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Manfred Feulner
Manfred Feulner: Richard Voss in Berchtesgaden.
Berchtesgaden: Berchtesgadener Anzeiger, 1998. 120 Seiten, 49 Abbildungen
Manchmal kann man bei vergangenen, inzwischen vergessenen Bestsellerautoren etliche Werke kennen lernen, die sich mehr lohnen, als modische Werbeware. Wer sich für die deutsche Literatur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die folgende Jahrhundertwende interessiert wird auf Wilhelm Raabe, Wilhelm Jensen und Richard Voß stoßen. Vieles von ihnen ist nicht mehr lesenswert, einiges aber doch.
Der Unbekannteste der drei ist Richard Voß, der nach dem Studium abwechselnd in Rom und Berchtesgaden lebte.
Manfred Feulner, Studiendirektor i.R., Germanist und Historiker zeichnet in Richard Voss in Berchtesgaden dessen Leben nicht nur in Berchtesgaden nach. Es ist geradezu eine Biografie und (natürlich gedrängt und reduziert) eine Werkbeschreibung. Instruktive schwarz-weiß Fotos lassen die Zeit wieder auferstehen. Da Richard Voß Bekanntschaften zu besten Kreisen bis zum bayerischen Königshaus pflegte, erfährt der Leser vieles über die Sommerfrische und er liest auch eine Darstellung des Fremdenverkehrs im Berchtesgadener Land vor dem Ersten Weltkrieg.
Ein feines Literaturverzeichnis rundet das gelungene Buch ab.
Bei amazon derzeit (8/2004) nicht erhältlich  
voss blablaFeulner, Manfred: Richard Voss in Berchtesgaden. Berchtesgaden: Berchtesgadener Anzeiger, 1998. 120 Seiten, 49 Abbildungen

Manfred Feulner
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 8.2.2004