| Joachim
Klein: Permaforst. Ein Heideggerroman Saarbrücken: Conte, 2006. 267 Seiten – |
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| Schon der Titel fordert heraus und gibt die
Richtung vor: man muß genau lesen, es geht um den Wald.
Genauer: um eine Reise auf Heideggers Spuren im Schwarzwald (Martin
Heidegger, siehe Die Handlungsstruktur ist seit nunmehr 6789 historischen oder ähnlichen Romanen bekannt. Irgendwo (hier: Nachlaß) taucht ein Dokument (hier: Brief und Fotos Heideggers). Der Finder oder ein Kenner (hier: Ich-Erzähler und Dionys Kallaengoulbeck) machen sich auf die Spurensuche. In Permaforst brennt der Autor ein Feuerwerk an Situationskomik und semantischen Kalauern, ganz im Stile Heideggers, ab. Anfangs dachte ich: das hält er nicht durch. Aber er schafft es. Damit schafft er aber auch den Leser. Irgendwann gingen mir Sätze wie der folgende auf den Keks:
Zu loben ist das profunde Hintergrundwissen des Autors. Ich meine aber, es überträgt sich auf den Leser nur, wenn dieser ebenfalls bereits Heidegger-Kenner ist. |
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| So tauchen viele Zeitgenossen
Heideggers auf, auch philosophische Kollegen und Dichter. Bei Oswald
und Nicholas Mosley handelt es sich ebenfalls um historische Personen (siehe
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| Der Rabe von Edgar
Allan Poe (einmal
"Allen", S. 96, sei verziehen; siehe | |
| Permaforst ist ein Kabinettstück des Autors. Er hat den Heidegger-Sound mit zeitgenössischem Witz aufgeperlt. Leider hat er dabei den Leser vergessen: aus dem lesbaren Vergnügen des Autors wird kein Lesefest, sondern mit der Zeit eher ein Lesefrust. Nur für eingefleischte Fans des Heidegger-Stils empfehlenswert. | |
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