| William Somerset Maugham. Liza of
Lambeth London: Mandarin 1995. 138 Seiten |
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| Maughams Romanerstling
führt hautnah in eine englische Arbeitersiedlung, genauer: in die Vere
Street im Londoner Stadtteil Lambeth. Liza verschmäht Tom als zu normale
Partie und verknallt sich in den mehrfachen Vater Jim, der mehr als doppel so
alt wie sie ist. Zuerst verheimlichen sie die Affäre, aber bald weiß es die ganze Straße. Als Kontrast stellt der Autor die legale Verbindung ihrer Freundin Sally mit Harry gegenüber. Doch was anfangs eitel Freude und Sonnenschein ist, entpuppt sich nach ein paar Monaten als die stadtteilübliche Sauf- und Prügelehe. Der einzige Trost für Sally ist: "... it won't seem so bad after you got used to it." Die Geschichte von Liza widerlegt diese Meinung, es kommt zum schlimmen show-down. Der (mäßige) Erfolg dieses Romans bewog Maugham 1897 sich ganz der Schreiberei zuzuwenden. Es vergingen aber mehr als zehn Jahre bis sein großer Durchbruch kam. In Liza of Lambeth ist der amüsante, ironische Geschichtenerzähler Maugham bereits gut erkennbar. Lesenswert. |
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| Penguin 1992. Zur Zeit keine deutsche Ausgabe. Mir liegt vor: Lisa von Lambeth. Übs. Irene Muehlon. Konstanz, Stuttgart: Diana 1961. |
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