| Hoerschelmann, Fred von. Das
Schiff Esperanza. Hörspiel Mit einem Nachwort von Heinz Schwitzke. Stuttgart: Reclam, 1999. 70 Seiten |
| Nach dem Klappentext auf dem gelben
Reclamheftchen handelt sich um das erfolgreichste deutsche
Hörspiel. Ich glaube es gerne. Auf wenigen Seiten skizziert
Fred von Hoerschelmann ein ausgewachsenes Seefahrtsdrama. Es geht um
Fluchthilfe oder Schleussertum, um Verantwortung zwischen Vater und
Sohn, zwischen Kapitän und Untergebenen und zwischen Menschen;
es geht um die Würde des Menschen, aller Menschen. Das Hörspiel dauert weniger als eine Stunde, gelesen ist es noch schneller. Es lohnt sich unbedingt. |
| Fred von Hoerschelmann,
16. November 1901 Hapsal, Estland – 2. Juni 1976
Tübingen studierte in Dorpat und München Kunstgeschichte und Philosophie 1926 erste Kurzgeschichte für den Revaler Boten 1927 Kurzgeschichten im Berliner Tagblatt, Vossische Zeitung, Simplicissimus 1933 »Flucht vor der Freiheit« Hörspiel in der "Berliner Funkstunde" »Urwald« und »Die wirkliche Unschuld« (Hörspiele), wurden nicht mehr gesendet 1935 »Das rote Wams« Theaterstück 1936 zurück ins Estland 1939 Umsiedlung nach Polen 1940 »Die zehnte Symphonie« Theaterstück 1941-45 Soldat 1942 »Die wendische Nacht« Theaterstück ab 1945 in Tübingen 1950 Die Stadt Tondi. Erzählungen 1952 »Eine Stunde Aufenthalt«. Hörspiel 1952 »Ich bin nicht mehr dabei«. Hörspiel 1952 »Die verschlossene Tür«. Hörspiel 1953 »Das Schiff Esperanza«. Hörspiel 1954 »Ich höre Namen«. Hörspiel 1955 »Aufgabe von Siena«. Hörspiel 1958 »Die Saline«. Hörspiel 1961 »Dichter Nebel«. Hörspiel 1967 »Sizilianischer Frühling«. Hörspiel Außerdem Einzelgedichte, Dramatisches, Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten, Märchen, Aphorismen und Bearbeitungen für den Funk. Nachlaß im Deutschen Literaturarchivs Marbach. |
| Sekundärliteratur |
| Dormagen,
Paul: "Nachwort", in: Fred v. Hoerschelmann: Das Schiff
Esperanza. Paderborn 1961, S. 53-55. Hymmen, Friedrich Wilhelm: "Gerechtigkeit für die Hoerschelmänner! Zum 70. Geburtstag Fred von Hoerschelmanns", in: Kirche und Rundfunk, Nr. 42, 10. 11. 1971, S. 4-5. Klose, Werner: Fred von Hoerschelmann, Das Schiff Esperanza, Stuttgart 1968 (Lehrpraktische Analysen F. 27). Klose, Werner: Das Hörspiel im Unterricht. Hamburg 1962. S. 61 ff. Küsel, Margot: "Einführung", in: Fred von Hoerschelmann: Das Schiff Esperanza. Frankfurt am Main 1964. Schwitzke, Heinz: Das Hörspiel. Dramaturgie und Geschichte. Köln, Berlin, 1963. Schwitzke, Heinz: "Nachwort", in: Fred von Hoerschelmann: Das Schiff Esperanza. Stuttgart 1967, S. 63-69. Schwitzke, Heinz; Klippert, Werner, Hg.: Reclams Hörspielführer. Stuttgart: Reclam, 1969. Wagner, Hans-Ulrich: "Radio-Romancier. Fred von Hoerschelmann und die Entstehung des Hörspiels »Das Schiff Esperanza«." In: tiefenschärfe, Wintersemester 2002/03, S. 22-24. Weichselbaumer, Susanne: Das Hörspiel der fünfziger Jahre. »Regionalliga Süd« und »Championsleague«. Frankfurt: Peter Lang, 2007. Taschenbuch, 356 Seiten. Siehe Würffel, Stephan Bodo: Das deutsche Hörspiel. Stuttgart: Metzler, 1978. S. 74-185. |
| Links |
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| Fred von Hoerschelmann. Das Schiff
Esperanza. Ditzingen: Reclam. Broschiert. | ||
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| derzeit
(11/2003) vergriffen: Fred von Hoerschelmann. Das
Schiff Esperanza. Paderborn: Schöningh, 1979.
Broschiert, 55 Seiten |
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