Apostolos
Doxiadis: Uncle Petros and Goldbach's Conjecture
[Onkel Petros und die Goldbachsche
Vermutung – O Theios Petros
kai i Eikasia tou Goldbach] London: Faber
& Faber, 2001. Taschenbuch, 224 Seiten – Links
–
Literatur
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Nachdem ich von Simon Singhs Fermat's Enigma
( Links)
völlig überzeugt worden war und über Doxiadis' Buch nur Lob las,
stellte sich – des Griechischen nicht mächtig – die Frage:
deutsch oder englisch? Ich wollte zur muttersprachlichen deutschen
Ausgabe
greifen, da merkte ich, dassder Autor selbst es ins Englische
übersetzt hat.
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Gleich vorweg: Schwerpunkt bei Simon Singh ist die
Mathematik, wenn auch populär ausgeführt; bei Doxiadis bildet zwar
die Goldbachsche Vermutung den immer gegenwärtigen Hintergrund,
Schwerpunkt sind jedoch zwei unterschiedliche Lebensentwürfe. Das Werk
ist
fiktiv.
Der Ich-Erzähler und der Leser lernen allmählich die
Hintergründe des Lebens von Onkel Petros kennen. Dieser ist das
schwarze
Schaf der Familie und wird eher gemieden. Aber warum? Petros
Papachristos ist
Universitätsprofessor in München! Er verbringt derzeit sein Leben
unscheinbar im Garten oder beim Schachspielen. Doch was war früher? Er
war
ein begabter Mathematiker und widmete sich dem großen mathematischen
Rätsel: der Goldbachschen
Vermutung ( Links).
Mehr sei hier nicht verraten.
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| Das
wird spannend erzählt, ist
für den Nichtmathematiker verständlich und weckt seine
Neugier. Empfehlenswert. |
| Nachtrag
Dezember 2009 |
| Apostolos Doxiadis schrieb inzwischen auch einen hoch
gelobten Grafikroman (früher sagte man: Comic): Logicomix: An Epic Search for
Truth, siehe die Ergänzung weiter unten. Dabei geht es um
die Entwicklung der Philosophie der Mathematik im 20. Jhdt., also um
Bertrand Russell, Gottlob Frege, Georg Cantor, Kurt Gödel, Ludwig
Wittgenstein und den Wiener Kreis. |