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Conrad
Joseph Conrad
3. 12. 1857 Berdiczew bei Kiew, Ukraine – 3. 12. 1924 nahe Canterbury, England – englischer Schriftsteller polnischer Herkunft – conrad RezensionenconradLinksconrad Literatur
conrad Joseph Conrad wurde als Teodor Józef Konrad Korzeniowski am 3.12.1857 als Sohn polnischer Landedelleute in Berdiczew bei Kiew geboren. Er besuchte das Gymnasium in Krakau und ging mit siebzehn Jahren auf eigenem Wunsch nach Marseille, um Seemann zu werden. Er befuhr die Weltmeere; bereiste den Kongo (1890), Australien und die Malaiischen Inseln, Schauplätze seiner Romane. Schon als Seeoffizier begann er zu schreiben. Als ein tropisches Fieber ihn zwang, den Seemannsberuf aufzugeben, ließ er sich 1894 in England nieder und lebte künftig als freier Schriftsteller. In den folgenden dreißig Jahren entstanden – finanziell mehr schlecht als recht – die Romane und Geschichten dieses Autors. 
Conrad zählt, obwohl er die englische Sprache erst als 21-jähriger erlernte, zu den großen Meistern der englischen Literatur. Er starb am 3.8.1924 in seinem Landhaus in Oswalds in Kent.
Standpunkttechnik
Man kann die folgenden Typen des Erzählens unterscheiden:
Joseph Conrad benutzt die Standpunkttechnik häufig. So führt er in Jugend, Herz der Finsternis, Lord Jim und Spiel des Zufalls den englischen Kapitän Marlow ein. Damit kann sich der Autor distanzieren, da ja nicht er erzählt. Andrerseits ist Marlow jeweils Betroffener; sein Bericht ist subjektiv aber glaubhaft. Er gibt nicht vor, das Geschehen zu durchschauen oder gar erklären zu können. Vielmehr bezieht er seine Zuhörer ein:
I did not see the man in the name any more than you do. Do you see him? Do you see the story? Do you see anything? It seems to me I am trying to tell you a dream – making a vain attempt, because no relation of a dream can convey the dream-sensation, that commingling of absurdity, surprise, and bewilderment in a tremor of struggling revolt, that notion of being captured by the incredible which is of the very essence of dreams. …", S. 58
In Heart of Darkness entfernt sich Conrad durch die Einführung eines Ich-Erzählers (der vom erzählenden Marlow berichtet) noch mehr vom Geschehen.
Rezensionen
conrad „An Outpost of Progress”
conrad „Heart of Darkness”
Conrad Peter Nicolaisen: Joseph Conrad
Conrad The Secret Agent
Conrad Anfang
Links
ConradBooks and WritersConradonline-literature.comConradProjekt GutenbergConradWikipedia
ConradThe Joseph Conrad Foundation
ConradThe Joseph Conrad Society (UK)
ConradJoseph Conrad Pages
ConradConradiana
conrad Afrika in der Literatur, mit Links zu Besprechungen und zur afrikanischen Literatur
conrad Zitate
Literatur
Raskin, Jonah (1967): "Imperialism: Conrad's Heart of Darkness". Journal of Contemporary History 2:2, S. 113-131.
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conrad ConradPeter Nicolaisen: Joseph Conrad. Reinbek: Rowohlt, 1988. Taschenbuch: 156 Seiten - Conrad Rezension schenkel
Elmar Schenkel: Fahrt ins Geheimnis - Joseph Conrad. Frankfurt: Fischer, 2007. Gebunden, 350 Seiten Conrad
stape ConradJohn Stape:  The Several Lives of Joseph Conrad. London: Heinemann, 2007. Gebunden, 400 Seiten stape
John Stape: Im Spiegel der See. Mare 2007. Gebunden, 540 Seiten. Eike Schönfeld, Übs. Conrad
stape ConradJ. H. Stape: The Cambridge Companion to Joseph Conrad. Cambridge: Cambridge University Press, 1996. Taschenbuch, 278 Seiten villiers
Peter Villiers, Mark Myers: Joseph Conrad: Master Mariner. Sheridan House 2006. Taschenbuch, 125 SeitenConrad
conrad ConradRenate Wiggershaus: Joseph Conrad. München: DTV, 2000. Taschenbuch, 159 Seiten
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 11.3.2013