Kai
Splittgerber,
Dorothea Huber: Brehms Tierland: Aus dem Expeditionsbuch des
Tierforschers E. Alfred Brehm
Frankfurt: Edition Büchergilde,
2011. Gebunden, 234 Seiten – Links
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Literatur
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In einen Bericht an die Akademie packt der
Tierentdecker und -forscher Edmund Alfred Brehm seine
ausführliche Expeditionsfabel. Er will den Ignoranten in der
Akademie (sie lehnten Gelder für die Expedition mit der hanebüchenen
Begründung Tierland gäbe es nicht) zeigen, dass es Tierland sehr wohl
gibt. Zudem fand Brehm dort jede Menge recht sonderbarer Tiere.
Brehm gibt sich als Don Quichote der Tierforscher. Deshalb stürzt
er sich gleich auf Orlando furioso, das er bei der Tierlandfrau findet.
Sie nimmt mit ihm diesen Schundroman über Ritter gleich weg (S.
87). |
| Das
gesamte Werk entpuppt sich als Abenteuerroman als
ob Alice nicht
ins Wunderland gerutscht wäre, sondern auf die Insel Tierland. |
| Die Fantasie des Autors Kai Splittgerber ist schier
unerschöpflich,
Dorothea Huber bebilderte das Werk kongenial, anregend und reichlich. |
Die
Anspielungen auf Brehms
Tierleben, Kafkas Akademie, Alice im Wunderland
und viele andere liegen für kenntnisreiche Erwachsene auf der Hand. Das
ist vielleicht der einzige Haken an diesem Kunstwerk: Kinder entgeht
einiges, mir war die Erfindungsgabe der beiden Autoren fast zu
überschäumend. Kinder sind dafür eher über die skurrilen
Einfälle beider Künstler begeistert
Vielleicht wird Brehms
Tierland für die richtige Altersgruppe zu einem Kultbuch.
Die Zutaten dazu sind alle da. |
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