| William Somerset Maugham. The Painted
Veil London: Mandarin 1996. 212 Seiten |
| Als Somerset-Maugham-Fan war ich froh,
als ich in Rolf Vollmanns Roman-Verführer über Der bunte
Schleier (deutsche Übersetzung) las: "Maugham macht aus seinen
chinesischen Impressionen ... einen seiner nicht ganz so guten Romane, den
Bunten Schleier, die Geschichte einer Frau, der der Mann eine kleine
dumme Liebelei nicht verzeihen kann: aber an seiner ihr auferlegten Buße
wächst sie, er stirbt..." Es ist nett zu lesen aber viele erläuternde
Absätze ermüden oder man überspringt sie, was dem
Verständnis der Lektüre nicht schadet und dieses Urteil sagt ja schon
vieles. Wenn man viel Zeit hat, kann man es durchaus lesen; ansonsten greife
man lieber zu einem anderen Maugham-Roman, es gibt soviele bessere. Der sterbende Mann zitiert zuletzt eine Zeile aus einem Gedicht von Oliver Goldsmith: "The dog it was that died." Es versteht sich von selbst, daß ich das Gedicht suchte und fand; und das Gedicht bringt tatsächlich was: zumindest Maughams Intention für seine Handlungskonstruktion wird klarer, wenn auch eigentlich mit dem lustigen Gedicht des Olivers der Tod des Mannes im Painted Veil lächerlich wird, oder, wenn man es gut meint, humorvoll ausgelegt wird. Ob ein Choleratod lustig ist, bezweifle ich aber. |
| Verfilmungen |
| The Seventh Sin, USA 1957 (Hongkong war ihr Schicksal) Regie: Ronald Neame; Darsteller: Eleanor Parker, Bill Travers, Jean-Pierre Aumont, Francoise Rosay, George Sanders |
| Links |
| Literatur |
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| W. Somerset Maugham: The Painted
Veil. Vintage, 2001. Broschiert, 212 Seiten
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| William Somerset Maugham: Der
bunte Schleier. Zürich: Diogenes 2005. Taschenbuch
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