| Katja
Behrens: Hathaway Jones Weinheim: Beltz, 2004. Gebunden, 152 Seiten – |
| Goldfieber in Alaska. Der erst vierzehnjährige Hathaway Jones läßt sich davon wenig beeindrucken. Er zieht mit Packtieren am Rogue River entlang und versorgt die Farmer, Goldsucher und Abenteurer mit Post und Waren. Da gerät er ins Fieber des Verliebtseins. Er trifft Flora Dell, die in der Einsamkeit den Luxus eines Klaviers hat. Ihre Hände berühren sich unterm Tisch (S. 10) wie im ersten Akt von Giacomo Puccini: La Bohème. In 41 Bildern gibt es Eifersüchteleien und Schlägereien rund um den Tanzboden, Diebstahl, Mord und Selbstjustiz. Die Bilder leben von den skurrilen Persönlichkeiten, die manchmal etwas charkterlich verkürzt daher kommen, doch gerade die Hauptfigur, beruhend auf einer geschichtlichen Person, ist erstaunlich vielseitig und immer glaubwürdig beschrieben. Manches bleibt skizzenhaft, aber der Leser ist dankbar, dass nicht jede Rauferei bis zum Schuldspruch durchgezogen wird. Die Autorin und die Leser sind sofort im nächsten Bild, denn das Leben geht weiter. Hathaway ist ein Geschichtenerzähler, ein Teil seiner Überlebensstrategie gegenüber seinen rauen Kunden. Daher werden die etwas zu bewusst eingestreuten, knappen Landschaftsschilderungen oft durch kleine Stories aufgewertet. |
| Für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2003 nominiert. |
| Entgegen anderen Empfehlungen im Weg nicht ab 11 Jahren, sondern für Jugendliche ab 14 Jahren. Für die kann es aber bestens empfohlen werden. |
| Vergleichsliteratur |
| Jack London: Burning Daylight
[Lockruf des Goldes], siehe unter |
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| Katja Behrens: |
| Rezensionen |
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| Literatur |
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| Katja
Behrens: Hathaway Jones und die schöne Flora Dell.
Neuauflage. Weinheim: Beltz, 2004. Gebunden, 152 Seiten
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