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Literaturhinweise
zum Literaturkanon und seiner Bildung; alphabetisch nach Verfasser sortiert – "Wer den literarischen Kanon der eigenen Muttersprache nicht kennt, hat sein (oder ihr) rechtmäßiges Erbe auf den Müll geworfen." Schriftstellerin Ruth Klüger, ZEIT; weitere |
| Kanon "Zusammenstellung als exemplarisch ausgezeichneter und daher für besonders erinnerungswürdig gehaltener Texte; ein aus einem bestimmten Gebiet als verbindlich geltendes Textcorpus" Rainer Rosenberg: "Kanon". In: Harald Fricke, Hg.: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Band II. H – O. Berlin, 2000. S. 224-227. S. 224 |
| "Klassiker sind Bücher der fernen und nahen
Vergangenheit, deren Geheimnisse noch nicht ausgeplaudert sind. Auch
wenn die vereinigte Zunft der Literaten dies schon versucht haben
sollte. Es sind Bücher, zu denen ein Leser im Verlauf seines
Lebens zurückkehrt, weil etwas, das er meistens selbst nur
schlecht begreift, ihn wieder in sie hineinruft." Iso Camartin in Die Bibliothek von Pila. Essay. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1994, S. 17 |
| "Als
Kanon in diesem
Sinne ist ein Korpus von Texten aufzufassen, an dessen
Überlieferung eine Gesellschaft oder Kultur interessiert ist."
(S. 9) Prämissen der Kanonbildung: (1) Kein Mensch kann alle Texte lesen. (2) Menschen tendieren zu sinnvoll besetzem Handeln. Aus einer größeren Menge wird nach Wichtigkeit ausgewählt (S. 12) Hermann Korte in Literarische Kanonbildung. Edition Text und Kritik: 2002 |
| Literatur |
| Greiner, Ulrich (1997): "Brauchen wir einen neuen Literatur-Kanon?" Die Zeit, Nr.21, 16.05.1997. |
| Hein, Jürgen (1990): "Kanon-Diskussion in Literaturdidaktik und Öffentlichkeit. Eine Bestandsaufnahme". In: Detlef C. Kochan, Hg.: Literaturdidaktik - Lektürekanon - Literaturunterricht. Amsterdam: Rodopi, 1990. S. 311 - 346. |
| Ivo, Hubert (1990): "Warum nicht zehn Werke für alle verbindlich? Bildungspolitische Erinnerungen an Hessens Weg aus verordneten Geschichtsbildern". In: Detlef C. Kochan, Hg.: Literaturdidaktik - Lektürekanon - Literaturunterricht. Amsterdam: Rodopi, 1990. S. 289 - 309 |
| Ohmann, Richard (1983): "The Shaping of a Canon: U.S. Fiction, 1960-1975". Critical Inquiry 10:1, S. 199-223. |
| Wiesmüller,
Wolfgang (2002): "Die Kanondebatte im Spiegel der Printmedien, der
Literaturwissenschaft und der universitären Lehre". Mitteilungen aus
dem Brenner-Archiv 21/2002, S. 99-114. |
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man |
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| Heydebrand,
Renate von, Hg.: Kanon – Macht – Kultur.
Metzler: Stuttgart, 1998. Gebunden, 648 Seiten |
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| Joachim
Kaiser, Hg.: Harenberg.
Das Buch der 1000 Bücher. Harenberg 2002. Gebunden,
1247 Seiten |
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| Arnulf
Knafl, Wendelin Schmidt-Dengler, Hg.: Unter Kanonverdacht.
Beispielhaftes zur österreichischen Literatur im 20. Jahrhundert. Wien: Praesens, 2009. Gebunden, 154 Seiten |
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| Rainer
Moritz: Die
Überlebensbibliothek. Bücher für alle
Lebenslagen. München: Piper, 2006. Gebunden, 308
Seiten |
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| Stefan
Neuhaus: Revision des
literarischen Kanons. Göttingen: Vandenhoeck
& Ruprecht 2002. Taschenbuch, 188 Seiten
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| Karl
Hugo Pruys. Die Bibliothek. 44
Bücher, die man gelesen haben muss. Edition Q 2001.
Gebunden, 368 Seiten Siehe auch: und |
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| Wulf
Segebrecht: Was
sollen Germanisten lesen? Ein Vorschlag. Erich Schmidt, 1999.
Broschiert, 84 Seiten |
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| Jürgen
Struger, Hg.: Der Kanon – Perspektiven, Erweiterungen und
Revisionen.
Wien:
Praesens, 2008. Broschiert, 473 Seiten |
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| Elisabeth
Stuck: Kanon und Literaturstudium. Theoretische, historische
und empirische Untersuchungen zum akademischen Umgang mit
Lektüre-Empfehlungen. Paderborn: Mentis, 2004.
Broschiert |
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| Rolf
Vollmann: Der Roman-Navigator. München:
Btb Bei Goldmann, 2000. Broschiert, 440 Seiten |
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| Christiane
Zschirnt: Bücher. München: Heyne,
2004. Broschiert, 330 Seiten |