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Lelord
Francois Lelord: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
[Le voyage d'Hector ou la recherche du bonheur] München: Piper, 2006. Ralf Pannowitsch, Übs.
Broschiert, 192 Seiten – lelord Linkslelord Literatur

Während der Lektüre dieses Werks fielen mir die Schuppen von den Augen: »Im Zweifelsfall entscheide man sich für das Richtige« (Karl Kraus, siehe lelord Links) kraus. Wer das nicht satirisch oder zynisch liest, springe sofort zum lelord Fazit und lese erst dann die hier folgende Begründung.
Der junge Psychiater Hector war unzufrieden und da er deutlich sah, dass er seine Kunden nicht glücklich machen konnte (S. 11; ist das Aufgabe des Psychiaters?) geht er auf Weltreise. Sein Ausgangspunkt sind die notorisch unglücklichen unzufriedenen Menschen. Statt nun die Lösung am Problemort (seinen Kunden) zu suchen, zieht er in die weite Welt.
Dabei war er kein schlechter Psychiater. In sokratischer Hebammentechnik zwang er seine Kunden zum Denken (S. 9-10). Viktor Frankl (von dem noch die Rede sein wird) erzählte von einem Fall, wo er die US-amerikanische Studentin aufgrund ihres Slangs kaum verstand. Er gab ihr am Ende ihres Monologs die Adresse eine befreundeten US-Psychiaters. Später ergab es sich, dass die Kundin ohne weitere Hilfe "gesundete" (Viktor Frankl: Das Leiden am sinnlosen Leben, S. 46).  Allein die Aussprache genügte, um ihre Probleme zu bewältigen.
Geheime Glücksformel
Hector ist zunächst skeptisch ("Wenn es denn eine geheime Glücksformel gab, ...", S. 18), trotzdem meint er durch eine Weltreise und Befragung der Leute diese geheime Glücksformel zu finden. Daran ist verfehlt:
  • geheim: seit Jahrhunderten wird über das Glück nachgedacht, die Glücksgarantie gesucht. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder man nimmt das inzwischen Herausgefundene (ich empfehle Viktor Frankl) oder man resigniert; jede weitere Suche ist überflüssig.
  • Formel: es sollte eigentlich jedem Laien klar sein – erst recht einem Psychiater –, dass es im psychischen Bereich kaum Formeln gibt. Diese naive Vorstellung ist geradezu lächerlich.
Kurioserweise gerät aber gerade der einzige Versuch, die Formel zu konkretisieren (S. 146-147) zu einer der brauchbarsten Passagen des Buches formel.
Das Comic-Buch Tim und Struppi: Der blaue Lotos lässt Hector China als erstes Reiseziel wählen. Schon diese Methode lässt an der Seriösität des Unternehmens erheblich zweifeln.  Hector setzt sich unter Zeitdruck (S. 44). Keine gute Voraussetzung für seine Glückserhebung.
Unter vielen tauben Körner sind auch brauchbare, doch man muß sie suchen.
Der chinesische Mönch meint zurecht: "Der erste große Irrtum ist zu glauben, Glück wäre das Ziel!" (S. 46) Das wußte schon Søren Kierkegaard: "Die Tür zum Glück geht nach außen auf - wer sie »einzurennen« versucht, der verschließt sie nur" (lelord weitere Zitate).
Jean-Michel gibt Hector einen wichtigen Hinweis auf das Glück: die Hingabe an eine sinnvolle Aufgabe, doch Hector würdigt das kaum (S. 83). Volltreffer zum Prinzip Viktor Frankls!
Immer wenn's nicht banal ist, stößt Hector auf die gehaltvollen Körner, wie bei Lektion Nr. 14 (S. 117). Neben dem Mönch gibt auch Djamila eine wichtigen und richtigen Hinweis: sie spricht nicht vom eigenen Glück, sondern von dem Leute, die sie liebt (S. 121; Lektion Nr. 17). Wieder ein Volltreffer zum Prinzip Viktor Frankls!
Auch Karl Poppers Wissenschaftstheorie scheint Lelord zu kennen. Er gibt eine knappe zutreffende Beschreibung einer Theorie (S. 54) und dem Vorrang der Empirie vor jeder Authorität (S. 153).
Stil
Lelord schreibt in der Stimmung des kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupery. Dort ist die Naivität angebracht: der Prinz ist jung und nicht von dieser Welt. Er darf und muß naive Fragen stellen. Hier ist die kindliche Position, die sich auch in einem extrem einfachen Stil ausdrückt, verfehlt. Oder habe ich irgendwo den Vermerk: "Ab 4 Jahre" überlesen?
Ein paar Beispiele
In China sind die Berge sehr schön, grün und ziemlich spitz: man sah, dass es chinesische Berge waren (S. 43). Man fahre ins Leitzachtal und blicke zu Auerspitz und Brecherspitz. Ist man in China? Ein schönes Beispiel für den Trivialschmarrn: "ein chinesischer Weinkellner sieht aus wie ein normaler Weinkellner, außer daß er Chinese ist" (S. 31): Wer hätte das vorher gewußt?
Das Landleben wird gegenüber der Stadt verherrlicht (S. 80; Lektion Nr.11). Das Glück, zu dem der Garten gehört, wird damit für Millionen Menschen in den Grossstädten unerreichbar. Wirklich?
Schlimm sind Hectors (und des Autors) Banalisierungen bis Verdrehungen. Da beklagt sich ein Einheimischer über die Globalisierung und Hector folgert, dass sie offensichtlich nicht so schlecht sei, wie bestimmte (!) Leute in seinem Lande denken (S. 89). In sieben Zeilen wird das Thema Globalisierung trivialisiert. Statt die Kritik des Einheimischen ernst zu nehmen folgert Hector genau das Gegenteil und wie üblich bei ihm wischi-waschi: sie ist "also nicht immer eine schlechte Sache" (S. 89). Na ja, das kann man von vielen Sachverhalten sagen.
In dieselbe Kerbe geht, dass die armen Strassenkinder, ohne Schuhe und Eltern, ein glückliches Leben führen (S. 89). Hector übersieht, dass die leuchtenden Augen der Strassenkinder davon herkommen, dass sie soeben am Strassenrand von der Plastiktüte schnüffelten. Na ja, dann ist ja alles in Ordnung, was wollen nur die bestimmten Leute!? Da hat der Chronist der Winde von Henning Mankell (bei allen Einwänden der mythischen Überhöhung) eine ganz andere Qualität (siehe Lelord Vergleichsliteratur).
Die völlige Infantilisierung zeigt sich beispielhaft an Hectors Reiseerkenntnis, dass chemische Stoffe (hier: Getränke) aufs Hirn einwirken (S. 112-113). Für eine Psychiater eine erstaunlich späte Einsicht.
Banal und trivial sind viele der Lektionen, die Hector notiert. Ich befürchte der Autor hat auch die Begegnung Hectors mit dem Glücksprofessor in Los Angeles ernst gemeint. In einer langen Liste zählt er so ziemlich alles Erstrebenswerte auf. Erkenntnis des Wissenschaftlers: wenn einem soviel Gutes widerfährt, schnellen die Glückschancen hoch (S. 152). Ach geh glueck!
Statt einer Weltreise hätte Hector seine Honorare erhöhen können. Unzufriedene Kunden, die sich mies fühlen, könnte er dann trösten: "Wer meine Honorare bezahlen kann, ist nicht wirklich minderwertig!"
Hectors Lektionen
Die 23 Lektionen, die Hector auf seiner Weltreise sammelt, sind von ganz unterschiedlicher Qualität. Nur wenige sind allgemein gültig und trotzdem nicht banal. So die bereits gelobte Lektion des Mönchs:
"7. Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel". So die Lektion
"10. Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt". Und Lektion
"13. Glück ist, wenn man spürt, dass man den anderen nützlich ist". Auch die Lektion
"17. Glück ist, wenn man an das Glück der Leute denkt, die man liebt", wenn man "denken" weit auffasst (bloßes Denken reicht nicht); die damit zugleich eine Antwort auf die Frage in Lektion 23 ist. Die gerade genannten Lektionen decken sich mit Lelord Viktor Frankls Prinzip.
Alle anderen Lektionen sind nur begrenzt gültig ("16. Glück ist, wenn man richtig feiert"), ziemlich wischi-waschi ("6. Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner unbekannter Berge"), engstirnig ("9. Glück ist, wenn es der Familie an nichts mangelt") oder krampfig ("19. Sonne und Meer sind ein Glück für alle Menschen") oder so gefährlich, dass bisweilen sogar Hector dagegen verstößt. Davon gleich mehr.
Die Gefahr von Büchern dieser Art
ist zumindest, dass sie Erwartungen wecken, die sie nicht einlösen. Schlimmer: viele Leser meinen, sie wären eingelöst. So eine Rezensentin im Internet, die schreibt, dass ihr schon der Titel verspricht, dass sie ankommt, wenn sie sich auf die Reise begibt und dass sie findet, was sie sucht (siehe lelord Rezensionen: Heike Hartmann-Heesch). Was sie findet sind großenteils Allerweltssprüche, wie man sie in zahllosen Glücksratgebern findet. Deren Verbindlichkeitsgrad ist vergleichbar mit dem heutigen Horoskop in der Tageszeitung (welches Sternzeichen ist unbedeutend).
Die Idealisierung der Strassenkinder, die Glattredung der Globalisierung kreidete ich oben schon an.
Wer meint, Themen dieser Art (Strassenkinder, Globalisierung, ...) in weniger als zehn Zeilen abhandeln zu können, verdient das schärfste Misstrauen der Leser.
Hier weitere harte Einwände:
Was soll beispielsweise die Krampflektion Nr. 19: "Sonne und Meer sind ein Glück für alle Menschen" (S. 129). Mich juckt das Meer überhaupt nicht.
Lelord Ähnlich unbrauchbar ist Lektion 1, die von Vergleichen abrät. Paradoxerweise forciert Lelord selbst sogar die Vergleiche. Man solle sich in ein armes Land begeben um sich dort weniger arm zu fühlen (S. 129). Abgesehen von dem wahren Kern in dieser Botschaft ist es eine sehr arrogante Methode Glück zu suchen. Hector verstößt –  wieder zuhause – mehrfach gegen diese Lektion: er rät seinen Kunden zu Vergleichen (nach unten; S. 180).
Lelord ist hier ambivalent: In Lektion1 rät er ab; in der Praxis rät er zu Vergleichen. Ich pflichte Lelord bei: Vergleiche sind oft ratsam, vor allem, wenn man seine eigenen Vorteile gegenüber anderen bedenkt.
Lelord Ein weiterer Aufruf zur Arroganz ist Lektion 18: "Glück ist, wenn man der Meinung anderer Leute nicht zu viel Gewicht beimißt" (S. 144). Entweder dieser Rat ist wertlos (was ist "nicht zu viel "?) oder führt über Arroganz zu Unbelehrbarkeit oder gar zu Fundamentalismus. Sonderbar: das gesamte Buch  baut darauf, die Meinung der anderen in aller Welt einzuholen.
Lelord Dabei legt der Autor für den aufmerksamen Leser selbst den Zaunpfahl, der ihn von der Lektüre des Buches abhalten sollte. Er warnt – hier Karl Popper (Die offene Gesellschaft und ihre Feinde) aufgreifend – vor den Leuten, die das Paradies auf Erden propagieren: sie bringen fast immer die Hölle. So weit würde ich bei der Beurteilung des Buches nicht gehen. Lelord lässt aber immerhin Hector das Glück auf Erden suchen, dem Leser wird suggeriert, er könne es finden. Leider erfolgt die Poppersche Warnung erst auf S. 118-119 und nur in einer Klammer.
Dass das Thema Glück nicht im Kleine-Buben-Jargon auf unter 200 Seiten abgehandelt werden sollte, zeigt beispielsweise, dass es in der Evangelischen Akademie Tutzing im Juni 2007 Thema einer dreitägigen Veranstaltung ist.
Das Begehren nach Glück, 8. – 10.6.2007 lelordEvangelische Akademie Tutzing
Güterfülle macht an Sinn noch nicht satt. Sinn ohne Sinnlichkeit bleibt gleichviel abstrakt. Leib, Geist und Seele suchen und sind zugleich Schauplatz der Erfüllung. Was ist Glück konzeptionell, in materieller wie immaterieller, in kultureller und globaler Vielfalt?
Es müssen aber nicht unbedingt drei Tage sein. Eins der zahlreichen Bücher von Viktor Frankl lässt sich auch an einem Tag lesen. Seine Botschaft in der Nußschale in lelord Viktor Frankls Prinzip.
Glückssucher als Kicksucher (nur scheinbar eine Abschweifung)
Die Schemata gleichen sich. Während viele nach der geheimen Glücksformel suchen, oft in Fernost, suchen andere nach dem Kick in noch tolleren oder abwegigeren Sportarten und sportlichen Leistungen. Da durchklettern welche innerhalb von 24 Stunden vier berühmte Wände in den Westalpen, andere stürzen sich auf Ski vereiste Hänge hinunter. Neulich las ich von der neuen Sportart: Radfahren unter Wasser. Man möchte denen zurufen: "Warum in die Ferne schweifen?"
Doch auch auf geistigem Gebiet vermuten viele die Erleuchtung beispielsweise nicht in den zugänglichen Büchern der Bibel sondern in den Apokryphen (lelordApokryphen). Damit erklärt sich der Erfolg der Verschwörungstheoretiker gerade auf religiösem Feld, z.B. Dan Brown (von mir gelesen: lelord Bernd Hoffmann: Die Katharer Schriften).
Aber auch so banale Verhaltensweise der Kinder fallen unter das Schema »Glück beim anderen suchen«. Wenn ich mit der Schülermannschaft eine Heimspiel im Gasthaus A hatte, zogen sie zum Imbiß in das Gasthaus B; waren wir im Gasthaus B blieben sie nicht dort sondern bevorzugten A.
Die Kinder der Resl Graf ermöglichten der Erzkatholikin eine bequeme Fahrt nach Rom. Die Mutter wurde ausser Sichtweite des vertrauten Starnberger Sees immer unglücklicher und heilfroh, als sie die Fahrt überstanden hatte (lelord Oskar M. Graf: Das Leben meiner Mutter). Was glänzend die Suche des Glücks (Freude, Sinn, Zerstreuung, ...) in der Ferne (nicht nur geographisch zu verstehen) widerlegt.
Fazit
Die geheime Glücksformel ist ein Phantom. Das hätte Hector berücksichtigen sollen, sich eine weite Reise erspart und den Lesern das Buch. Lelords Erfolg ergibt sich aus dem Zeitgeist, den das Buch bedient. Jeder meint, der andere sei glücklicher als er und will dessen Geheimformel. Jeder meint ihm fehlt der besondere Kick, was zu den bekannten Auswüchsen und Tollereien führt. 
Der Erfolg dieses literarisch verpackten Ratgebers zeigt, dass viele Menschen nach dem Glück jagen und ersatzweise schon mal ein Buch kaufen. Dabei würde die Lektüre manch anderer Bücher wenigstens für Stunden glücklich machen.
Die Lektüre von Ratgebern dieser Art trägt zur weiteren Verdummung bei. Ich empfehle die Zeit besser zu nutzen und beispielsweise Hans im Glück (lelord Vergleichsliteratur) zu lesen. 
lelord Anfang
Rezeption
Hectors Reise war in Frankreich ein Riesenerfolg und wurde auch in den deutschen Literaturspalten enthusiastisch gefeiert. Soweit ich es überblicke behielt nur Denis Scheck, Literaturkritiker der ARD und des Deutschlandfunks seinen klaren Verstand und verriss den Glücksratgeber gnadenlos (siehe lelord Links). Da seine Rezensionen wohl nicht immer online bleiben, hier ein paar knappe Auszüge:
  • "Lelord variiert den Trivialliteratur-Klassiker von der Nutte mit dem goldenen Herzen um die Variante des Freiers mit dem goldenem Herzen ..."
  • "Lelord hat den schwer erträglichen Kamillenteeton seiner Anleitung zum Glücklichsein ganz offenbar bei Schmitt abgekupfert ..."
  • "... der Autor stopft ihnen [den Lesern] einen faden Brei von Binsenweisheiten zum Thema Glück ins Maul und erwartet am Ende ein zufriedenes Bäuerchen. Ich aber sehe nur einen großen dampfenden Haufen, den Monsieur Lelord in die Welt gesetzt hat."
  • "Zuckerwatte fürs Hirn, die wie Blei im Magen liegt."
Vergleichsliteratur
Gebrüder Grimm: Hans im GlücklelordProjekt Gutenberg
Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz
Henning Mankell: Der Chronist der WindeLelord Rezension
Eric-Emmanuel Schmitt: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koranlelord Rezension
So ziemlich alles von frankl Viktor Frankl
Helmut Gollwitzer: Krummes Holz, aufrechter Gang. Zur Frage nach dem Sinn des Lebens. München: Kaiser, 1985. 10. Aufl. 388 Seiten
Bernhard Grom, Norbert Brieskorn, Gerd Haeffner: Glück, auf der Suche nach dem  »gutem Leben«.  Ullstein 1987
Bernhard Grom, Josef Schmidt: Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Freiburg: Herder, 1988. 174 Seiten
Eine Liste klassischer Quellen zum Glück bietet lelordWikipedia
Ähnlichen Murks wie Hectors Reise findet man auch in den Literaturangaben weiter unten, z.B. Dietrich Grönemeyer. Entgegen dem Titel ist andrerseits das Stefan Klein: Die Glücksformel durchaus seriös. Also wie so oft: selbst prüfen und lesen oder ignorieren.
Wissenschaftliche Literatur
Natürlich beschäftigen sich auch Psychologie, Hirnforschung, Medizin und vielleicht noch andere naturwissenschaftliche Disziplinen mit dem Glück.
Daniel Gilbert, Psychologe aus Harvard, erhielt für sein Stumbling On Happiness den renommierten Royal Society Prize. Er untersucht darin, warum die Menschen ständig auf der Suche nach Glück sind und warum die meisten dabei glücklos sind. Die ausführliche Website zum Buch verspricht zumindest eine seriösere Beschäftigung mit dem Thema "Glück" als es Lelord bietet. Das Buch liegt deutsch unter Ins Glück stolpern vor (frankl Literatur).
lelordStumbling on Happiness by Daniel Gilbert
Jonathan Haidt, Professor für Psychologie, University of Virginia, legte ein Buch zum Glück mit den zehn großen Ideen der Menschheit dazu vor: The Happiness Hypothesis: Finding Modern Truth in Ancient Wisdom. Im September 2007 auf deutsch: Die Glückshypothese. Was uns wirklich glücklich macht. Die Quintessenz aus altem Wissen und moderner Glücksforschung. Ich kenne das Werk nicht, bin skeptisch, doch die Liste lelord "Recommended Reading" wartet mit Antonio Damasio: Descartes' error (frankl Rezension), Mark Ridley: The origins of virtue, Viktor E. Frankl:  Man's search for meaning (frankl Rezension), Benjamin Franklin: Autobiography of Benjamin Franklin (frankl Rezension) und vielen anderen Werken auf, die ein gehaltvolles, seriöses Werk erwarten lassen. Immerhin deckt sich die Quintessenz seiner Glücksempfehlung: "passionate engagement with life" mit Frankls Prinzip (lelord Viktor Frankls Prinzip). lelordThe Happiness Hypothesis
Zitate zum Glück
Søren Kierkegaard: “Die Tür zum Glück geht nach außen auf - wer sie »einzurennen« versucht, der verschließt sie nur.”
Edith Wharton: “If only we’d stop trying to be happy, we’d have a pretty good time.”
Oscar Wilde: “Some cause happiness wherever they go. Others, whenever they go.”
Links
Rezensionen
lelordHeike Hartmann-Heesch: Buch: Francois Lelord: "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück"
Zahlreiche Verrisse von Denis Scheck: lelord12.09.2004lelord10.04.2005
lelordDieter Wunderlich
lelordDer 23 Lektionen aus Hectors Reise (fragwürdig, wie aus der Kritik oben ersichtlich)
Viktor Frankl: lelord Viktor FrankllelordViktor Frankl InstitutlelordWikipedia
lelord Viktor Frankls Prinzip
lelord Haddon Klingberg: When Life Calls Out to Us: The Love and Lifework of Viktor and Elly Frankl
lelord Zitate
Karl Kraus: lelordAphorismen – lelordWikiquote
Glück Glück - Sinn - Zufriedenheit
Glück Weitere Literatur - auch Sachliteratur - zum Glück
lelordHow to Become Happier – beruht auf dem Buch The Happiness Hypothesis (lelord Sachliteratur) und bietet eine Liste der konventionellen Art, aber bedeutend seriöser als das Elaborat von Lelord.
lelordAuthentic Happiness: Using the new Positive Psychology – für englisch Sprechende eine Fundgrube für weitere Forschung zum Glück
lelord Anfang
Literatur
Bei Amazon nachschauen   Bei Amazon nachschauen
lelord lelord Francois Lelord: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück. München: Piper, 2006. Ralf Pannowitsch, Übs. Broschiert, 192 Seiten lelord
Francois Lelord: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück. München: Piper, 2004. Ralf Pannowitsch, Übs. Gebunden, 185 Seiten lelord
remi lelord Herge und Georges Remi: Tim und Struppi: Der blaue Lotos. Carlsen Comics, 1997. Neuausgabe, Bd.4. Taschenbuch, 64 Seiten
prinz lelord Antoine de Saint Exupéry: Der kleine Prinz. Rauch 2000. Taschenbuch, 94 Seiten. 54., Aufl. Eric-Emmanuel Schmitt
Eric-Emmanuel Schmitt. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran. Erzählung. Ammann, 2002. Gebunden, 100 Seiten lelord
Glück Rezension
Glück Weitere Literatur - auch Sachliteratur - zum Glück
lelord Anfang

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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 25.5.2007