Century German Literature". Monatshefte 57:4, S. 171-180. |
| Mann, Thomas (1965): „Warum ich nicht nach Deutschland
zurückgehe,
September 1945 Offener Brief an Walter Molo“. In: Thomas Mann: Reden
und Aufsätze II. Frankfurt 1965, S. 953-962. – |
| Riegel, Paul, Wolfgang van Rinsum (2004): Drittes Reich und Exil 1933-1945. Deutsche Literaturgeschichte, Band 10. München: dtv. S. 131-136 |
| Sarkowicz, Hans, Alf Mentzer (2002): Literatur in Nazi-Deutschland. Ein biografisches Lexikon. Erweiterte Neuausgabe. Hamburg: Europa. |
| Saward, Helena M. (2000): "'A Literature of Substitution': Vicarious Sacrifice in the Writings of Gertrud von Le Fort". German Life and Letters 53:2, S. 178-200. |
| Ward, Simon (2001): "Werner Bergengruen's Am Himmel wie auf Erden: The Historical Novel and 'Inner Emigration'". In: Osman Durrani, Julian Preece, Hg.: Travellers in Time and Space: The German historical novel = Reisende durch Zeit und Raum: Der deutschsprachige historische Roman. Amsterdam: Rodopi, S. 301-312. |
| Winiger,
Daniel (2003): "„Volkstümliche“ und „hohe“ Dichtung – Arthur Maximilian
Miller und Gertrud von le Fort". Vortrag beim Studientag der
Gertrud-von-le-Fort-Gesellschaft am 15. März 2003 in Mooshausen bei
Memmingen– |
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|
| Riegel,
Paul, Wolfgang van Rinsum (2004): Drittes Reich und Exil 1933-1945;
Deutsche Literaturgeschichte, Band 10; München: dtv. Taschenbuch, 304
Seiten
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