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Malet
Leo Malet: Bambule am Boul' Mich'. Krimi aus Paris
[5. Arrondissement: Micmac moche au Boul´ Mich´ - 1957]. Reinbek: Rowohlt, 1990. 177 Seiten
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Paul Leverrier, ein junger Medizinstudent, wird tot im Auto gefunden. Es ist einwandfrei Selbstmord. Doch seine charmante Freundin Jacqueline Carrier glaubt an Mord und beauftragt den Privatdetektiv Nestor Burma.
Mit dieser Auftragsvergabe beginnt schablonenhaft der Krimi aus Paris. Entweder sind dann die Auftraggeber schwerreich (und haben eigentlich kein wirkliches Interesse an Klärung) oder sie sind arme Studentinnen, die abends strippen (müssen). Hier haben wir die zweite Möglichkeit. Trotzdem hat man nicht das Gefühl, das alles schon bei Raymond Chandler und anderen gelesen zu haben.
Léo Malet lässt seinen Detektiv Burma in zahlreichen Krimis in verschiedenen Arrondissements Paris ermitteln, diesmal ist es der 5. Das macht Malet mit viel Flair aus der Stadt an der Seine. Die vielen Strassenbezeichnungen sorgen dafür und stören überhaupt nicht, da einerseits ein Stadtplan und ein Strassenverzeichnis die Lektüre ergänzen und andrerseits sind sie für die Stimmung wichtig.
Recht orginell ist es, dass für die Klärung der Geschehnisse ein Band von Charles Baudelaire: Les Fleurs du Mal (deutsch: Die Blumen des Bösen) wichtig wird. Auch sonst streute Malet einige literarische Bezüge ein; den Literaturkenner freut's, andere merken es wohl nicht.
Im Anhang befindet sich ein ausführlicher Anhang (S. 159-173) in dem Peter Stephan den Leser im 5. Arrondissement herumführt.
Flotter und spannender Krimi in alter Manier.
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Malet MaletLeo Malet: Bambule am Boul' Mich'. Krimi aus Paris. Reinbek: Rowohlt, 1990. Broschiert, 177 Seiten. Hans-Joachim Hartstein, Übs.
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 26.3.2008